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vom 08.05.2020

Roto Professional Service (RPS) hat Schirrmacher Sicherheits- und Fenstertechnik aus Nümbrecht bei Köln samt der Niederlassung in Frankfurt/Main zum 1. April übernommen. Damit ist das Roto-Unternehmen auf der Suche nach weiteren „Service Friends für Fenster und Türen“ in Ballungsregionen nun fündig geworden und deckt so mit Rhein-Ruhr und Rhein-Main gleich zwei weitere Großräume ab.

Dem Erwerb gingen intensive Verhandlungen voraus, erklärt Dr. Eckhard Keill, Alleinvorstand der Roto Frank Holding AG. Sie hätten bereits 2019 begonnen, die Akquisition habe daher nichts mit der Corona-Krise und ihren „gravierenden Belastungen“ auch für viele Handwerksbetriebe zu tun. Stattdessen sei es in den Gesprächen auf beiden Seiten immer um „gemeinsame Ziele und Perspektiven“ gegangen. Als „nachhaltigen Kompetenzgewinn“ bezeichnet Dr. Christian Faden, RPS-Geschäftsführer, den Eintritt des inzwischen siebten Fachbetriebes in den Leistungsverbund für B2B- und B2C-Kunden.

Volker Schirrmacher, der als Geschäftsführer im Unternehmen mit 25-jähriger Markt- und Praxiserfahrung bleibt, freue sich nicht zuletzt für die gegenwärtig knapp 20 Mitarbeiter über die neue Konstellation. Der Partner Roto biete ihnen für die Zukunft Stabilität und Zuverlässigkeit.

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vom 08.05.2020

Abus Helme in Italien hat Teile der Produktion umgerüstet, um parallel zu Fahrradhelmen hochwertige sogenannte Face-Guards herzustellen. Diese Gesichtsschutzschilder werden laut einer Unternehmensmitteilung derzeit nicht nur im medizinischen Sektor benötigt sondern auch überall dort, wo im Einzelhandel der persönliche Kundenkontakt unabdingbar ist.

Hintergrund: Aufgrund der geltenden Hygienevorschriften und zum Schutz von Verkäufern und Kunden bilden die Gesichtsvisiere eine sinnvolle Ergänzung zum Tragen von Mundschutzmasken, da sie dem Träger und seinem Gegenüber durch ein transparentes Kunststoffschild zusätzlichen Schutz vor einer möglichen Infektion bieten. „Wir finden, dass medizinisch zertifizierte Masken den Menschen im medizinischen Sektor vorbehalten bleiben sollten. Daher haben wir uns entschlossen, hochwertige Face-Guards für den Alltag zu produzieren. Unsere Fachhandelspartner nutzen diese Masken auch selbst, um sich und ihren Kunden im Beratungsgespräch das Plus an Sicherheit zu bieten.“ so Christian Rothe, Mitglied der Geschäftsleitung bei Abus.

Fachhandelspartner des Unternehmens könnten die Face-Guards, auch in hohen Stückzahlen, ab sofort über das Abus-Partnerportal beziehen.

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vom 05.05.2020

Der neue Produktkatalog 2020/2021 von ABI-Sicherheitssysteme, Albstadt, steht seit dem 1. Mai zum Download bereit.

Der Katalog ist auf 500 Seiten angewachsen, umfasst 16 Kapitel, in denen mehr als 900 Komponenten und Dienstleistungen der elektronischen Sicherungstechnik abgebildet sind. Eine Übersicht über alle in den Produktkatalog neu aufgenommenen Artikel findet sich in Kapitel 16 in der Rubrik "NEU im Katalog".

Neben dem Download besteht zusätzlich unter dem Link www.abi-sicherheitssysteme.de/katalogbestellung/ die Möglichkeit, ein Exemplar vom Produktkatalog 2020/2021 in gedruckter Form zu bestellen. Der Versand des gedruckten Produktkatalogs erfolgt ab KW 20.

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vom 05.05.2020

Mit einem Umsatz in Höhe von 197 Millionen Euro haben die zwei Hekatron Unternehmen das Geschäftsjahr 2019 abgeschlossen und damit einen Anstieg von 10,6 Prozent zum Vorjahr verbucht. 10,2 Prozent des Umsatzes investierten die beiden Unternehmen wieder in den Standort.

Die Hekatron Vertriebs GmbH und die Hekatron Technik GmbH beschäftigten zusammen im vergangenen Jahr 946 Mitarbeiter und damit 7,6 Prozent mehr als 2018. Die Ausbildungsquote liegt mit 5,4 Prozent erneut über dem Bundesdurchschnitt. Für die Ausbildung seines Nachwuchses zeichnete das Institut „Great Place to Work“ die Hekatron Unternehmen mit dem Award „Great Place to Start“ aus.

Für das laufende Geschäftsjahr 2020 lasse sich heute aufgrund der Corona-Pandemie und deren Auswirkungen noch keine belastbare Prognose ableiten. „Die Entwicklungen der ersten Monate sind aber trotz Corona-Krise positiv“, meint Michael Roth, Geschäftsführer von Hekatron Technik. Große Standortprojekte wie die Einführung von SAP und die Inbetriebnahme des neuen Distributionscenters in Neuenburg sollen planmäßig 2020 umgesetzt werden.

Mehr zum Thema lesen Sie in einer der nächsten Schloss+Beschlagmarkt-Ausgaben.

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vom 01.05.2020

Eine Insolvenz in Eigenverwaltung für seine deutschen Filialen hat der Reparatur- und Service-Dienstleister Mister Minit angemeldet. Betroffen sind rund 150 Filialen mit circa 400 Mitarbeitern. Das berichtete zuerst die „Wirtschaftswoche“, gefolgt von der „Deutschen Presse-Agentur“ unter Berufung auf Rechtsanwalt Gregor Bräuer, der vom Amtsgericht Düsseldorf zum vorläufigen Sachwalter bestellte worden ist.

Die Corona-Krise habe das 1957 in Belgien gegründete Unternehmen hart getroffen, doch angeschlagen war es schon vorher, heißt es in den Berichten. Vor allem der Markt für Schuh-Reparaturen habe sich in den letzten Jahren schlecht entwickelt. Ein Grund dafür sei der Trend zu günstigen Schuhen, die nicht mehr repariert würden. Besser liefe das Geschäft im Bereich Schlüssel- und Sicherheitstechnik, beim Uhrenservice und bei Passfotos.

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vom 29.04.2020

In einer von KfW Research und dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat in Auftrag gegebenen Evaluationsstudie hat das Institut Wohnen und Umwelt das KfW-Förderprogramm „Altersgerecht Umbauen (Barrierereduzierung – Einbruchschutz)“ untersucht.

Hintergrund: Der demografische Wandel treibt den Bedarf an barrierearmem Wohnraum. Aktuell gibt es laut KfW circa drei Millionen Haushalte mit Mobilitätseinschränkungen – Tendenz steigend. Doch nur 560.000 Wohnungen seien barrierearm. Um die enorme Versorgungslücke zu verringern, setzen KfW und Bundesregierung seit 2009 mit dem Förderprogramm „Altersgerecht Umbauen“ Investitionsanreize. In den Jahren 2014 bis 2018 wurden mit Förderkrediten und Investitionszuschüssen den Angaben zufolge insgesamt 190.000 Wohnungen umgebaut. Die aktuelle Evaluation bewertet die Förderung als effektiv: Die zentrale Zielgruppe mit Mobilitätseinschränkungen werde sehr gut erreicht, insbesondere durch die Zuschussförderung. Zudem werden mit Abstand am häufigsten die zur Unfallvermeidung und selbstständigen Alltagbewältigung wirksamsten Umbaumaßnahmen durchgeführt.

Die Einbruchszahlen sinken zwar seit einigen Jahren, doch nur ein Viertel des deutschen Wohnungsbestands ist laut KfW ausreichend gegen Einbruch geschützt. Unterstützt durch die KfW-Förderung wurden zufolge innerhalb von drei Jahren 166.000 Bestandswohnungen effektiv gesichert, wie die Evaluationsstudie zeigt. Damit können, so die KfW, wirtschaftliche Schäden in Höhe von 30 bis 40 Millionen Euro verhindert werden.

Die Corona-Krise werde voraussichtlich das Sicherheitsbedürfnis und damit die Nachfrage nach baulich-technischem Einbruchschutz erhöhen, aber gleichzeitig Investitionen durch Einkommensverluste erschweren.

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vom 23.04.2020

Dormakaba, Rümlang/Schweiz, hat das 1. Geschäftshalbjahr per 31. Dezember 2019 mit einem konsolidierten Umsatz von CHF 1,39 Milliarden Schweizer Franken (umgerechnet 1,32 Milliarden Euro) abgeschlossen und damit ein Minus von 0,8 Prozent zum Vorjahreszeitraum verzeichnet. Korrigiert um die Effekte aus der Währungsumrechnung (-2,1 Prozent) sowie aus Akquisitionen und Desinvestitionen (0,5 Prozent) ergibt sich ein organisches Umsatzwachstum von 0,8 Prozent, was eine leichte Verbesserung gegenüber der 2. Hälfte des Geschäftsjahres 2018/19 (0,4 Prozent) darstellt.

Erzielt wurde ein Ebitda von 214,1 Millionen Schweizer Franken (203,46 Millionen Euro, Vorjahr 223 Millionen Schweizer Franken, 211,92 Millionen Euro), was einer Ebitda-Marge von 15,5 Prozent entspricht (Vorjahr 16 Prozent). Dormakaba weist nach Konzernangaben per 31. Dezember 2019 eine Bilanzsumme von 1,88 Milliarden Schweizer Franken (1,79 Milliarden Euro) aus.

Während die Bereiche Access Solutions AMER (Nord- und Südamerika) und Access Solutions EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika) beim Umsatz zulegen konnten, sanken die Erträge bei Access Solutions APAC (Asien-Pazifik) und Access Solutions DACH (Deutschland, Österreich und Schweiz). Key & Wall Solutions erzielte einen Umsatz von 198,9 Millionen Schweizer Franken (189,02 Millionen Euro). Das Ebitda erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 2,8 Prozent  auf 29,8 Millionen Schweizer Franken (28,32 Euro), während sich die Ebitda-Marge auf 15 Prozent verbesserte (Vorjahr 14,7 Prozent).

Seit Beginn des Geschäftsjahres 2019/20 sind das makroökonomische und geopolitische Umfeld kontinuierlich noch anspruchsvoller geworden. Aufgrund der Corona-Pandemie rechnet der Konzern mit einer makroökonomischen Verlangsamung, die in Kombination mit der politische Volatilität und Handelskonflikten das Geschäft in der 2. Hälfte des Geschäftsjahres 2019/20 weiterhin belasten werden. Daher geht das Unternehmen davon aus, dass das organische Umsatzwachstum und die Ebitda-Marge für das gesamte Geschäftsjahr 2019/20 etwas niedriger als im Vorjahr ausfallen werden.

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vom 22.04.2020

Sowohl Michael Kincaid (58), Chief Operating Officer AS AMER, als auch Jörg Lichtenberg (55), Chief Manufacturing Officer, werden von ihren jeweiligen Positionen sowie als Mitglieder der Konzernleitung von Dormakaba spätestens zum 30. Juni 2020 zurücktreten. Das hat der Konzern mitgeteilt. Während Lichtenberg das Unternehmen verlässt, soll Kincaid Dormakaba weiterhin als Senior Manager unterstützen.

Als sein Nachfolger hat der Verwaltungsrat Alex Housten (39) benannt, der seit dem 1. April im Konzern tätig ist und spätestens zum 1. Juli 2020 sowohl die Position des COO AS AMER übernehmen als auch Mitglied der Konzernleitung wird. Er sei ein Industriemanager mit einem herausragenden Leistungsausweis bei United Technologies UTC.

Mit Lichtenbergs Entscheidung, Dormakaba zu verlassen, wurde beschlossen, die Rolle des Chief Manufacturing Officer nicht weiterzuführen. Mehr als vier Jahre nach dem Zusammenschluss sei das neue Organisationsmodell von Dormakaba gut etabliert, was es dem Management erlaube, die Zuständigkeiten des Chief Manufacturing Officer in der Organisation neu zuzuweisen.

Mit den oben genannten Änderungen gehe der Konzern die nächsten Schritte in ihrer Unternehmensentwicklung und im organisatorischen Aufbau – mit dem Ziel, ihre Effizienz und Effektivität weiter zu verbessern, während gleichzeitig die Konzernleitung erneuert und weiter verschlankt wird. Seit dem Zusammenschluss ist die Anzahl der Mitglieder der Konzernleitung von elf auf acht reduziert worden.

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vom 18.04.2020

Dem Markt für elektrische und elektronische Sicherheitstechnik droht in diesem Jahr aufgrund der Corona-Krise erstmals ein Umsatzrückgang von bis zu sieben Prozent. Dies hat eine Umfrage des Fachverbandes der Elektroindustrie ZVEI unter den entsprechenden Mitgliedsunternehmen ergeben.

„Selbst in der Finanzkrise 2008 bis 2010 verzeichneten die Sicherheitstechnik noch ein Marktwachstum von rund zwei Prozent. Die Corona-Pandemie stellt die Branche vor eine nie dagewesene Herausforderung“, sagte Dirk Dingfelder, Vorsitzender des ZVEI-Fachverbands Sicherheit.

Auf diese Herausforderung stellen sich die Unternehmen nun ein. Während der Zugang zu Krediten für die Unternehmen der Sicherheitstechnik noch keine Rolle spiele, werde den Themen Kurzarbeit, Zuschüsse und Steuererleichterungen als Instrumenten zur Überwindung der Krise ein relativ hoher Stellenwert eingeräumt. Zwar haben laut Verband erst wenige Firmen Kurzarbeit beantragt, aber rund 60 Prozent bereiten derzeit entsprechende Anträge vor. Ebenfalls jeweils 60 Prozent der Unternehmen berichten zudem von Problemen bei Lieferanten und Störungen in der Logistikkette. Dennoch seien die Unternehmen optimistisch, den Betrieb trotz der gegenwärtigen Einschränkungen noch einige Zeit aufrechterhalten zu können.

89 Prozent der Unternehmen schildern einen Rückgang bei den Aufträgen, während für sechs Prozent das Geschäft noch relativ normal läuft. Um eine Verlängerung von Zahlungszielen durch ihre Kunden sind über 50 Prozent der Unternehmen gebeten worden.

„Im Grundsatz bleibt die Branche aber dennoch optimistisch“, so Dingfelder. 58 Prozent der Unternehmen meinen, die Umsatzrückgänge in absehbarer Zeit aufholen zu können; sieben Prozent sehen sogar einen vollständigen Aufholprozess. Allerdings könnten auch verschiedene Risiken aus einer verspäteten Exit-Strategie erwachsen: Fast alle Unternehmen befürchten erhebliche Folgen für Investitionen beziehungsweise 60 Prozent eine dauerhafte Schädigung von Produktions- und Lieferketten.

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vom 16.04.2020

Der Verband SES (Schweizerische Errichter von Sicherheitsanlagen) hat seine Branchenstatistik für das Jahr 2019 veröffentlicht. Demnach konnten die Schweizer Sicherheitstechnikunternehmen den Aufschwung von 2018 fortführen und erneut um vier Prozent zulegen. Mit einem erreichten Gesamtumsatz von 752 Millionen Schweizer Franken (umgerechnet rund 712,69 Millionen Euro) habe man nun erstmals die Dreiviertel-Milliarde erreicht. Das entspreche einem nominalen Wachstum 29 Millionen Schweizer Franken (rund 27,49 Millionen Euro).

Bei genauerer Betrachtung falle laut SES jedoch auf, dass die Sektion Security (EMA, VS, AC) insgesamt mit einem Minus von 0,8 Millionen Schweizer Franken (rund 0,75 Millionen Euro) abschließt. Demgegenüber mache die Sektion Fire (BMA, NLA, TLA, GWA, SAA) mit einem Plus von 29,7 Millionen Schweizer Franken (rund 28,14 Millionen Euro) quasi im Alleingang das Wachstum von  vier Prozent aus. Besonders zu erwähnen ist laut SES die Löschung mit einem Plus von 12,5 Prozent, was gut zur Hälfte des Wachstums beitrage. Den Wermutstropfen bilde EMA mit einem Minus von 4,4 Prozent. Seit 2016 habe sich der gemeldete Umsatz insgesamt um zwölf Prozent negativ entwickelt. Ein Plus von fünf Prozent habe Access-Control in der Schweiz verzeichnen können und damit den positiven Trend fortgesetzt.

Hintergrund: Der Verband Schweizerischer Errichter von Sicherheitsanlagen (SES) umfasst nach eigenen Angaben die in dieser Branche führenden Unternehmen in der Schweiz. SES ist thematisch in die Sektionen Fire (BMA, NLA, TLA,  GWA, RWA und SAA) und Security (EMA, VS, AC) gegliedert. SES-Mitglieder gehören zu den Fachfirmen, welche von der Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen (VKF) anerkannt und/oder welche nach SES-Richtlinien zertifiziert sind.