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Konjunkturumfrage des AKB zeigt höheres Wachstum als erwartet

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Der Baubeschlag-Produktionsverbindungshandel konnte im abgelaufenen Jahr ein Umsatzwachstum von 2,4 Prozent erzielen. Dies ergab die Konjunkturumfrage 2018 unter den Mitgliedsunternehmen des Arbeitskreises Baubeschlag im Zentralverband Hartwarenhandel. Die wirtschaftliche Entwicklung verlief damit im Betrachtungszeitraum merklich zufriedenstellender als das Vorjahr, indem ein Minus von 1,1 Prozent verzeichnet werden musste. Rechnete der AKB im Herbst noch mit einem Wachstum von 1,4 Prozent, konnte diese Prognose nun merklich übertroffen werden. Im ersten Quartal 2018 konnten laut Umfrageergebnissen hohe Umsatzzuwächse erzielt werden, die sich über das zweite und dritte Quartal etwas abschwächten. Teilweise lag der Umsatz sogar unter Vorjahresniveau. Ab September sei aber zu beobachten gewesen, dass die Nachfrage wieder deutlich anzog, so dass die Mitgliedsunternehmen relativ zufrieden aber nicht euphorisch auf den Jahresendspurt zurückblicken.

Die Umsatzentwicklung in den Bereichen Möbel-, Tür- und Fensterbeschlag stagniere weiterhin. Während die Mitgliedsunternehmen für Möbelbeschläge durchschnittlich ein Minus von 3,6 Prozent meldeten, wuchsen die Umsätze mit Tür- und Fensterbeschlägen (inklusive Rollladensystemen, Fensterbänken etc.) jeweils um ein Prozent. Erfreulicher stelle sich die Entwicklung bei Bauelementen (+5,5 Prozent), Schließ- und Sicherheitstechnik (+3,9 Prozent), Automation (+11,7 Prozent), smarter Gebäudetechnik (+21 Prozent) und Befestigungstechnik (+4,8 Prozent) dar. Sehr zufriedenstellend bleibe auch die Umsatzentwicklung bei Services und Dienstleistungen, insbesondere Montagen, mit einem Plus von acht Prozent.

Zwar belasten Importe, Direktvertrieb, der Fachkräftemangel entlang der gesamten Wertschöpfungskette sowie die überlastete inländische Infrastruktur und Logistik den Fachhandel, doch die ausgezeichnete Baukonjunktur und die hohe Auslastung auf Kundenseite führten zu einer insgesamt positiven Auftragslage. Diese Entwicklung gelte aber nicht gleichermaßen für alle Gewerke. Der Metallbau sei deutlich stärker ausgelastet als der Innenausbau und verfügt über volle Auftragsbücher. Der Bausektor verzeichnete Zuwächse, die sich sowohl im Wohnungs- und Wirtschaftsbau niederschlugen.

Weltpolitisch und wirtschaftlich sei das Umfeld schwierig und daher auch der Ausblick auf 2019 ungewiss - man denke beispielsweise nur an die zu erwartenden konjunkturellen Verwerfungen durch den Brexit, schwelende internationale Handelskonflikte und Staatsverschuldungen. Der AKB blickt dennoch, entsprechend der positiven Prognosen im Baugewerbe und den anhaltend hohen Zahlen an Baugenehmigungen, vorsichtig optimistisch auf das laufende Jahr und rechnet mit einem fachhandelsseitigen Wachstum von rund zwei Prozent.

 
 

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