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vom 05.11.2019

InSiTech Ludwighafen präsentiert vom 8. bis 10. November auf der Baumesse Bad Dürkheim ihre Produkte und Lösungen rund um intelligente Sicherheits-Technologien. Das zur Nüssing-Gruppe gehörende Unternehmen für mechanische, mechatronische und elektronische Sicherheitstechnik richtet sich damit an Endverbraucher, die ihr Eigenheim – ob neu, sanierungsbedürftig oder noch in Planung – verbessern wollen. Jedes Jahr kommen rund 20.000 Besucher auf das Messegelände in Bad Dürkheim.

InSiTech steht für „Intelligente Sicherheits-Technologien“, beschäftigt an 16 Standorten in Deutschland rund 500 Mitarbeiter und bietet Beratung, technische Planung, Installation und Programmierung an. Das Unternehmen entwickelt und realisiert individuelle Sicherheitslösungen für den privaten und gewerblichen Bereich. Das Portfolio umfasst mechanische Schließanlagen, intelligente elektronische Systeme, komplexe Zutrittssysteme und Lösungen aus dem Bereich der Alarm- und Videotechnik.

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vom 05.11.2019

Anfang des Jahres hatte VdS bekannt gegeben, dass das Institut das Anerkennungsverfahren VdS 3838 zur "Fachkraft für Smart Building Safety & Security" entwickelt hat (wir berichteten) – nun wurde das erste Zertifikat dafür vergeben.

Hintergrund: Für mehr Komfort und Effizienz sind in modernen Gebäuden immer mehr Komponenten digitalisiert und vernetzt. Die Schattenseite: Das komplexe Konstrukt funktioniert nicht immer sicher. Sebastian Brose, Leiter des Produktmanagements im Bereich Produkte und Unternehmen bei VdS: „Ein großes Problem beim Zusammenwirken vieler Komponenten sind die fehlende Koordination und Abstimmung von Schnittstellen, woraus sich zum Beispiel Stör- und Ausfallrisiken ergeben. Viele Praxisbeispiele haben gezeigt, dass in modern vernetzen Gebäuden in den meisten Fällen sozusagen der Dirigent fehlt, der die einzelnen Gewerke in Einklang bringt und die Verantwortung - auch für deren Sicherheit - übernimmt.“

Auf die veränderten Risikobedingungen reagiert VdS mit dem Angebot der Fachkraft für Smart Building Safety and Security, die die Sicherheitslücken smarter Gebäude schließen soll. „Die Fachkraft behält den Überblick über die typischen Risiken von Wechselwirkungen. Dabei gilt es zum Beispiel Schnittstellenproblemen zu vermeiden oder aufgetretene Interaktionsschwierigkeiten der Gebäudetechniken zu lösen“, erklärt Brose.

Das erste Zertifikat dieser Art wurde nun erstmalig an Kevin Heneka der hensec.eu vergeben. Hensec.eu bietet neben Prüfungen im Bereich der technischen Sicherheit auch Lösungen für spezielle Sicherheitsanforderungen, in die sich die Security-Checks für Smart Buildings eingliedern soll: „Wir freuen uns ab sofort auch hochwertige und ganzheitliche Prüfungen der Gebäudesicherheit nach hohem VdS-Qualitätsanspruch durchführen zu können“, so Heneka.

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vom 01.11.2019

Axis Communications, nach eigenen Angaben Technologieführer im Bereich netzwerkbasierter Video-, Audio- und Zutrittskontrolllösungen, hatte Mitte Oktober wieder zum Partnertag nach München eingeladen. Unter anderem Axis-CEO Ray Mauritsson gab Einblicke in die Unternehmenswelt sowie einen strategischen Ausblick. Im Rahmen der Veranstaltung wurden die Axis Partner Awards 2019 verliehen – darunter zum ersten Mal der „Woman in Security“-Award, eine Auszeichnung für besonders engagierte Frauen in der Sicherheitsbranche.

Hintergrund: Das Axis Communications Partnerprogramm bietet laut Unternehmensangaben seit vielen Jahren eines der größten Netzwerke, um die spezifischen Anforderungen netzwerkbasierter Lösungen zu erfüllen. Durch eine Kooperation mit Partnern aus verschiedenen Kompetenzbereichen biete Axis ein breites Portfolio an Video-, Audio- und Zutrittskontroll-Lösungen. Der Partnertag stand, ganz im Sinne einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Hersteller und Vertriebspartner, unter dem Motto „Trust“.

Die Teilnehmer erhielten Einblicke in die Geschäftsfelder und Lösungen von Axis und konnten sich einen Überblick über die Entwicklungen verschaffen. Edwin Roobol, Regional Director Middle Europe, eröffnete die Veranstaltung und betonte die Bedeutung sowie Wertschätzung der Partnerschaften für das schwedische Unternehmen. Auch aktuelle Marktentwicklungen und künftige Strategien in der Axis Vertriebsregion Mitteleuropa waren ein Programmpunkt.

Axis Chief Executive Officer Ray Mauritsson, der aus dem Headquarter in Lund, Schweden, zum Partnertag angereist war, blickte in seiner Keynote zuversichtlich auf die aktuellen Herausforderungen hinsichtlich des Datenschutzes, Handelsrestriktionen und ethischer Diskussionen in den jeweiligen Märkten. Auch das stetige, erfolgreiche Wachstum der letzten 15 Jahre war ein Thema, heißt es in einer Unternehmensmitteilung.

Chief Technology Officer Johan Paulsson schilderte in seiner Keynote die Bedeutung von Technologie. Er sprach von einem Zeitalter des Vertrauens und den Chancen, welche gerade Künstliche Intelligenz mit sich bringen.

Am Abend wurden im Rahmen eines Events die Axis Partner Awards verliehen. Unternehmen aus dem Partner-Netzwerk wurden dabei in verschiedenen Kategorien für besondere Leistungen ausgezeichnet. Neu in diesem Jahr waren die Awards End-to-End Partner of the Year, Project Distributor of the Year und der Special Award Woman in Security, der an besonders engagierte Frauen in der Sicherheitsbranche verliehen wurde.

Die diesjährigen Gewinner der Axis Partner Awards im Überblick:

• Partner of the Year: Euromicron Deutschland GmbH

• End-to-End Partner of the Year: Lohrer Alarm- und Sicherheitstechnik GmbH

• Newcomer of the Year: Ites GmbH

• Project of the Year: Securitas Deutschland GmbH

• Distributor of the Year: Alltron AG

• Project Distributor of the Year: Allnet GmbH

• Special Award Woman in Security: Beate Meyer-Young (Videor), Belinda Dettinger (vi2vi), Michaela Höllering (Allnet), Eva Kikinger (Ingram Micro), Ramona Gauss (vi2vi Retail), Katja Juhrig (Sicherheitsfaktor Treiber), Christine Osterhage (EFG)

Für karitative Zwecke wurde an der Abendveranstaltung um den Sieg beim Casino Game gespielt. Dabei durften sich die Teilnehmer an verschiedenen Spieltischen im Black Jack, Roulette und Chuck a Luck messen. Ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro erspielte sich dabei die Bechtle Logistik & Service GmbH, gefolgt von der vi2vi Gruppe (1.500 Euro Preisgeld) und der Eastek Systems GmbH (1.000 Euro). Die Gewinner spendeten ihren Gewinn allesamt karikativen Projekten.

 
 

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vom 01.11.2019

Die Anbieter elektronischer Sicherungstechnik rechnen für das Jahr 2019 erneut mit einem deutlichen Umsatzwachstum in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Umfrage des BHE Bundesverband Sicherheitstechnik. Demnach wird ein Umsatzplus von 5,8 Prozent auf über 4,6 Milliarden Euro erwartet.

Spitzenreiter werden mit jeweils rund sieben Prozent Zuwachs voraussichtlich die Brandmeldetechnik, Videosicherheit und Zutrittssteuerung sein. „Hierbei spielen unterschiedliche Aspekte eine Rolle. Die Brandmeldetechnik ist aufgrund der gesetzlichen Vorschriften traditionell der absatzstärkste Markt“, so Dr. Urban Brauer, Geschäftsführer des BHE. Im Bereich der Videosicherheit werde die Ankündigung von Deutscher Bahn und Bundesregierung, die Videosicherheit an Bahnhöfen auszubauen, Auswirkungen haben. Und die Zutrittssteuerung profitiere von ihren vielfältigen Einsatzmöglichkeiten.

Auch die Umsätze in anderen sicherheitstechnischen Gewerken werden weiter steigen, heißt es vonseiten des BHE. Die Einbruchmeldetechnik, Sprachalarmsysteme sowie Rauch- und Wärmeabzugsanlagen und sonstigen Systeme erwarten demnach jeweils ein Plus von mindestens drei Prozent.

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vom 30.10.2019

Hikvision, der nach eigenen Angaben weltweit führende Anbieter von innovativen Sicherheitsprodukten und -lösungen, hat seine Geschäftsergebnisse für das 3. Quartal 2019 veröffentlicht. Das Unternehmen erzielte demnach Umsätze in Höhe von 15,92 Milliarden RMB (Renminbi – Währung Chinas, genannt Yuan; umgerechnet rund 2,03 Milliarden Euro) was im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Anstieg um 23,12 Prozent sei. Der den Anteilseignern des Unternehmens zuzurechnende Nettogewinn betrug 3,81 Milliarden RMB (rund 486,4 Millionen Euro) - im Jahresvergleich ein Anstieg um 17,31 Prozent.

Zusammengenommen kam Hikvision nach eigenen Angaben in den ersten drei Geschäftsquartalen auf ein Gesamtbetriebsergebnis von 39,84 Milliarden RMB (circa 5,08 Milliarden Euro), was im Jahresvergleich einem Wachstum von 17,86 Prozent entspreche. Das Umsatzwachstum erwies sich laut Unternehmensangaben in den ersten drei Berichtsquartalen 2019 als stabil und robust, wobei die Umsätze von Quartal zu Quartal kontinuierlich anstiegen.

Hikvision geht davon aus, dass die Nachfrage nach Sicherheitsangeboten und die Wachstumschancen in China wie auf den ausländischen Märkten weiter zunehmen werden. Vor diesem Hintergrund verfolge die Firma weiterhin das Ziel, allen Kunden und Partnern rund um den Globus erstklassige Produkte und Dienstleistungen anzubieten.

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vom 30.10.2019

Eileen Kuhn ist neue Vertriebsleiterin des im ostfriesischen Leer ansässigen Software-Unternehmens Orgadata. Die 40-Jährige verantwortet seit dem 1. Oktober die operative Steuerung der deutschlandweiten Vertriebsaktivitäten. Die gebürtige Hamburgerin verfügt als gelernte Groß- und Außenhandelskauffrau und studierte Betriebswirtin über mehrjährige Vertriebserfahrung.

Unter anderem war sie bei der Assa Abloy Sicherheitstechnik GmbH als Vertriebsleiterin für den deutschen Markt tätig. Zuletzt verantwortete sie bei der Burg-Wächter-Tochter Santec, einem Unternehmen für Videoüberwachungssysteme und Schließanlagen, den internationalen Vertrieb, das Marketing und den Vertriebsinnendienst.

„Ich freue mich darauf, zusammen mit meinem Team noch mehr Fenster-, Türen- und Fassadenbauer in Deutschland für unsere Software ‚LogiKal‘ zu begeistern“, sagt Kuhn. In der Funktion als Vertriebsleiterin Deutschland folgt sie auf Matthias Willberg, der sich verstärkt um die Ausrichtung des strategischen Vertriebs kümmern wird. Ab Januar 2020 übernimmt er zudem die kommissarische Leitung des Tochterunternehmens Orgadata USA in Lakewood im Bundesstaat Colorado.

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vom 23.10.2019

Anlässlich des bundesweiten Tag des Einbruchschutzes, der in Deutschland am Tag der Zeitumstellung, dem 27. Oktober, und in der Schweiz am 28. Oktober stattfindet, bieten viele Polizeidienststellen Beratungsaktionen an. Auch der Fachhandel nutzt den Aktionstag, um auf das Thema Einbruchschutzes aufmerksam zu machen.

In Deutschland findet der Tag unter dem Motto „Eine Stunde mehr für mehr Sicherheit“ statt, da die Bürger die durch die Zeitumstellung gewonnene Stunde nutzen sollen, um sich über Einbruchschutz zu informieren. Die Aktion wurde unter anderem von der Initiative K-Einbruch initiiert, die 2012 ins Leben gerufen wurde.

In der Schweiz findet der Tag des Einbruchschutzes zum 5. Mal statt. Laut der Schweizerischen Kriminalprävention führen die Polizei und die Mitglieder des Vereins Sicheres Wohnen Schweiz in den Kantonen verschiedene Maßnahmen durch. Auf der Website www.gemeinsam-gegen-einbruch.ch finden Interessierte eine interaktive Karte der Schweiz, die alle bis anhin bekannten Maßnahmen und Präventionsveranstaltungen der Polizeikorps und der Mitglieder des Vereins Sicheres Wohnen Schweiz, die am 28. Oktober 2019 landesweit durchgeführt werden, dokumentiert. Die Website ist online und die Übersicht werde kontinuierlich aktualisiert.

Der Nationale Tag des Einbruchschutzes wird wie letztes Jahr durch den neu gegründeten Verein „Sicheres Wohnen Schweiz (SWS)“ durchgeführt und durch die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) unterstützt. SWS setzt sich aus Dach-, Branchenorganisationen der Privatwirtschaft und der Polizei zusammen und hat zum Ziel, den Einbruchschutz in der Schweiz qualitativ zu verbessern.

 
 

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vom 23.10.2019

Der Geschäftsbereich Entrance Systems von Assa Abloy ist seit seiner Gründung im Jahr 2006 laut Hersteller von drei Milliarden Schwedische Kronen (umgerechnet 279,5 Millionen Euro) auf über 25 Milliarden Schwedische Kronen (2,33 Milliarden Euro) Jahresumsatz gewachsen. Um ein weiteres und beschleunigtes Wachstum der Division in der Gruppe zu ermöglichen, wird nach Unternehmensangaben eine neue Divisionsstruktur mit vier Geschäftsfeldern gebildet: Fußgänger-, Industrie-, Wohn- und Perimetersicherheit. Perimeter Security ist derzeit Teil der Division Opening Solutions Americas und werde in die Division Entrance Systems überführt, um neue Möglichkeiten zur Skalierung und potenziellen Förderung einer globalen Expansion zu schaffen.

Die Geschäftssegmente werden die obersten verantwortlichen operativen Einheiten sein, die der Division unterstellt sind. Dies werde den Fokus auf das operative Geschäft erhöhen und weitere Synergien innerhalb der jeweiligen Geschäftsfelder ermöglichen, heißt es aus der Unternehmenszentrale.

Die Rekrutierung eines neuen Leiters der Division Entrance Systems sei bereits eingeleitet und der bisherige Leiter der Division Entrance Systems, Mogens Jensen, bleibe als Verantwortlicher für zwei der Geschäftsfelder in der Organisation. Die Änderungen sollen Anfang 2020 in Kraft treten.

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vom 19.10.2019

Die positive Ergebnisentwicklung hat sich bei Assa Abloy auch im 3. Quartal fortgesetzt. Der Gesamtumsatz im bisherigen Jahresverlauf stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nach Unternehmensangaben um 13 Prozent auf 24,034 Milliarden Schwedische Kronen (umgesetzt 2,23 Milliarden Euro). Das Umsatzwachstum im Quartal wurde durch organisches Wachstum von vier Prozent, akquiriertes Nettowachstum von vier Prozent und positive Währungseffekte von fünf Prozent getragen. Das organische Wachstum war in Amerika (sechs Prozent) und Global Technologies (sechs Prozent) stark. Entrance Systems und EMEA verzeichneten ein gutes Wachstum (drei Prozent), während der Umsatz in Asien-Pazifik zurückging (minus ein Prozent).

Das Betriebsergebnis im Quartal stieg um 14 Prozent auf 3,89 Milliarden Schwedische Kronen (361 Millionen Euro). Die Betriebsmarge bleibe unverändert bei 16,2 Prozent, aber bereinigt um die Anschaffungskosten von 55 Millionen Schwedische Kronen (5,1 Millionen Euro) für Agta Record stieg die Marge um 20 Basispunkte. Für einen positiven Beitrag sorgten auch niedrigere Rohstoffkosten, Preiserhöhungen und operative Verbesserungen. Das negative organische Umsatzwachstum in der Region Asien-Pazifik im Laufe des Quartals sei hauptsächlich durch einen schwachen südkoreanischen Markt und ein negatives Wachstum in China verursacht worden. Dennoch will die Unternehmensgruppe die Umsetzung des neuen chinesischen Businessplans fortsetzen, da sich die Margen dort nun stabilisieren.

Insgesamt verlangsamte sich das zugrunde liegende Wachstum im Quartal etwas. Da die Neubauprognosen in einigen der wichtigeren Märkte weiter rückläufig seien und die geopolitischen Herausforderungen anhalten, wären die Marktbedingungen schwieriger und unsicherer geworden. „Vor diesem Hintergrund bin ich mit unserer starken operativen Umsetzung zufrieden. Es ist ermutigend zu sehen, dass die im vergangenen Jahr eingeleiteten Maßnahmen zum Ausgleich der gestiegenen Rohstoffkosten zu einer starken Verbesserung der operativen Hebelwirkung im Allgemeinen und für Entrance Systems, Americas und EMEA im Besonderen geführt haben“, sagte Nico Delvaux, Präsident und CEO von Assa Abloy.

Auch die Restrukturierungsprogramme entwickelten sich weiter positiv und führten im 3. Quartal zu Einsparungen von rund 200 Millionen Schwedischen Kronen (18,56 Millionen Euro). Aufgrund der hohen Umsetzungsgeschwindigkeit des jüngsten Programms werde sich dieses Niveau ab dem nächsten Quartal verlangsamen. Daher werden für 2020 Einsparungen in Höhe von etwa 300 Millionen Schwedische Kronen (27,84 Millionen Euro) erwartet.

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vom 17.10.2019

Möchten Haus- und Wohnungsbesitzer ihr Eigentum sichern, müssen sie im Normalfall eine Alarmanlage kaufen, diese einbauen und regelmäßig warten lassen. Manche Menschen scheuen den Aufwand und entscheiden sie sich daher gegen Sicherheitssysteme. Um das zu ändern, bietet der Sicherheitsdienstleister Blockalarm aus Dachau nun die Vermietung von Alarmanlagen an. „Wir bieten nun einen neuen Service an, bei dem Eigenheimbesitzer für einen monatlichen Festbetrag eine Alarmanlage mieten können, inklusive Alarmweiterleitung zur Leitstelle, die binnen Minuten von der Zentrale aus Feuerwehr, Polizei oder Notärzte an den Einsatzort schickt“, berichtet Dirk Bienert, Geschäftsführer von Blockalarm. Das Unternehmen bietet mit Wachschutz, Technik und Wartung der Anlagen einen Full-Service-Sicherheitsdienst an. Ein Geschäftsmodell, das auch für Sicherheitsfachgeschäfte und Errichter interessant sein könnte.

Laut Blockalarm überwachen Mitarbeiter des Unternehmen von der Zentrale in Dachau aus die Häuser, Wohnungen und Geschäfte der Kunden über Bildschirme, um bei Bränden, Einbrüchen oder auch beim Überlaufen einer Waschmaschine Maßnahmen einzuleiten. „In Spanien und Amerika ist ein vergleichbares Mietmodell von Sicherheitstechnik schon lange auf dem Vormarsch. In Deutschland gibt es bisher kein vergleichbares Angebot – wir haben hingegen eine Versicherungskultur“, sagt Bienert. Das Unternehmen betreut bereits 1.000 Kunden aus Deutschland, der Schweiz und Österreich. Auch auf der spanischen Ferieninsel Mallorca sichert der Dienstleister mehrere Ferienhäuser. Rund 60 Prozent der Kunden sind Privathaushalte, bei den restlichen 40 Prozent handelt es sich um Gewerbekunden wie Arztpraxen, Tanklager, Pflegeheime und Friseure. In den kommenden Jahren will Blockalarm weiter expandieren. Das Wachstumspotenzial sei in Deutschland vorhanden – nur 0,4 bis zwei Prozent der Haushalte seien bisher mit Sicherheitstechnik ausgestattet. Auch wenn die Einbruchszahlen deutschlandweit leicht zurückgehen und die Aufklärungsquote tendenziell steigt, gebe es mittlerweile nur noch wenige Straßen mit Häusern, in die noch niemand eingedrungen sei.