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vom 14.07.2020

Der von der Messe Essen geplante Branchentreff als eine Art Ersatz für die Corona-bedingt abgesagte Security findet statt. „Wir möchten unseren Ausstellern zumindest die Möglichkeit geben, sich intern zu treffen und auszutauschen. Dazu dient der für den 22./23. September 2020 geplante Branchentreff, in dessen Rahmen Minister Reul an einer Round-Table-Diskussion mit Sicherheitsexperten teilnehmen wird“, teilte die Messe Essen auf Anfrage der Schloss- und Beschlagmarkt-Redaktion mit.  

Zusätzlich zum Austausch in Gruppensitzungen will die Messe den Ausstellern auf Wunsch die Möglichkeit einer begleitenden Produktpräsentation bieten. Hierzu stehe der Veranstalter mit den Beteiligten im Austausch und werde die Details des Branchentreffs kommunizieren, sobald diese final feststehen werden.

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vom 10.07.2020

Das österreichische Unternehmen Amadeo, Anbieter von Schließsystemen und dazugehöriger Cloud-basierter Zutrittskontrollsoftware, hat den Abschluss einer sechsstelligen Kapitalerhöhung seitens der Wiener Kreditbürgschafts- und Beteiligungsbank AG (WKBG) bekannt gegeben.

Hintergrund: Hohe Investitionssummen stellen viele KMUs vor eine große Herausforderung, da das Eigenkapital in der Regel nicht ausreicht. „Gerade jetzt ist es wichtig, positive wirtschaftliche Impulse zu setzen, um innovative österreichische Unternehmen zu unterstützen und nachhaltig zu fördern“, sagt Gaston Giefing, Vorstand der WKBG AG.

Die Beteiligungsgesellschaft wird 200.000 Euro mit einer Gewinnbeteiligung von zwölf Prozent in das Wiener Unternehmen investieren.

Die neu gewonnenen Mittel werden in Form eines Joint Ventures - Amadeo Americas - mit Sitz in Kanada für die weitere Expansion verwendet, heißt es in einer Pressemitteilung. Von dort aus wolle das Unternehmen mit smarten Zugangssystemen „Made in Austria“ den kanadischen und amerikanischen Markt erobern. „Wir freuen uns über das Vertrauen, das die WKBG in uns setzt. Damit können wir unsere Expansionspläne weiterverfolgen und der gestiegenen Nachfrage noch rascher nachkommen“, erklärt Amadeo-CEO Parim Sylejmani, der das Familienunternehmen im vergangenen Jahr digitalisiert und die cloud-basierten Zugangssysteme vorangetrieben habe.

Die Nachfrage nach der Sicherheitstechnik „Made in Austria“ sei groß –mittlerweile umfasse das Vertriebsnetzwerk von Amadeo 28 Länder sowie rund 2.000 Firmenkunden weltweit.

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vom 06.07.2020

Die Amazon-Marke Ring, die schon mit Kameras und Kamera-Türklingeln auf dem deutschen Markt ist, hat den deutschen Marktstart seines Alarmsystems „Ring Alarm“ bekannt gegeben. Das Unternehmen ist mehrfach durch Sicherheitsmängel aufgefallen (wir berichten).

„Unser Ziel ist es weiterhin, Nachbarschaften weltweit sicherer zu machen und für die Sicherheit zu Hause ist ein effektives, erschwingliches Alarmsystem wichtig“, betont Jamie Siminoff, leitender Erfinder und Gründer von Ring. „Darum freuen wir uns besonders, dass wir jetzt mit Ring Alarm in Deutschland eine bezahlbare Lösung ohne langfristige und teure Vertragsbindung anbieten können und so die Sicherheit zu Hause und in der Nachbarschaft erhöhen. Ring Alarm lässt sich flexibel mit einer Video-Türklingel und Sicherheitskameras von Ring ergänzen – für eine umfassende Sicherheitslösung, die perfekt auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnitten ist.“

Zu dem Produkt wird auch ein Abo-System, verbunden mit monatlichen Kosten, angeboten, dass unter anderem zusätzliche Leistungen bietet. Das Produkt soll auch über „ausgewählte Fachhändler“ beziehbar sein.

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vom 04.07.2020

Eine Vereinbarung zur Übernahme von Focus Cura, einem führenden Anbieter von Technologielösungen im Altenpflegebereich auf dem niederländischen Markt, hat Assa Abloy jetzt unterzeichnet. Focus Cura hat eine Software-Plattform entwickelt, die in Kombination mit anderen Produkten und Technologiedienstleistungen es Altenpflegeorganisationen ermöglichen soll, sich auf die Pflege zu konzentrieren.

„Focus Cura ist eine strategische technologische Ergänzung der Assa Abloy Gruppe. Das Unternehmen wird unser aktuelles Angebot im Bereich Altenpflege verstärken und zusätzliche Wachstumschancen bieten“, sagt Nico Delvaux, Präsident und CEO von Assa Abloy. „Focus Cura ist ein echter Innovator für digitale Lösungen für Pflegeanbieter. Das Focus Cura-Angebot passt gut zu unseren Lösungen und gemeinsam werden wir die Menschen weiterhin dabei unterstützen, länger unabhängig zu bleiben und ein bereichertes Leben zu führen“, sagt Christophe Sut, Executive Vice President und Head of Global Technologies Business Unit Global Solutions.

Focus Cura wurde 2003 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Driebergen-Rijsenburg/Niederlande. Der Umsatz belief sich im Jahr 2019 auf rund 13 Millionen Euro. Die Übernahme wird voraussichtlich im 3. Quartal 2020 abgeschlossen.

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vom 04.07.2020

Der Verband ZVEI hat erneut seine Mitglieder aus der Branche der Sicherheitstechnik befragt, wie sie die Corona-Krise wahrnehmen. Demnach sei für 37 Prozent der befragten Mitgliedsunternehmen aus der Sicherheitstechnik klar, dass Home Office in Zukunft vermehrt genutzt werden wird. In den restlichen 63 Prozent werde dies aktuell zumindest intensiv diskutiert. Weitere Ergebnisse aus der vierten ZVEI-Ad-hoc-Umfrage zur Corona-Krise im Bereich Sicherheitstechnik: Die befragten Unternehmen befassen sich mit der zukünftigen Ausgestaltung der strategischen Lieferketten. 52 Prozent gaben an, den Fokus auf mehr Regionalisierung zu legen. Ein weiteres Drittel der Unternehmen wolle zumindest die Lagerhaltung in Zukunft erhöhen.

Zur Entwicklung der Nachfrage in Bezug auf Produkte und Dienstleistungen berichte über die Hälfte der befragten Unternehmen der Sicherheitstechnik von einer Erholung des Geschäfts in China. Für Deutschland gehe ebenfalls rund die Hälfte der Unternehmen davon aus, dass der Tiefpunkt bereits erreicht ist.

Die Umfrage gebe erste Hinweise darauf, dass die deutsche Sicherheitstechnik verhältnismäßig gut durch die globale Pandemie gekommen ist. So gaben lediglich zehn Prozent der Unternehmen an auf Kurzarbeit gesetzt zu haben, weitere zehn Prozent berichten von erheblichen Corona-bedingten Beeinträchtigungen im Produktionsablauf. 59 Prozent gaben sogar an, keinerlei Kürzungen der Produktionskapazitäten während der Krise durchgeführt zu haben. Für die Hälfte der Befragten sei die Liquidität während der Krise dementsprechend nie ein Problem.

Trotzdem müssten nun auch erstmals Unternehmen der Sicherheitstechnik personelle Konsequenzen folgen lassen. Fünf Prozent gaben an, dass Personal bereits abgebaut werden musste, weitere 73 Prozent der Unternehmen müssten zurzeit damit planen. Aktuell gehen die befragten Mitgliedsunternehmen des ZVEI-Fachverbands Sicherheit von einem geschätzten Umsatzrückgang für das Jahr 2020 von minus neun Prozent aus. Hiermit wäre die Branche etwas besser durch die Krise gekommen als die gesamte Elektroindustrie, welche aktuell mit einem Umsatzrückgang von minus zehn Prozent rechne.

Die politischen Maßnahmen im Rahmen des Konjunkturprogrammes werden durchweg neutral bewertet. Dies liege beispielsweise daran, dass die geplante Senkung der EEG-Umlage vermutlich keine messbaren Auswirkungen auf die Produktionskosten der Branche haben wird.

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vom 03.07.2020

Dormakaba hat eine Vereinbarung zum Verkauf ihres Projektinstallationsgeschäftes in Norwegen abgeschlossen. Der Geschäftsbereich wird von Låssenteret übernommen, einer norwegischen Unternehmensgruppe für Sicherheitsinstallationen. Mit der Transaktion werden Låssenteret und Dormakaba ihre bestehende Geschäftsbeziehung vertiefen, heißt es in einer Mitteilung zu der Transaktion.

Die Übertragung der Vermögenswerte, Verbindlichkeiten wie auch von Mitarbeitenden sei für das 3. Quartal 2020 geplant; von der Transaktion seien rund 80 Dormakaba Mitarbeitende betroffen. Die Vertragspartner haben vereinbart, keine finanziellen Angaben zu der Transaktion zu machen.

Mit dem Verkauf gehe Dormakaba den nächsten Schritt in der Optimierung ihres Geschäftsportfolios und der Konzentration auf das Kerngeschäft. Dormakaba werde ihr norwegisches Geschäftsmodell an das globale Dormakaba Operating Model anpassen mit Fokus auf den Vertrieb von Produkten, Lösungen und Services.

„Mit der Veräußerung des Projektinstallationsgeschäftes in Norwegen können wir unser Geschäftsmodell neu ausrichten und gleichzeitig Vertriebskanalkonflikte bei wichtigen Kunden beheben. Unsere Kunden und Partner werden von dieser Transaktion profitieren, da die übertragenen Aktivitäten zum Kerngeschäft der Käuferin passen und neue Wachstums- und Erfolgschancen für dieses Geschäft und die betroffenen Mitarbeitenden eröffnen“, so Steve Bewick, COO Access Solutions EMEA.

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vom 01.07.2020

Um die wettbewerbsrechtlichen Bedenken der EU-Kommission im Zusammenhang mit dem Erwerb des schweizerischen Unternehmens Agta Record zu beheben, hat Assa Abloy nun mit der in Italien ansässigen FAAC-Gruppe verbindliche Vereinbarungen über den Verkauf bestimmter Unternehmen getroffen. Diese Vereinbarung umfasst nach eigenen Angaben die Agta Record-Unternehmen in den Niederlanden, Österreich, Ungarn und Slowenien sowie das Automatiktürgeschäft von Assa Abloy in Frankreich und Großbritannien. Darin enthalten ist auch das Geschäftsfeld der Schnelllauftüren von Agta Record in Frankreich.

Die veräußerten Geschäftsbereiche erzielten im Jahr 2019 einen Umsatz von rund 93 Millionen Euro, was rund 20 Prozent des gesamten anfänglichen Umsatzes entsprechen soll. Der Verkaufspreis für die Veräußerung beträgt 100 Millionen Euro (bar und schuldenfrei). Die Veräußerung unterliegt den üblichen Abschlussbedingungen und wird voraussichtlich im 3. Quartal 2020 abgeschlossen. Die Übernahme von Agta Record wird voraussichtlich im Juli 2020 abgeschlossen, nachdem alle verbleibenden Abschlussbedingungen und die Anforderungen der EU-Kommission erfüllt sind.

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vom 01.07.2020

In diesem Jahr gibt es die Nüßing GmbH bereits 50 Jahre. Hans Nüßing hat das Unternehmen mit einer Handvoll Mitarbeitern im Jahr 1970 in Gütersloh gegründet. Neben Baubeschlägen, Eisenwaren und Werkzeugen wurden anfangs auch Rasenmäher sowie Gartenmöbel verkauft. Das Unternehmen hat sich nach eigenem Ermessen zum erfolgreichen Spezialisten für Beschlagtechnik an Fenster, Tür und Möbel sowie zum kompetenten Lieferanten für Spezialprodukte zur fachgerechten Montage und Sicherheit am Objekt entwickelt. An insgesamt 15 Standorten in Deutschland zählt die Nüßing GmbH mit ihrer Zentrale in Verl heute rund 500 Beschäftigte.

1990 übergab Hans Nüßing die Leitung an seine Tochter Carola. Nach der Wende expandierte das Familienunternehmen und errichtete 1991 zunächst eine Niederlassung in Grimma in Sachsen. Es folgten Niederlassungen in Günthersleben in Thüringen (1993) und im brandenburgischen Sonnewalde (1994). Auch im Westen der Republik wuchs Nüßing weiter und gründete in den Jahren von 1995 bis 2010 Niederlassungen in Siegen, Dortmund, Berlin, Kassel und Troisdorf. Das Portfolio umfasst mittlerweile annähernd 80.000 Produkte rund um Technik und Design an Fenster, Tür und Möbel. Die Produktbearbeitung reicht über den Zuschnitt von Aluprofilen, das Mischen von Farben und Lacken bis hin zur hauseigenen Schließanlagen-Manufaktur. 2010 gründet Nüßing die InSiTech, um dem Bereich Schließ- und Sicherheitstechnik mehr Raum und Eigenverantwortung zu geben. Inzwischen arbeiten dort rund 80 Mitarbeiter in den Bereichen Alarm- und Videotechnik, Elektronische Schließanlagen, Zutrittskontrolle sowie Sicherheitstechnik.

Die 3. Generation steht bereits in den Startlöchern: Die 24-jährige Yvonne Nüßing rüstet sich mit einem BWL-Masterstudium für eine Tätigkeit im Unternehmen. Eigentlich sollte das Jubiläum in diesem Sommer gebührend gefeiert werden, doch wegen Corona wurde das Fest auf das nächste Jahr verschoben. Ein ausführlicher Bericht über „50 Jahre Nüßing“ lesen Sie in einer der nächsten Schloss+Beschlagmarkt-Ausgaben.

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vom 01.07.2020

Bis zum Jahresende müssen laut Ei Electronics in Berlin und Brandenburg alle Wohnungen mit Rauchwarnmeldern ausgestattet sein. Eigentümer von Wohnhäusern und Wohnungen sollten deshalb schnellstmöglich ihren Bestand nachrüsten, falls noch nicht geschehen. Gleichzeitig sollten Installateure und Servicedienstleister sich das entsprechende Fachwissen für die Planung und Installation aneignen.

Ei Electronics bietet daher im 2. Halbjahr 2020 verstärkt Schulungen zur „TÜV-geprüften Fachkraft für Rauchwarnmelder nach DIN 14676 1“ in Berlin und Brandenburg an. Teilnehmer der eintägigen Veranstaltung sollen vom starken Praxisbezug, umfangreichen Unterlagen und der unabhängigen Prüfung mit TÜV-Zertifikat profitieren. Nach erfolgreichem Abschluss sei auf Wunsch ein kostenloser Eintrag im Fachkraft-Finder von Ei Electronics möglich. Eine Terminübersicht und weitere Anmeldeinformationen können im Internet unter www.fachkraft-rauchwarnmelder.de abgerufen werden. Der nach eigenen Angaben europäische Marktführer für Rauchwarnmelder habe bereits mehr als 12.000 Teilnehmer zur Fachkraft für Rauchwarnmelder ausgebildet.

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vom 01.07.2020

Bereits zum 1. Mai hat die in Dinklage ansässige Unternehmensgruppe Krapp die Türen Schröder GmbH mit Sitz in Berlin Friedrichshain-Kreuzberg übernommen. Der langjährige Inhaber und Geschäftsführer Harald Hagendorf ist in den Ruhestand gegangen und hat daher das Unternehmen an die bundesweit aufgestellte Unternehmensgruppe verkauft.

Das alteingesessene und bekannte Unternehmen wird unter dem aktuellen Namen weitergeführt und bedient auch weiterhin die Kundschaft, die die Türen Schröder GmbH in den letzten Jahren aufgebaut hat. Dies sind vor allem Berliner Behörden, bei denen alle Arbeiten rund um das Thema Türen gemacht werden: Von der Instandsetzung und Wartung bis hin zu Neulieferung und Projektierung samt Montage.

Neben dem bereits seit Anfang 2019 bestehenden Vertriebsteam in der Bundeshauptstadt kann die Krapp-Gruppe nun künftig auf fünf eigene Monteure für die Montage und Instandhaltung von Türen zurückgreifen.