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vom 26.10.2018

Köster, Hersteller geprüfter einbruchhemmender Haustüren, ist Premiumpartner der von der Polizei gestarteten bundesweiten Öffentlichkeitskampagne K-Einbruch. Die bundesweite Kampagne wurde im Jahr 2012 von der Polizei mit weiteren  Kooperationspartnern aus der Versicherungswirtschaft, den Industrieverbänden und Errichterfirmen gestartet und soll die Zahlen erfolgreicher Einbrüche weiter senken. Ziel ist es, die Bevölkerung für eine eigenverantwortliche Einbruchsvorsorge zu sensibilisieren, um damit letztlich einen Rückgang der Einbruchskriminalität zu bewirken. Ein wichtiger Bestandteil dieser Kampagne ist der „Tag des Einbruchschutzes“. Unter dem Motto „Eine Stunde mehr für mehr Sicherheit“ findet dieser jährlich am Tag der Zeitumstellung statt, wenn die mitteleuropäische Sommerzeit endet – in diesem Jahr am 28. Oktober.

In diesem Jahr hat das Unternehmen die „Köster-Sicherheitswoche“ ins Leben gerufen. In der Woche vor und nach dem 28. Oktober (KW43 /KW44), stehen die Themen Einbruchschutz, Sicherheit und Prävention bei Partnern des Herstellers im Mittelpunkt der Beratung. Endverbraucher können sich dann bei einem der teilnehmenden Fachhändler in ihrer Nähe umfassend zum Thema Einbruchschutz informieren. Unterstützt werden die Fachhandelspartner mit einem Paket aus Infomaterialien der Kriminalpolizei, Werbemitteln, Marketingunterstützung und einem gesonderten Verkaufsprogramm.

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vom 26.10.2018

Bei der Mitgliederjahreshauptversammlung der Smart Home Initiative Deutschland am 22. Oktober in Nürnberg haben die Mitglieder zwei personellen Veränderungen im Vorstand zugestimmt: Ab sofort sind Thomas Jäger von Jäger Direkt und Norman Bartusch von der EBH Euro Baubeschlag Handel AG Teil des Teams.

Die bisherigen Vorstandsmitglieder Dr. Thomas Keiser und Dr. Marc Jäger hatten den Entschluss gefasst, sich nicht erneut zur Wahl aufstellen zu lassen. Beiden fehle die nötige Zeit, um den Anforderungen des Postens weiterhin gerecht zu werden. Vorstands-Neumitglied Bartusch ist schon seit vielen Jahren sehr aktiv im Bundesverband tätig, führt Zertifizierungen durch und ist als Spezialist für Sicherheitssysteme häufig Ansprechpartner für Presseanfragen. Bartusch mahnt an, dass bei allen Konzepten, die es im Augenblick am Markt gebe, zahlreiche Wirtschaftswege nicht richtig eingeschätzt und genutzt würden. „Für mich hat die Smart Home Initiative Deutschland das Potenzial, dies zu ändern. Deshalb bin ich dabei. Es gilt, die teilnehmenden Wirtschaftsakteure richtig miteinander zu vernetzen“, erklärt Bartusch. „Das sind nämlich nicht nur Hersteller, Handwerk und Endverbraucher. Großhandels- und Distributoren-Konstellationen werden bislang kaum berücksichtigt.“

Ebenfalls freut sich der Vorstand sehr, dass er Thomas Jäger, Gründer und Geschäftsführer von Jäger Direkt gewinnen konnte. Das Unternehmen entwickelt und produziert unter der Marke Opus seit über 15 Jahren Lösungen zum Thema Smart Building. „Wir genießen es sehr, dass der Nutzen, der aus diesen Lösungen entsteht, mittlerweile in den unterschiedlichen Zielgruppen angekommen ist“, so Jäger. Das heiße aber auch, dass man nun zusätzlich gefordert sei, die Kräfte zu bündeln und die Akteure aus den teilnehmenden Branchen zusammenzubringen. „Ich gehe die Rolle im Vorstand mit dem Ziel vor Augen an, dass sich Deutschland eine führende Rolle in der Gebäude- und der damit verbundenen Service-Digitalisierung erarbeitet.“

Als Geschäftsführer wurde Alexander Schneider-Schaper (ehemals Schaper) im Amt bestätigt. Auch Mitgründer und Vorstandsvorsitzender Günther Ohland sowie Peter Borowski, Geschäftsführer der Smart Home Designer, bleiben dem Vorstand erhalten.

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vom 25.10.2018

Das VDE-Institut hat in Offenbach eine weitere hochmoderne EMV-Vollabsorber-Halle (EMV = Elektromagnetische Verträglichkeit) eröffnet. Damit reagiert das Prüfinstitut nach eigenen Angaben auf den steigenden Bedarf der Industrie an EMV- und Funk-Prüfdienstleistungen. „Immer mehr Geräte und Anlagen sind über Bluetooth oder WLAN miteinander vernetzt. Ist die elektromagnetische Verträglichkeit eines Gerätes gestört, beeinflusst es andere Geräte oder Anlagen und verursacht unzulässige Netzrückwirkungen. Kurzum: Die digitale Transformation in Gesellschaft und Industrie ist ohne funktionierende und störfeste Funkkommunikation – und das auf allen Frequenzbereichen – nicht möglich“, erklärte Wolfgang Niedziella, Geschäftsführer des VDE-Instituts anlässlich der Eröffnung. Das VDE-Institut verfüge bereits über mehrere EMV-Hallen, darunter eine große 10 Meter-Absorberhalle. „Allerdings sind alle Prüfräume seit langem voll ausgelastet. Durch den Neubau erhöht sich unsere Kapazität deutlich und wir können die verstärkte Nachfrage der Industrie bedienen. Zudem benötigen unsere Kunden zunehmend sehr kurzfristig eine Übersichtsmessung im Rahmen ihres Entwicklungsprozesses“, sagte Niedziella. Mit der neuen Prüfhalle könne das unabhängige Institut diesen Service jetzt verstärkt anbieten, da die Messung dank modernster Messtechnik deutlich schneller erfolgt.

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vom 24.10.2018

Die Polizeiliche Kriminalitätsprävention der Länder und des Bundes haben aktuell eine Endverbraucher-Broschüre zum Thema Einbruchschutz herausgegeben, in der auch ausführlich die Chancen und Risiken von Smart-Home-Technik erläutert werden. Die Broschüre informiert des Weiteren über verhaltensorientierte und sicherungstechnische Möglichkeiten zum Schutz vor Einbruch. Skizzen und Bilder veranschaulichen die technische Sicherung von Türen, Fenstern und Fenstertüren, Hinweise auf Einbruchmeldeanlagen sowie Videoüberwachung, die eine mögliche Begleitmaßnahme zu mechanischer Sicherungstechnik sind, ergänzen die Informationen. Eingegangen wird wie erwähnt außerdem auf das Thema „Smart Home“ im Zusammenhang mit Einbruchschutz und der dazugehörigen polizeilichen Empfehlungspraxis. Ein weiteres Kapitel weist auf die staatliche Förderung von Einbruchschutz hin. Die Broschüre kann auch zur Beratung im Fachhandel genutzt werden. Sie steht zum Download unter www.polizei-beratung.de/medienangebot/detail/1-sicher-wohnen zur Verfügung und kann auch kostenfrei in den Beratungsstellen der Polizei abgeholt werden.

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vom 20.10.2018

Der BHE Bundesverband Sicherheitstechnik bietet am 22. November ein Seminar mit dem Titel „Aktuelle Rechtsfragen bei der Videosicherheit und Zutrittssteuerung“ in Gießen an. Hintergrund: Insbesondere beim Einsatz von Videosicherheitssystemen und Zutrittssteuerung müssen Betreiber zahlreiche gesetzliche Vorschriften und rechtliche Fallstricke beachten, unter anderem im Hinblick auf den Datenschutz und die Gerichtsverwertbarkeit. Das laut Veranstalter praxinahe Seminar soll einen Überblick über die konkrete Umsetzung der rechtlichen Anforderungen vermitteln und die operative Anwendung der datenschutzrechtlichen Pflichten im Betrieb vorstellen. Dies betrifft laut BHE insbesondere Fragen der Datensicherheit, wie zum Beispiel den Schutz der erhobenen Bilddaten vor dem missbräuchlichen Zugriff Dritter und die Weitergabe von Daten an Behörden, Speicherdauer und Löschung etc. Hierbei werde gezielt auf die Neuerungen eingegangen, die aufgrund der Inkraftsetzung der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) und des neuen Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG-neu) seit Mai 2018 in Deutschland gelten. Detaillierte Information zum Seminar finden Interessenten unter www.bhe.de/seminare.

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vom 20.10.2018

Die Zurich Gruppe Deutschland, einer der großen Versicherer, hat angekündigt, dem Bundesverband Deutscher Fertigbau als Fördermitglied beizutreten, um Smart Home Lösungen zum Durchbruch zu verhelfen. Im Rahmen der Kooperation werde Zurich sein Know-how im Segment Smart-Home-Absicherung der Fertigbaubranche zur Verfügung stellen und den Bauherren von Fertighäusern als Versicherungspartner zur Seite stehen. Ziel sei es, eine intelligente Smart-Home-Versicherung anzubieten und die verbaute Technologie adäquat abzusichern. Damit solle bereits frühzeitig beim Hausbau ein kundenorientiertes Bewusstsein für die Potenziale von ganzheitlichen Smart-Home-Lösungen und für die passende Absicherung von intelligenter Haustechnik geschaffen werden - unabhängig vom Technikanbieter. Bereits im Frühjahr 2018 hatte die Zurich Gruppe Deutschland eine Smart-Home-Absicherung entwickelt und an den Markt gebracht. Die Zurich „Techno-Plus“-Versicherung ist den Angaben zufolge eine Elektronikversicherung, die private Haustechnik umfassend schützt.

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vom 19.10.2018

Smartfrog, eines der nach eigenen Angaben führenden IoT-Unternehmen in Europa, hat eine Kontrollmehrheitsbeteiligung an US-IoT-Pionier Canary übernommen und investiert gemeinsam mit Canarys bestehenden Hauptinvestoren 25 Millionen US Dollar in das Unternehmenswachstum. Charles Fränkl, CEO von Smartfrog, führt fortan beide Unternehmen. Die Zusammenlegung der Geschäfte von Canary und Smartfrog ermögliche es, die Ressourcen beider Unternehmen, die Teams, deren Marktexpertise und die komplementären Distributionskanäle optimal zu nutzen und von Synergieeffekten zu profitieren, um das Geschäft sowohl in den USA als auch in Europa gemeinsam weiter auszubauen.

Smartfrogs und Canarys Produkte, Technologien, Märkte, Geschäftsmodelle und Vertriebskanäle ergänzen sich den Angaben zufolge nahtlos. Während sich Smartfrog bisher auf den europäischen Markt konzentrierte, konnte sich Canary nach eigenen Angaben als einer der Marktführer in den USA positionieren. Smartfrog verfolgt ein reines SaaS-Geschäftsmodell, bietet Software als Service inklusive Hardware als Abo an und erzielt über 90 Prozent des Umsatzes direkt im eigenen Online-Shop, unabhängig vom stationären (Retail) und Online-Handel (Etail). Canary hingegen bietet seine Produkte hauptsächlich im Handel an und ist nach eigenen Angaben in mehr als 10.000 Einzelhandelsgeschäften in den USA und Europa erhältlich. Etwa die Hälfte der Kunden erwirbt den Angaben zufolge direkt im Anschluss ein kostenpflichtiges Abo, das Zugang zu weiteren Funktionen und Services wie Cloud-Speicher ermöglicht. Beide Unternehmen pflegen nach eigenen Angaben Vertriebskooperationen mit internationalen Partnern. Smartfrog kooperiert unter anderem mit Energieversorgern wie Eon in Deutschland, First Utility in Großbritannien und Maxenergy in Österreich. Canary baute Partnerschaften mit Versicherern in den USA auf. Auch die Produkte und Technologien beider Unternehmen sein komplementär.

Ähnlich wie Smartfrog in Europa, gelang es Canary nach eigenen Angaben vor allem in den USA, eine führende Marktposition sowie eines der stärksten SaaS-Geschäftsmodelle mit einem stabilen Wachstum der wiederkehrenden Erlöse, sogenannten 'Recurring Revenues' aufzubauen. "Durch die Bündelung unser Potenziale ist die Gruppe noch besser im wettbewerbsintensiven IoT-Markt aufgestellt und für weiteres internationales Wachstum gerüstet", so Charles Fränkl. "Das gemeinsame Investment von führenden US-Investoren und Smartfrog ist eine weitere Validierung unserer Vision und unseres Geschäftsmodels - auch im Silicon Valley", so Fränkl weiter.

Der Markt für Smart Home-IoT habe mit rund 16 Prozent Marktpenetration in Deutschland und 7,5 Prozent weltweit einen Wendepunkt erreicht und biete damit ein weiterhin großes Wachstumspotenzial.

Smartfrog hatte bereits vor wenigen Wochen eine weitere, relevante Zusammenarbeit verkündet: Anlässlich der IFA gab das Unternehmen die Zusammenarbeit mit eQ-3, nach eigenen Angaben Marktführer mit über 35 Prozent der installierten Whole Home Systeme in Europa, bekannt. Ab sofort sei die Sicherheitslösung von Smartfrog auch in der Cloudlösung von "Homematic IP" direkt nutzbar. „Wir suchen kontinuierlich nach Mehrwert für unsere Anwender. Durch die Zusammenarbeit mit Smartfrog steht nun eine hochwertige Überwachungskamera zur Verfügung, die mit besonders kundenfreundlichen kommerziellen Konditionen punktet. Sicherheit durch Kameras ist die logische Erweiterung unserer Lösung“, sagte Bernd Grohmann, Vorstands bei eQ-3.

Mit der "Homematic IP"-App von eQ-3 stehe Nutzern eine breite Palette von Smart-Home-Geräten und Sensoren zur Verfügung, die vom Smartphone aus innerhalb einer einzigen App bedient werden können. Durch die Partnerschaft mit Smartfrog werde diese Produktpalette nun um eine Überwachungskamera erweitert.

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vom 19.10.2018

Auf der Security hat der BHE Bundesverband Sicherheitstechnik sein 1000stes Mitglied geehrt. Im Anschluss an die Preisverleihung der Security Innovation Awards am ersten Messetag, zeigte der Vorstandsvorsitzende des BHE, Norbert Schaaf, in einer kurzen Rede auf, dass der BHE seit seiner Gründung für die Belange der Errichter, Hersteller und Planer von Sicherheitstechniken einsteht. Die vielfältigen Hilfestellungen des Verbandes und sein umfassendes Leistungsangebot sorge für eine kontinuierlich steigende Mitgliederanzahl. Der Meilenstein „1000stes Mitglied“ zeige, dass die Sicherheitsanbieter der Fachkompetenz des BHE vertrauen.

Das 1000ste BHE-Mitglied ist ein familiengeführtes Mittelstandsunternehmen aus Ostfriesland, die Certech Sicherheitssysteme GmbH aus Leer. Als Mitglied der Geschäftsführung nahm Michael Janßen die Ehren-Urkunde von Schaaf und dem BHE-Geschäftsführer Dr. Urban Brauer in Empfang.

Die Certech Sicherheitssysteme GmbH wurde im Jahr 1994 unter dem Namen WASI GmbH durch Helmuth Sandersfeld gegründet. Sie agiert mit speziellen Videolösungen am Markt, um Warenschwund zu bekämpfen und die Sicherung von Wertgegenständen jeglicher Art zu gewährleisten. Die Firma bildet einen wichtigen Baustein der Sandersfeld Gruppe, die den Angaben zufolge über 30 Jahre Erfahrung im Bereich der Sicherheitstechnik verfügt. Durch die Verbindung zu Sandersfeld Sicherheitstechnik ist Certech Sicherheitssysteme fest mit einer 24h-besetzten Europaleitstelle verbunden.

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vom 18.10.2018

Mitte Oktober hat erneut eine Interkey Activ Tagung statt, diesmal hatte Abus Pfaffenhain an seinen Firmensitz nach Jahnsdorf in Sachsen eingeladen. Knapp 30 Interkey Mitglieder erlebten ein informatives Herbstwochenende im Erzgebirge. Die Teilnehmer wurden von den beiden Geschäftsführern Michael Ulrich und Sven Stuhlmann sowie vom Verkaufsleiter Martin Mühlenbrock und Entwicklungsleiter Sebastian Müller begrüßt und in Gruppen durch die Produktion geführt. Schon vor zehn Jahren fand dort eine Verbandstagung statt und bereits 2008 konnte eine Fertigung besichtigt werden, die laut Interkey ihrer Zeit voraus war. Heute sei Abus Pfaffenhain weiter gewachsen und gelte als einer der modernsten Schließanlagenhersteller. Inzwischen ist die Belegschaft auf weit über 300 Mitarbeiter am Standort gewachsen. Gerade wurde eine weitere Halle eingerichtet, deren Erweiterung bereits eingeplant ist.

Andre Goerke, Leiter der Abus Akademie, referiert zum Thema „Führen in herausfordernden Zeiten“. Dabei gab er Impulse für Chefs und Führungskräfte für die Mitarbeiterführung, die in Zeiten des Fachkräftemangels eine noch wichtigere Bedeutung zukommt. Die Tagung endete mit einem Besuch beim Chemnitzer Interkey Mitgliedes Gruß Sicherheitssysteme. Firmeninhaber Frank Gruß stellte dabei mit seinen Mitarbeitern seine neuen Räumlichkeiten vor und lud zum Fachsimpeln ein. Der traditionelle Meisterbetrieb und VdS-Errichter wurde 1963 gegründet. Heute beschäftigt Gruß 15 Mitarbeiter und besitzt eine weitere Filiale in Chemnitz.

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vom 17.10.2018

Gira Giersiepen hat am Standort Radevormwald ein neues Produktions-, Entwicklungs- und Logistikzentrum errichtet. Einen hohen zweistelligen Millionenbetrag hat der Mittelständler aus dem Bergischen Land nach eigenen Angaben für den Bau auf der "grünen Wiese" und dessen Ausstattung mit modernster Anlagentechnologie in die Hand genommen – die größte Investition in der 113-jährigen Unternehmensgeschichte. Rund 550 Beschäftigte des Gebäudetechnikspezialisten sollen hier ab dem Frühjahr 2019 arbeiten.

"Alles auf einer Ebene mit idealem Warenfluss – vom Wareneingang in die Montage zum Warenausgang, dazwischen eine sehr leistungsfähige Kommissionier- und Lagerlogistik. Und ein Entwicklungszentrum auf einer Ebene auf dem Dach der Montage statt auf mehrere Geschosse verteilt. Was für ein Unterschied", so Dirk Giersiepen, Geschäftsführender Gesellschafter der Gira Giersiepen, anlässlich der Einweihung.

Mit der Inbetriebnahme des neuen Werks werde für Gira eine Zeit enden, in der Teile der Fertigung und Logistik in eine Vielzahl angemieteter Gebäude ausgelagert waren. Dies habe "nicht zu idealen Prozessen" und zu einer "sehr aufwendigen internen Logistik" geführt, so Giersiepen. Mit dem neuen, 30.000 Quadratmeter großen Werk gehe Gira jetzt neue Wege und schaffe zudem die Voraussetzungen für weiteres Wachstum. "Im ‚Campus Röntgenstraße‘ bilden wir wesentliche Teile der Wertschöpfungskette unter einem Dach ab. Unsere Produktivität wird so natürlich steigen – und zwar am Standort Radevormwald durch kürzere Wege, intelligente Abläufe und eine verbesserte Prozesseffizienz, nicht durch plumpe Verlagerung in Niedrigstlohn-Länder", erklärte Giersiepen. "Und für die nächsten 15 Prozent Wachstum müssen wir nicht bauen oder anmieten. Für die internationale Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit ist dieses Projekt ein wichtiger Meilenstein."