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vom 02.07.2019

Dirk Dingfelder (D+H Mechatronic) ist neuer Vorsitzender des Vorstands im ZVEI-Fachverband Sicherheit. Er folgt auf Uwe Bartmann (Siemens), der viele Jahre den Vorsitz inne hatte und nicht mehr kandidierte. Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurden außerdem Thomas Quante (Bosch Sicherheitssysteme) und Alexander Yeomans (Siemens) als Stellvertreter gewählt. Weitere Vorstandsmitglieder sind Dr. Sebastian Festag (Hekatron), Wolfgang Pein (TOA Electronics Europe) und Frank Wienböker (Kingspan Light + Air STG-Beikirch).

Der Vorstand wird sich laut einer Mitteilung auf die strategische Ausrichtung des Fachverbands konzentrieren. „Der deutschen Sicherheitstechnik-Branche stehen spannende Jahre bevor. Vernetzung und Digitalisierung sind zugleich Herausforderung und Chance“, so Dingfelder. „Damit der Markt für Sicherheitstechnik auch weiterhin stabil wachsen kann, muss das Thema Cybersicherheit der eingesetzten Produkte, Systeme und Dienstleistungen in den Wertschöpfungsnetzwerken stärker in den Fokus gerückt werden. Smart Home und Smart Building werden Realität. Hier ist Cybersicherheit neben Komfort, Energieeffizienz und Sicherheit von zentraler Bedeutung. Die Nutzer müssen sich darauf verlassen können, dass digitale Technologien sicher und vertrauenswürdig sind. Nur so können neue Dienste und Geschäftsmodelle entstehen, die sich am Markt behaupten.“

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vom 02.07.2019

Dormakaba hat eine Vereinbarung unterzeichnet, um Alvarado Manufacturing Co. Inc. mit Sitz in Chino/USA zu erwerben. Alvarado ist nach Aussage von Dormakaba in Nordamerika ein führender Hersteller von physischen Zutrittslösungen wie Sensorschleusen, Zutrittseinrichtungen und Drehkreuze mit Schwerpunkt auf Büro- wie auch Gewerbegebäuden, Sport- und Unterhaltungs- sowie Regierungsgebäuden.

Zusammen mit dem eigenen Geschäft für physische Zutrittslösungen werde Dormakaba eine der führenden Positionen im entsprechenden Markt in Nordamerika einnehmen. Die Akquisition passe mit einem weitgehend komplementären Kundenstamm und den kundengerechten lokalen Produkten strategisch gut zu Dormakaba.

Das umfassende Portfolio an Qualitätsprodukten und Services beinhalte zudem Schnittstellen für Mobiltechnologie und digitales Ticketing mit auf Kundenbedürfnisse zugeschnittenen Lösungen, wodurch sich das Potential biete, den Markt in Bezug auf Wachstum und Profitabilität zu übertreffen.

Alvarado wurde 1956 gegründet und beschäftigt rund 90 Mitarbeiter. Im vergangenen Geschäftsjahr (das Geschäftsjahr 2018/19 endete im März 2019) generierte Alvarado rund 33 Millionen US-Dollar (umgerechnet rund 28,9 Millionen Euro) Umsatz. Die Vertragspartner haben vereinbart, keine Angaben zu den Bedingungen der Transaktion zu veröffentlichen. Das akquirierte Geschäft werde sich unmittelbar positiv auf die Ebitda-Marge und den Gewinn je Aktie auswirken. Die Transaktion soll im 3. Quartal des Kalenderjahres 2019 abgeschlossen werden.

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vom 28.06.2019

Als Geschäftsleiter Marketing und Unternehmenskommunikation bei Hekatron Brandschutz scheidet Andreas Seltmann auf eigenen Wunsch zum 30. Juni 2019 aus. Seltmann war über 13 Jahre erfolgreich für das Unternehmen tätig und erarbeitete sich große Verdienste in der Markenweiterentwicklung, Öffentlichkeitsarbeit und im Arbeitgebermarketing, teilt das Unternehmen mit.

„Er hat maßgebliche Impulse gesetzt und seine Bereiche Vertriebs- und Personalmarketing, Unternehmenskommunikation sowie das Kundenschulungszentrum überaus erfolgreich geführt. Als Geschäftsleitungsmitglied hat Andreas Seltmann das Image und den Bekanntheitsgrad von Hekatron in der Region und in der Branche deutlich gesteigert und Hekatron als einer der 100 besten Arbeitgeber Deutschlands bekannt gemacht. Unter seiner Führung entwickelte sich das Kundenschulungszentrum zu einer innovativen Seminar- und Ausbildungsschmiede im Brandschutz, wo Hekatron derzeit jährlich über 6.500 Kunden ausbildet“, so Peter Ohmberger, Geschäftsführer Hekatron Brandschutz. Vor seiner Zeit bei Hekatron bekleidete Seltmann verschiedene Führungspositionen in der Sicherheitsbranche, unter anderem bei der Häfele Gruppe und der schwedischen Assa Abloy Gruppe. 

Hekatron will die Veränderung nutzen, um das Marketing neu aufzustellen. Bis zu einer Nachbesetzung wird das operative Geschäft zunächst ad Interim durch Geschäftsführer Peter Ohmberger geführt.

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vom 25.06.2019

Der Markt für elektronische Sicherheitstechnik hat 2018 in Deutschland ein stabiles Wachstum. Das geht aus den aktuell vom BHW Bundesverband Sicherheitstechnik herausgegebenen Zahlen hervor. Der Umsatz legte demnach im Vergleich zum Vorjahr um 5,6 Prozent auf knapp über 4,4 Milliarden Euro zu. Auch für die Zukunft geht die Branche von einem Aufwärtstrend aus.

Gleichwohl stehe man vor Herausforderungen: „Die Auswirkungen des Fachkräftemangels sind enorm. Es dauert oft zwölf bis 15 Monate, bis eine Stelle nachbesetzt wird – das ist doppelt so lange wie noch vor zwei oder drei Jahren“, so Norbert Schaaf, Vorstandsvorsitzender des BHE. Darüber hinaus werden Vernetzung und Digitalisierung sowie das Thema Cybersicherheit der eingesetzten Produkte, Systeme und Dienstleistungen in den Wertschöpfungsnetzwerken in den kommenden Jahren dringliche Aufgaben sein. „Smart Home und Smart Building werden Realität. Im Dreieck aus Komfort, Energieeffizienz und Sicherheit nimmt Cybersicherheit einen zentralen Platz ein. Digitale Technologien müssen sicher und vertrauenswürdig sein – darauf müssen sich die Nutzer verlassen können. Nur so können neue Dienste und Geschäftsmodelle entstehen, die sich am Markt behaupten“, so Uwe Bartmann, Vorsitzender des ZVEI-Fachverbands Sicherheit.

Der Umsatz mit Brandmeldetechnik – nach wie vor größtes Segment der Sicherheitstechnik, das zudem stark von der Baukonjunktur abhängig ist – sei 2018 um mehr als sechs Prozent auf über zwei Milliarden Euro gestiegen. Bei der Rauchwarnmelderpflicht sei eine Konsolidierung spürbar. „Nachdem inzwischen alle Bundesländer die Rauchwarnmelderpflicht in den Landesbauordnungen für Privatwohnungen eingeführt haben, steht in den ersten Ländern nun aber der Austausch alter Melder an“, erklärt Schaaf. Außerdem böte die technologische Weiterentwicklung, wie etwa aus der Ferne inspizierbare Melder, die Daten für das Smart Home liefern können, gute Perspektiven für die Zukunft.

Mit einem Plus von sieben Prozent auf 352 Millionen Euro verzeichnen Zutrittssteuerungssysteme ein hohes Wachstum. Auch Videosicherheit habe unter dem Eindruck der Diskussion um die öffentliche Sicherheit mit einem Plus von 6,5 Prozent auf 575 Millionen Euro erneut spürbar zugelegt. Etwas verhaltener verlief das Wachstum bei Sprachalarmierungstechnologien mit plus 3,8 Prozent auf 110 Millionen Euro und bei Überfall- und Einbruchmeldeanlagen mit 3,6 Prozent auf 860 Millionen Euro. Die übrigen Gewerke wie Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA), Rufanlagen nach DIN VDE 0834 und sonstige Systeme und Komponenten verzeichneten mit 5,1 Prozent in Summe einen deutlichen Zuwachs.

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vom 22.06.2019

Mit Honeywell kehrt eines der auf der Security 2018 vermissten Unternehmen auf die Leitmesse der Sicherheitsindustrie zurück. Das international agierende Unternehmen hat jetzt einen Vertrag über die Messen in 2020 und 2022 mit der Messe Essen abgeschlossen. Honeywell begründet seinen Schritt laut Veranstalter unter anderem mit dem einzigartigen Charakter der Veranstaltung als umfassende Plattform, auf der sich alle Gewerke der Sicherheitsindustrie präsentieren.

„Wir brauchen in Deutschland eine starke Leitmesse für die Sicherheitsindustrie, und das ist die Security Essen. Sie ist die führende Plattform für unsere Branche, auf der wir Entscheider aus den unterschiedlichsten Wirtschaftszweigen erreichen. Das ist für uns als Aussteller der Vorteil der Security Essen“, erklärt Klaus Hirzel, Geschäftsführer der Novar und Notifier Sicherheitssysteme, beides Unternehmen von Honeywell Building Technologies (HBT). HBT entwickelt Produkte, Software und Technologien, die in mehr als zehn Millionen Gebäuden weltweit eingesetzt werden.

Die nächste Security Essen findet vom 22. bis 25. September 2020 in der Messe Essen statt. Interessierte Aussteller können sich anmelden unter www.security-essen.de.

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vom 20.06.2019

Die VKF ZIP AG hat im Juli 2018 entschieden, das ehemalige Empa-Brandlabor nicht mehr weiter zu betreiben, jedoch eine neue Lösung aktiv zu unterstützen. Per 26. Juni 2019 übernimmt nun laut einer Medienmitteilung der im April 2019 gegründete branchenübergreifende Trägerverein SIPIZ als Initiative der Wirtschaft sämtliche Tätigkeiten der VKF ZIP AG und führe sie nahtlos weiter. Die Wirtschaft profitiere weiterhin von einer unabhängigen Schweizer Lösung.

Die bisher durch die VKF ZIP AG erbrachten Leistungen werden den Angaben zufolge vollumfänglich und ohne Unterbruch durch das „Schweizerische Institut für Prüfung, Inspektion und Zertifizierung“ SIPIZ weitergeführt. So garantiere der Verein weiterhin ein umfassendes, unabhängiges und bedürfnisgerechtes Angebot zur Prüfung, Zertifizierung und Inspektion von Bauprodukten auf dem Werkplatz Schweiz.

Das Angebot umfasse wie bisher Prüfungen, Inspektion und Zertifizierung. Für Prüfungen wird in einem ersten Schritt bestehende Prüfinfrastruktur genutzt. Der Anstoss zum weiteren Aufbau von Prüfinfrastruktur ist gemacht. Erste Aufträge für Prüfungen seien bereits eingegangen.

Der Angebots-Schwerpunkt der SIPIZ liegt im Bereich Brandschutz. Daneben sollen im SIPIZ-Tätigkeitsportfolio auch weitere Zertifizierungs- und Inspektionstätigkeiten als Dienstleistungen für Produkte der beteiligten Branchen möglich sein.

Den wirtschaftlichen und unabhängigen Betrieb gewährleistet der branchenübergreifende Trägerverein. Mehr als 30 Verbände, Institutionen, Unternehmen und Einzelpersonen hätten bereits ihre Unterstützung mittels Anmeldung einer Mitgliedschaft bekräftigt. Die breite Mitträgerschaft über Branchengrenzen hinweg sei ein Novum. Sie sei eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg von SIPIZ und werde längerfristig Stabilität schaffen.

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vom 15.06.2019

Die wichtigsten sicherheitstechnischen Themen werden auch in diesem Jahr auf den Essener Sicherheitstage – eine gemeinsame Veranstaltung von BHE und Messe Essen – aufgegriffen. Am 24. und 25. September stehen bedeutende Regeländerungen, innovative Lösungen sowie praktische Anwendungstipps in Sachen elektronische Sicherheitstechnik im Vordergrund.

Informative Vorträge, eine namhaft besetzte Fachausstellung und beste Kontaktmöglichkeiten sollen den Besuchern Impulse und Ideen für Ihre tägliche Arbeit. Nähere Informationen zum Programm und den teilnehmenden Ausstellern finden Sie unter www.essener-sicherheitstage.de.

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vom 13.06.2019

Assa Abloy hat das internationale Geschäft mit Identitätslösungen von De La Rue, einem nach eigenen Angaben führenden Reisepasshersteller mit Sitz in Großbritannien, übernommen.

De La Rues International Identity Solutions Business ist eine weitere strategische technologische Ergänzung der Assa Abloy Gruppe. Das Unternehmen verstärke damit sein aktuelles Angebot an sicheren Identitätslösungen. „Die Übernahme des Identitätslösungsgeschäfts von De La Rue´s stärkt die Position der Gruppe innerhalb der Bürger-ID erheblich und bietet ergänzende Wachstumschancen", sagt Nico Delvaux, Präsident und CEO von Assa Abloy.

Der erworbene Bereich von De La Rue beschäftigt rund 200 Mitarbeiter, der Hauptsitz befindet sich in Basingstoke, Großbritannien. Der Umsatz für das Geschäftsjahr betrug zum 30. März 2019 rund 38 Millionen Britische Pfund (umgerechnet circa 42,65 Millionen Euro). Die Übernahme steht wie üblich unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigung und wird voraussichtlich im 3. Quartal 2019 abgeschlossen.

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vom 08.06.2019

Hartmann Tresore, nach eigenen Angaben der führende Anbieter für Qualitätstresore, hat in 2018 seinen Umsatz steigern können. 21 Millionen Euro setzte das Unternehmen in Deutschland um, in der Gruppe, die in sechs Ländern aktiv ist, sind es 37 Millionen. Die Umsätze im klassischen Verkauf seien dabei stabil geblieben. Im Online-Geschäft – erreichbar unter www.deintresor.de – trugen laut Unternehmensmitteilung die hohen Investitionen von 2017 in den Aufbau des E-Commerce in 2018 Früchte. Hier konnte der Umsatz demnach mehr als verdoppelt werden.

Mit dem strategischen Ziel, die nächste Wachstumsstufe zu erreichen und die Digitalisierung weiter voranzutreiben, habe das Unternehmen mit Hauptsitz in Paderborn im letzten Jahr 19 neue Arbeitsplätze geschaffen. In Deutschland beschäftigt Hartmann Tresore 94 Mitarbeiter, in der Gruppe sind es 161. „Wir wollen die Nummer 1 für Qualitätstresore bleiben“, so Markus Hartmann, Vorstand Vertrieb.

Markus Hartmann, der in 2018 in den Vorstand der ESSA (Internationaler Verband der physischen Sicherheitsindustrie) gewählt wurde, will die europäischen Standards zur Vereinheitlichung von Tresortests und den entsprechenden Zertifizierungen vorantreiben. „Verbraucher müssen sich darauf verlassen können, dass ihr Tresor den hohen deutschen und europäischen Sicherheitsnormen entspricht. Das muss für alle Tresorhersteller gelten“, sagt Hartmann.

Des Weiteren hat das Unternehmen Veränderungen im Vorstand bekannt gegeben. Zum 31. Dezember 2018 schieden Elvira Weidemann und Stefan Fortmeier aus dem Vorstand aus. Christoph Hartmann ist nach wie vor Vorstandsvorsitzender. Elvira Weidemann und Christoph Hartmann halten zusammen die Anteile der nicht börsennotierten Aktiengesellschaft.

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vom 06.06.2019

Die halbjährliche Konjunktur-Umfrage des BHE Bundesverband Sicherheitstechnik zeichnet weiterhin ein positives Bild vom sicherheitstechnischen Markt. Rund 85 Prozent der befragten Sicherheits-Fachfirmen beurteilen demnach ihre Geschäftslage mit „sehr gut“ oder „gut“. In der aktuellen Frühjahrs-Umfrage vergeben die Fachrichter bei der Beurteilung der derzeitigen Marktsituation durchschnittlich einen Wert von 1,81 auf der Schulnotenskala. Das Ergebnis liegt somit leicht unter dem Spitzenwert aus dem vergangenen Herbst, aber gleich auf mit den erfreulichen Bewertungen der vergangenen drei Jahre.

Alle Gewerke schneiden in der Befragung den Angaben zufolge recht gut ab. Deutlich zulegen konnte zum Beispiel die Brandmeldetechnik, die sich auf einen Wert von 1,96 verbesserte. Auch die Einbruchmeldetechnik (2,34), Videosicherheit (2,32) und Zutrittssteuerung (2,23) konnten sich deutlich steigern.

„Nur die Einschätzung der Situation in den einzelnen Kundengruppen ist etwas weniger zuversichtlich. Demnach sind die Geschäfte mit den privaten und gewerblichen Kunden derzeit leicht rückläufig“, so Dr. Urban Brauer, Geschäftsführer des BHE. „Allerdings konnten im Gegenzug die Behörden mit einer Note von 2,46 einen erneuten Bestwert verzeichnen.“

Weiterhin problematisch sei die angespannte Fachkräftesituation. Nach wie vor sind 56 Prozent der Firmen auf der Suche nach neuem Personal.

Für die nächsten Monate werde im Vergleich zu den Vorjahren eine etwas schwächere Geschäftslage erwartet. Erstmals seit dem Jahr 2015 rutscht dieser Wert mit 2,05 auf einen Wert unter zwei.