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vom 06.08.2020

Das im 2. Halbjahr 2019 von der auf das Bauwesen spezialisierten Unternehmens- und Managementberatung Theobald-Baustoffmarketing entwickelte Start-up Safemo-Systems hat jetzt eine positive Zwischenbilanz bezüglich der Konzeptumsetzung und Markteinführung übergeben.

Der Unternehmenszweck des dafür Ende Januar 2020 neu gegründeten Unternehmens ist die Entwicklung und Herstellung sowie der Vertrieb von modularen Rohrtresor-Systemen. Inhaber und Geschäftsführer ist Klaus Theobald. Die primären Zielgruppen seien private und gewerbliche Bauherren bzw. Investoren sowie deren Planer und Handwerksbetriebe.

Gerade noch rechtzeitig vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie im März konnte den Angaben zufolge der Aufbau des Sortimentes, der Lieferkette und des Onlineshops abgeschlossen werden. Die ersten Verkäufe über den auf Rohrtresorsysteme spezialisierten Onlineshop waren demnach ab Februar 2020 möglich und seien derzeit auch die Basis unseres Geschäftes. Die wichtigsten Onlineshop-Kundengruppen seien bisher Haus- und Wohnungseigentümer, private Bauherren sowie Handwerker und Heimwerker.

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vom 06.08.2020

Das Unternehmen Wittkopp hat bekannt gegeben, in den Standort Velbert zu investieren und das Firmengebäude am Lindenkamp neu zu bauen. Neben diesem zukunftsweisenden Investment haben die Wittkopp-Gesellschafter, Wolfgang Brede und Dr. Kersten von Oldenburg, auch beschlossen, bei Bedarf und Gelegenheit, spezielle Kooperationen einzugehen und gegebenenfalls sich auch an anderen Unternehmen zu beteiligen oder Produktsegmente zu übernehmen.

Anfang des Jahres 2019 hatte sich das Unternehmen an der Lock Your World GmbH & Co. KG, Bad Orb, beteiligt. Lock Your World entwickelt und vertreibt Zugangs- und Zutrittssysteme, die in speziellen Anwendungsbereichen wie Bankwesen und kritischer Infrastruktur (KRITIS) zum Einsatz kommen.

Knapp fünfzehn Monate später wurde nun der nächste Baustein der mittelfristigen Unternehmensstrategie umgesetzt: die Carl Wittkopp GmbH übernimmt den Geschäftsbereich Safe von der Steinbach & Vollmann GmbH & Co. KG (STUV) (wir berichteten).

Mehr über die Strategie des Unternehmens Wittkopp lesen Sie in einer der kommenden Ausgaben des Schloss+Beschlagmarkt.

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vom 30.07.2020

Die Carl Wittkopp GmbH (Wittkopp) übernimmt den Geschäftsbereich Safe von der Steinbach & Vollmann GmbH & Co. KG (STuV). Die beiden nordrhein-westfälischen Unternehmen mit Sitz in Heiligenhaus (STuV) und Velbert (Wittkopp) gehören zu den traditionsreichsten Unternehmen der deutschen Sicherheitsindustrie, heißt es in der gemeinsamen Mitteilungen.

Im Zuge der strategischen Neuausrichtung des Unternehmens wird sich STuV nach eigenen Angaben verstärkt auf die Geschäftsfelder Kühl- und Heißgeräteindustrie, Hochsicherheit für den Strafvollzug und Verschlusslösungen für den Stahl- und Blechbau konzentrieren und sich somit aus dem Geschäftsbereich Safe zurückziehen. Die Carl Wittkopp GmbH gehöre im Bereich Safeschlösser zu den führenden Anbietern und investiere stark in den Ausbau der Fertigung und des Vertriebs, unter anderem durch die Errichtung eines neuen größeren Entwicklungs- und Fertigungsstandortes in Velbert.

Nach einer Phase intensiver Gespräche haben beide Unternehmen laut der gemeinsamen Mitteilung Ende Juli 2020 eine Übereinkunft dahingehend getroffen, dass Wittkopp den Geschäftsbereich Safe zum 1. September 2020 von STuV übernimmt. Im Gegenzug übernimmt STuV die bestehenden Aktivitäten im Bereich Hochsicherheit für den Strafvollzug von Wittkopp. Darüber hinaus wurde zur Sicherstellung einer reibungslosen Versorgung der Kunden ein mehrjähriger Liefervertrag abgeschlossen, heißt es weiter.

Andreas Kupka, Geschäftsführer von STuV: „Der strategische Rückzug aus dem Geschäftsbereich Safe ist für uns ein wichtiger Schritt zur Fokussierung unserer starken Marke im Bereich Hochsicherheit im Strafvollzug und der Kühl- und Heißgeräteverschlüsse“. Hierzu ergänzt Wolfgang Brede, Geschäftsführer von Wittkopp: „Die Übernahme des Safe-Geschäfts von STuV ist eine hervorragende Ergänzung unseres ohnehin starken mechanischen und mechatronischen Safeschloss-Sortimentes und zudem ein wichtiger Baustein zum Ausbau unserer internationalen Vertriebsaktivitäten“.

Die Fertigungskapazitäten und die Arbeitsplätze sowie das über viele Jahrzehnte erarbeitete Know-how der beiden Traditionsunternehmen bleibe durch die Kooperation der beiden Unternehmen der Schlüsselregion erhalten.

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vom 28.07.2020

Im Jahr ihres 25-jährigen Bestehens hat Simons-Voss Technologies, Unterföhring, den Produktionsstandort Osterfeld in Sachsen-Anhalt um einen Neubau mit rund 2.400 Quadratmetern Fläche erweitert. Der Erfolg als Marktführer für digitale Schließtechnik in den vergangenen Jahren habe eine Erweiterung von Produktionsflächen, Materiallager, Lager und Versand notwendig gemacht, teilte das Unternehmen mit.

Im Jahr 2013 wurde der Standort Osterfeld mit zirka 1.700 Quadratmetern Produktions- und Lagerflächen bezogen. Der Neubau (wir berichteten über den Baubeginn) wurde nun einen Monat früher als ursprünglich geplant fertig gestellt und lässt die verfügbare Fläche, inklusive 1.500 Quadratmetern Außengelände, auf insgesamt 5.600 Quadratmeter wachsen.

Simons-Voss mit Sitz in Unterföhring bei München und Produktions- und Logistikzentrum in Osterfeld/Sachsen-Anhalt gehört seit September 2015 zu Allegion und ist damit Teil eines global agierenden Netzwerks. Mehr zum Jubiläum lesen Sie in einer der nächsten Schloss+Beschlagmarkt-Ausgaben.

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vom 24.07.2020

Die Capital Lounge GmbH, eine hunderprozentige Tochtergesellschaft der Signature AG, hat sich an der Gerdbox Securities SE beteiligt. Gerdbox Securities SE ist ein Start-Up aus dem Bereich der mobilen Sicherheitstechnik, das mobile Tresore entwickelt. Der Ursprung der Gesellschaft gehe auf die 2017 in Österreich durch den Sicherheitsexperten Gerhard Ziegler und den IT- und Marketingexperten Ries Bouwman gegründete Gerdbox GmbH zurück.

Das erste Produkt der Gesellschaft vereine vier Geräte in einem und bietet neben der Eigenschaft als mobiler Tresor mit Alarmfunktion, eine Bluetooth-Verbindung zur eingebauten Kamera, die zum Beispiel als Raumüberwachung oder Babyphone genutzt werden kann. Ebenfalls unter Bluetooth könne der eingebaute Lautsprecher für zum Beispiel Musikwiedergabe verwendet werden und des Weiteren verfüge die Box über einen Akku mit USB zum Aufladen von mobilen Endgeräten.

Gemäß des zu Grunde liegenden Vertragswerks werde die Capital Lounge GmbH basierend auf Bareinlagen 31,25 Prozent an dem Unternehmen halten das im Oktober dieses Jahres eine letzte Kapitalerhöhung vor dem noch für 2020 geplanten Börsengang durchführen möchte.

Sollten sämtliche Kapitalmaßnahmen wie geplant umgesetzt werden können, hätte die Gerdbox Securities SE eine Bewertung von rund sechs Millionen Euro an der die Capital Lounge nach Verwässerung durch die angesprochene Kapitalerhöhung noch 27 Prozent des Grundkapitals halten würde. Dies entspräche einem Beteiligungswert in Höhe von 1,6 Millionen Euro.

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vom 24.07.2020

Wyze, ein amerikanisches Smart-Home-Unternehmen, das vor allem vernetzte Kameras anbietet, hat seinen bestehenden Kunden angekündigt ein neues Geschäftsmodell einzuführen, bei dem Kunden so viel zahlen sollen, wie sie möchten. Das System bestehe aus einer Kamera, die Personen mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) identifiziert.

Aus der Berichterstattung verschiedener Smart-Home-Medien geht hervor, dass ein Vertrag mit dem KI-Spezialisten Xnor.ai aufgelöst wurde. Nun hat Wyze in einem Schreiben an seine Kunden zugegeben, unter anderem die Kosten für eine Cloudanbindung unterschätzt zu haben und bittet diese, eine freiwillige monatliche Abonnementgebühr zu zahlen.

„Sie können Null Dollar auswählen und es kostenlos verwenden. Oder Sie leisten monatliche Beiträge in der Höhe, die Sie für sinnvoll halten, um unsere wiederkehrenden Cloud-Kosten zu decken. Wir werden diese Methode in einigen Monaten neu bewerten. Wenn das Modell funktioniert, können wir es für alle Benutzer bereitstellen und möglicherweise sogar auf andere Wyze-Dienste ausweiten.“, heißt es im dem Schreiben von Wyze an seine Kunden.

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vom 21.07.2020

Sicherheits- und Hygieneschutz für Mitarbeiter, Partner und Kunden lautet der neue Messeschwerpunkt, der auf den 21./22. Oktober verschobenen Sicherheits-Expo in München. Grund dafür ist, dass in der aktuellen Corona-Situation Unternehmen und Handel aufgefordert sind, Schutz- und Hygienekonzepte zu erarbeiten und den zuständigen Behörden vorzulegen. Um der daraus resultierenden Nachfrage nach diesen Sicherheitslösungen zu begegnen, nehmen Hygiene- und Sicherheitskonzepte einen breiten Raum auf der Sicherheits-Expo 2020 ein, teilte der Veranstalter Netcomm in seinem Newsletter mit.

Den Eröffnungsvortrag am 21. Oktober um 9.30 Uhr im Forum 1 hält der Virenexperte Dr. Michael Weinlich, CEO und Medical Director vom Unternehmen Med Con Team, zum Thema Pandemie – aktuelle Schutzmaßnahmen und Prävention für die Wirtschaft.

Der Besuch der Sicherheits-Expo 2020 ist übrigens nur bei Vorregistrierung / Online-Ticketkauf über www.SicherheitsExpo.de möglich. Vor Ort ist eine Maske vor Mund und Nase zu tragen und die üblichen Abstandsregeln einzuhalten.

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vom 18.07.2020

Um 15 Prozent ist bei Assa Abloy der Umsatz im 2. Quartal 2020 zurückgegangen. Das Minus setzt sich zusammen aus 18 Prozent Verlust beim organischen Umsatzwachstum, Währungseffekte blieben neutral, das Nettozuwachswachstum lag bei plus drei Prozent.

Infolge der Lockdowns verringerte sich das organische Umsatzwachstum in allen Divisionen mit den größten Effekten in EMEA und Global Technologies, wie die Unternehmensgruppe mitteilt. Das Betriebsergebnis sank um 44 Prozent auf 2,1 Milliarden Schwedische Kronen (umgerechnet 202,81 Millionen Euro) und die operative Marge betrug 10,5 Prozent.

Zu Beginn des 2. Quartals waren mehr als 30 Fabriken des Unternehmens aufgrund der Lockdown-Maßnahmen geschlossen und die Nachfrage in vielen Märkten war sehr schwach. Um dies zu mildern, seien erhebliche Kostensenkungsmaßnahmen umgesetzt worden, darunter Arbeitszeitverkürzungen, befristete und unbefristete Entlassungen, die Reduzierung von Beratern, Reisebeschränkungen und die Reduzierung anderer Ausgaben. Mittels dieser Maßnahmen sollen die Ausgaben in diesem Quartal um mehr als eine Milliarde Schwedische Kronen (96,72 Millionen Euro) reduziert worden sein. Parallel dazu sei weiter in Produktinnovationen investiert worden, um sich für langfristiges Wachstum zu positionieren.

Seit Ende Mai sollen wieder alle Fabriken der Gruppe geöffnet haben. Die Nachfrageverbesserungen in Kombination mit stärkeren Effekten aus umgesetzten Kostenmaßnahmen hätten zu einer positiven Finanzentwicklung im weiteren Quartalsverlauf geführt. Daher geht Nico Delvaux, Präsident und CEO von Assa Abloy, davon aus, dass sich die Verluste im weiteren Jahresverlauf wieder ausgleichen lassen. Zudem lobte Delvaux das Engagement der Mitarbeiter, Kunden sicher und innovativ zu unterstützen. Dies sei beeindruckend.

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vom 14.07.2020

Der von der Messe Essen geplante Branchentreff als eine Art Ersatz für die Corona-bedingt abgesagte Security findet statt. „Wir möchten unseren Ausstellern zumindest die Möglichkeit geben, sich intern zu treffen und auszutauschen. Dazu dient der für den 22./23. September 2020 geplante Branchentreff, in dessen Rahmen Minister Reul an einer Round-Table-Diskussion mit Sicherheitsexperten teilnehmen wird“, teilte die Messe Essen auf Anfrage der Schloss- und Beschlagmarkt-Redaktion mit.  

Zusätzlich zum Austausch in Gruppensitzungen will die Messe den Ausstellern auf Wunsch die Möglichkeit einer begleitenden Produktpräsentation bieten. Hierzu stehe der Veranstalter mit den Beteiligten im Austausch und werde die Details des Branchentreffs kommunizieren, sobald diese final feststehen werden.

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vom 10.07.2020

Das österreichische Unternehmen Amadeo, Anbieter von Schließsystemen und dazugehöriger Cloud-basierter Zutrittskontrollsoftware, hat den Abschluss einer sechsstelligen Kapitalerhöhung seitens der Wiener Kreditbürgschafts- und Beteiligungsbank AG (WKBG) bekannt gegeben.

Hintergrund: Hohe Investitionssummen stellen viele KMUs vor eine große Herausforderung, da das Eigenkapital in der Regel nicht ausreicht. „Gerade jetzt ist es wichtig, positive wirtschaftliche Impulse zu setzen, um innovative österreichische Unternehmen zu unterstützen und nachhaltig zu fördern“, sagt Gaston Giefing, Vorstand der WKBG AG.

Die Beteiligungsgesellschaft wird 200.000 Euro mit einer Gewinnbeteiligung von zwölf Prozent in das Wiener Unternehmen investieren.

Die neu gewonnenen Mittel werden in Form eines Joint Ventures - Amadeo Americas - mit Sitz in Kanada für die weitere Expansion verwendet, heißt es in einer Pressemitteilung. Von dort aus wolle das Unternehmen mit smarten Zugangssystemen „Made in Austria“ den kanadischen und amerikanischen Markt erobern. „Wir freuen uns über das Vertrauen, das die WKBG in uns setzt. Damit können wir unsere Expansionspläne weiterverfolgen und der gestiegenen Nachfrage noch rascher nachkommen“, erklärt Amadeo-CEO Parim Sylejmani, der das Familienunternehmen im vergangenen Jahr digitalisiert und die cloud-basierten Zugangssysteme vorangetrieben habe.

Die Nachfrage nach der Sicherheitstechnik „Made in Austria“ sei groß –mittlerweile umfasse das Vertriebsnetzwerk von Amadeo 28 Länder sowie rund 2.000 Firmenkunden weltweit.