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vom 26.03.2020

Das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat (BMI) hat die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2019 veröffentlicht, aus der auch die offiziellen Fallzahlen des Einbruchdiebstahls hervorgehen.

Demnach gab es wiederholt starken Rückgang beim Wohnungseinbruchsdiebstahl um 10,6 Prozent auf 87.145 Fälle offiziell als solche angezeigte Fälle. Das sind 10.359 Fälle weniger als im Vorjahr.

Dies ist laut Fachverband Schloss- und Beschlagindustrie FVSB der niedrigste Stand seit der Wiedervereinigung. Über 45 Prozent der Wohnungseinbruchdiebstähle scheiterten bereits beim Versuch. So wurde auch in 2019 der seit mehr als 20 Jahren anhaltenden Trend, dass der Anteil, der nicht vollendeten Wohnungseinbrüche stetig steigt, weiter fortgesetzt, heißt es vonseiten des Fachverbandes.

Die Zahlen der PKS lassen vermuten, so der FVSB, dass sich die Sicherungsmaßnahmen gegen Wohnungseinbruchdiebstahl in den vergangenen Jahren immer weiter verbessert haben. Jedoch sei es wichtig, noch mehr zu tun. „Man sollte aufgrund der aktuellen Zahlen nicht glauben, dass die Gefahr geringer geworden ist. Der Einbruchschutz darf auch weiterhin nicht vernachlässigt werden“, so Stephan Schmidt, Geschäftsführer des Fachverbandes Schloss- und Beschlagindustrie (FVSB).

Um sich vor einen Einbruch zu schützen, sei es wichtig, bauliche Schwachstellen durch geprüfte einbruchhemmende Bauteile zu sichern. Um etwas in Sachen Einbruchschutz zu tun, bietet die KfW-Bankengruppe unter anderem einen Zuschuss für „Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz“.

Auch Bundesinnenminister Horst Seehofer führt den Rückgang vor allem auf die beratende Präventionsarbeit und die Investition in präventiven Einbruchschutz zurück: „Beim Wohnungseinbruchsdiebstahl, haben wir in den vergangenen Jahren unsere präventiven Maßnahmen deutlich intensiviert. Die Aufklärungskampagnen und staatliche Unterstützungsleistungen wie das Förderprogramm für den Einbau von Einbruchschutzmaßnahmen wirken sich in den sinkenden PKS-Zahlen aus.“ 

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vom 26.03.2020

Einen Leitfaden, der den Entscheidungsprozess bei der Auswahl von Rauchwarnmeldern für Wohngebäude unterstützen soll, hat jetzt Ei Electronics zusammengestellt. Das 15-seitige Whitepaper soll einen Überblick über die gesetzlichen und normativen Rahmenbedingungen vermitteln und Unterschiede der am Markt verfügbaren Melder hinsichtlich Technik, Funktion und Bauweise erläutern.

Unter anderem werden die Verfahren der Ferninspektion erklärt und Empfehlungen für die Anwendung von Rauchwarnmeldern in verschiedenen Gebäudetypen gegeben. Das Whitepaper liefere erstmals eine umfassende Übersicht über die am Markt verfügbaren Rauchwarnmelder und ihre Einsatzmöglichkeiten. Es steht unter www.eielectronics.de/RWM-Auswahl kostenlos zum Herunterladen bereit.

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vom 21.03.2020

Der Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe (bvbf) hat darauf hingewiesen, dass die Tätigkeiten der Brandschutz-Dienstleister von den behördlichen Einschränkungen aktuell nicht berührt sind. Brandschutz-Fachbetriebe und deren Mitarbeiter gelten als wichtiger Teil der Sicherheitswirtschaft und seien beauftragt und befugt, alle notwendigen Aufgaben im vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz wahrzunehmen.

Konkret heiße das: Die ständige Funktionsbereitschaft von Brandschutzanlagen und Brandschutzeinrichtungen in Arbeitsstätten und sonstigen Gebäuden und Einrichtungen ist weiter nach den Sicherheitsvorschriften zu erhalten. Dazu gehören professionelle Beratung und individuelle Hilfe etwa durch Brandschutzbeauftragte oder Brandschutz-Fachberater. Daher werden weiterhin alle notwendigen und brandschutzrelevanten Begehungen sowie turnusmäßige Maßnahmen der Wartung und Überprüfung angeboten und durchgeführt. Auch könnten zurzeit anstehende Revisions- und Instandhaltungsarbeiten in betrieblich eingeschränkten oder geschlossenen Unternehmen, Arbeitsstätten und öffentlichen Einrichtungen ausgeführt werden.

Um den zukünftigen Betrieb wieder reibungslos aufzunehmen, biete es sich an, anstehende Brandschutzmaßnahmen zeitlich vorzuziehen, heißt es vonseiten des Verbandes.

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vom 20.03.2020

Die ehemalige Euromicron Deutschland GmbH bietet ihr Leistungsangebot für Gebäudetechnik seit Mitte März unter dem neuen Unternehmensnamen Zech Sicherheitstechnik GmbH an.

„Neben der wirtschaftlichen Solidität können wir nun unsere Kompetenzen und Ressourcen in der Zusammenarbeit mit den anderen Unternehmen der Gebäudetechnik unter dem Dach der Gustav Zech Stiftung im Sinne unserer Kunden bündeln und deutschlandweit umfassend sowie maßgeschneidert anbieten: von der klassischen technischen Gebäudeausrüstung bis zur innovativen Gebäude- und Sicherheitstechnik,“ erläutert Günter Heinz, Geschäftsführer der Zech Sicherheitstechnik. Für Bestandskunden blieben alle Ansprechpartner erhalten.

Hintergrund: Anfang des Jahres 2020 hat ein Unternehmen der Gustav Zech Stiftung, die GZS Digital GmbH mit Sitz in Neu-Isenburg, alle 16 Tochtergesellschaften der Euromicron AG in Insolvenz erworben. Zu diesen gehört auch die ehemalige Euromicron Deutschland GmbH, die nun als Zech Sicherheitstechnik im Markt agieren wird.

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vom 20.03.2020

Aufgrund der Corona-Pandemie muss die Interkey-Jahrestagung 2020, die vom 22. bis 24. Mai in Weimar stattfinden sollte, auf den 6. bis 8. September verlegt werden. „Die derzeitige Gesundheits- und Sicherheitslage aufgrund der steigenden Verbreitung des Corona-Virus in Deutschland und Gesamteuropa lässt eine Veranstaltung im Mai nicht zu. Die Sicherheit und Gesundheit unserer Mitglieder, Fördermitglieder und Partner haben für uns immer Vorrang vor allen anderen Dingen“ sagt Thomas Pinger, 1. Vorsitzender des Fachverbandes Europäischer Sicherheits- und Schlüsselfachgeschäfte.

Die Veranstaltung kann jedoch wie geplant mit allen Programmpunkten rund um das Thema „Ausbildung in der Sicherheitstechnik“ stattfinden, nur in einem zeitlich etwas anderem Rahmen. Neben Silca konnte Rottner als neuer Hauptsponsor gewonnen werden, da das Fördermitglied Südmetall aus Termingründen das diesjährige Hauptsponsoring absagen musste. Das neue Programm und die Anmeldung wird bis Ende März auf der Homepage des Fachverband www.interkey.de bereitgestellt. Außerdem steht die Geschäftsstelle in Lippstadt zu allen Fragen rund um die Verlegung der Jahrestagung zur Verfügung.

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vom 19.03.2020

Genetec hat eine dreitägige, virtuelle Messe ins Leben gerufen. Die „Connect’DX“ wird vom 20. bis zum 22. April stattfinden. Genetec Experten sollen via Livestream über aktuelle Sicherheitsthemen diskutieren und neueste Lösungen des Herstellers für physische Sicherheit präsentieren. Die virtuelle Messe richtet sich an Sicherheitsexperten, Journalisten und Kunden weltweit und soll den direkten Austausch zwischen Sicherheitsverantwortlichen, Genetec-Produktspezialisten und Branchenexperten fördern, der aktuell durch die Verschiebung großer Präsenz-Branchenveranstaltungen eingeschränkt ist. Das dreitägige Event wird weltweit via Livestream übertragen. Die Anmeldung zur virtuellen Messe ist ab sofort über die Genetec-Website möglich.

„Auch wenn wir das lieber persönlich jeweils vor Ort getan hätten, freuen wir uns sehr darauf, mit der ‚Connect’DX‘ Branchenteilnehmer zusammenzubringen“, sagt Andrew Elvish, Vice President of Marketing bei Genetec. „Wir werden unser Lösungsportfolio für die physische Sicherheit präsentieren, wichtige Trends und Technologien der Branche diskutieren und einen Einblick geben, an was unsere Produktteams derzeit arbeiten.“

Aktuelle Informationen und weitere Details zur Anmeldung unter info.genetec.com/ConnectDX.html.

Aufgrund der unterschiedlichen Zeitzonen werden einzelne Agenda-Punkte aufgezeichnet und registrierten Teilnehmer auf Wunsch im Nachgang zur Verfügung gestellt werden.

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vom 18.03.2020

Das Prüfinstitut Schlösser und Beschläge Velbert (PIV) hat sein Prüfangebot um die Norm für die Einbruchhemmung an Tore (E DIN SPEC 18194:2019-10) und die Norm für mechatronische Hangschlösser (DIN EN 16864:2017-11) erweitert.

Die E DIN 18194:2019-10 beinhaltet die Anforderungen und Klassifizierung von einbruchhemmenden Toren. Die Norm findet beispielsweise Anwendung für die Produktgruppen Sektionaltore, Rolltore/Rollgitter, Hubstaffeltore und Kipp-/Schwingtore (ausschwingend). Hier werden statische, dynamische und manuelle Einbruchsversuche an den Produkten entsprechend EN 1627 - EN 1630 durchgeführt. Die Klassen unterscheiden sich im Wesentlichen durch steigende statische und dynamische Anforderungen und im Bereich des manuellen Werkzeugangriffs durch Erhöhung der Angriffszeit sowie der Verwendung von definierten Werkzeugsätzen. So werden die Produkte in eine der Widerstandsklassen RC 1 bis RC 6 klassifiziert.

Die DIN EN 16864:2017-11 beschreibt die Anforderungen an die Leistung und Prüfung von mechatronischen Hangschlössern und deren Schlüsseln. Die Prüfschwerpunkte bei diesen Produkten liegen bei Festigkeits-, Torsions-, Erschütterungs- und Schwingungsprüfungen sowie bei Prüfungen der elektrostatischen Entladung, Dauerfunktionsprüfungen und Prüfungen der Umweltbeständigkeit (Korrosion, Wasser, Feuchte, Kälte und Wärme).

Ist eine Zertifizierung von mechatronischen Hangschlössern gewünscht, so kann dies durch das entsprechende Zertifizierungsprogramm erreicht werden. Die Hangschlösser und Hangschlossbeschläge zeichnet die PIV CERT Zertifizierungsvereinigung nach bestandener Prüfung und positiv verlaufenem Fertigungsstättenerstbesuch mit einem Zertifikat aus.

„Wir freuen uns, mit der bestandenen Akkreditierung unser Angebot im PIV erweitert zu haben und unseren Kunden nun auch die Prüfung und Zertifizierung für mechatronische Hangschlösser und der Einbruchhemmung an Toren anbieten zu können“, sagt Andrea Horsthemke, Leiterin des Prüfinstituts Schlösser und Beschläge Velbert.

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vom 17.03.2020

Seit dem 1. Februar verstärkt Dietmar Vetten (51) als Key Account Manager das deutsche Vertriebsteam von Salto Systems. Er kümmert sich um die Belange sowie die gemeinsame geschäftliche Entwicklung der überregional agierenden Großkunden. Dabei ist er zuständig für die Gewinnung von Neukunden ebenso wie für die Betreuung und Bindung der Bestandskunden.

Vetten kommt von der Rising Systems AG, einem IT-Unternehmen aus Düsseldorf. Hier war er verantwortlich für den Vertrieb von PSIM-Systemen (Physical Security Information Management) sowie unternehmenseigenen Tools und Applikationen zur Erweiterung der PSIM-Funktionen. Zuvor hat er 13 Jahre bei einem Systemintegrator für Sicherheitstechnik in Mülheim zunächst als Vertriebsmitarbeiter im Außendienst und dann als Vertriebsleiter gearbeitet. Aus dieser Zeit bringt er unter anderem umfangreiche Erfahrungen aus dem Verkauf, der Planung und Integration sowie der Installation von Salto Zutrittslösungen mit.

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vom 14.03.2020

Die Gewinner des „Produkt des Jahres 2020“ der Fachzeitschrift Schloss- und Beschlagmarkt stehen fest. Gewonnen haben in der Kategorie Baubeschläge/Griffe FSB mit seinem minimalistischen Steckgriff für Fenster und Türen sowie Hewi mit "Mini", in der Kategorie Sicherheitstechnik/Zutrittskontrolle wählte die Jury Assa Abloy mit seiner design-orientierten Fluchttürlösung „ePED“ zum Sieger und in der Kategorie Smarte Gebäudetechnik gewann Burg-Wächter mit seiner „Burg-Protect“-Serie.

Die Fachzeitschrift hat den Preis zum ersten Mal ausgelobt. Eine Jury hat die eingereichten Produkte begutachtet und schließlich jedes Jury-Mitglied für sich eine Bewertung abgegeben. Diese erfolgte nach vier Kriterien: Innovation, Nutzwert, Digitalisierung und PoS-Präsentation. Die Jury setzte sich zusammen aus Stephan Schmidt, Geschäftsführer vom Fachverband Schloss- und Beschlagindustrie (FSVB), Ralf Margout, bis vor kurzem Geschäftsstellenleiter der Interkey (Fachverband Europäischer Sicherheits- und Schlüsselfachgeschäfte), jetzt Pressereferent, sowie Niklas Schulte, Geschäftsführer des Arbeitskreises Baubeschlag (AKB) im Zentralverband Hartwarenhandel (ZHH) und dem Smart-Home-Experten Norman Bartusch von der Smart Home Initiative Deutschland.

Die Gewinner werden auf der Fensterbau/Frontale bei einer Feierstunde voraussichtlich am 16. Juni, um 16.30 Uhr im Forum der Halle 3A gewürdigt und die Preise überreicht.

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vom 14.03.2020

Die VdS hat eine Alternative zur ISO 9001 entwickelt. Das neue Angebot „VdS 3854 – Integriertes Managementsystem“ soll die für den Erfolg von kleinen Errichterunternehmen relevanten Hilfestellungen diverser Standards komprimieren.

Hintergrund: Bisher beinhaltet jede VdS-Anerkennung für Errichter von Gefahrenmeldeanlagen (Brand- wie Einbruchschutz) auch den Nachweis eines gemäß ISO 9001 zertifizierten Qualitätsmanagementsystems. Nach diesem Standard organisieren sich laut VdS über eine Million Firmen in 170 Ländern – für die zahlreichen kleinen Betriebe allerdings bedeutet die Pflege all der Formblätter wie Prozessdokumentationen einen enormen Verwaltungsaufwand. Deswegen habe VdS jetzt eine Alternative zur ISO 9001 erarbeitet: das integrierte Managementsystem IMS. Auf die Bedürfnisse von vor allem kleinen Errichtern und Fachfirmen zugeschnitten, sollen die neuen Richtlinien Jahrzehnte der VdS-Erfahrung im praxisgerechten Gestalten von Sicherheitsprozessen bündeln. „Die neuen VdS 3854 komprimieren für den Erfolg von Errichtern relevante Benchmarks der Standards für Qualitätsmanagement, Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie Informationssicherheit“, sagt Sebastian Brose, Leiter Produktmanagement „Produkte & Unternehmen“ bei VdS. „Kernziel unserer Hilfestellungen: Risikominimierung und vereinfachte Prozesssteuerung – bei hoher Aufwandsreduktion in den nicht primär produktiven Tätigkeiten.“

Die neuen Richtlinien „VdS 3854“ mit Hilfestellungen rund um Projektierung, Montage, Instandhaltung sowie Dokumentation gibt es zum kostenlosen Download auf vds-shop.de . Anerkannte Errichter sowie zertifizierte Fachfirmen könnten künftig frei wählen, ob sie nach ISO 9001 oder „VdS 3854“ zertifiziert werden wollen.