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vom 13.11.2018

Die aktuelle Herbst-Konjunktur-Umfrage des BHE Bundesverband Sicherheitstechnik hat ergeben, dass Sicherheitsfachfirmen ihre Geschäftslage zurzeit so gut wie noch nie zuvor beurteilen. In der Umfrage vergaben die deutschen Facherrichter die Note 1,74 auf der Schulnotenskala. Dabei bewerteten 48 Prozent der Umfrageteilnehmer ihre Marktsituation mit „gut“, über 39 Prozent sogar mit „sehr gut“. Das Ergebnis liege damit recht deutlich über dem Wert vom Frühjahr (1,82).„Über alle Fachsparten hinweg zeigen sich die Errichter zufrieden mit ihrer momentanen Auftrags- und Geschäftslage. Die gute Stimmung wird nur getrübt durch die angespannte Personalsituation“, so Dr. Urban Brauer, Geschäftsführer des BHE. „Der Fachkräftemangel macht sich in immer mehr Firmen bemerkbar. So sind von den befragten Unternehmen 63 Prozent auf der Suche nach neuen Mitarbeitern. Der BHE hat hier für seine Mitgliedsunternehmen verschiedene interessante Hilfestellungen entwickelt.“Auch in den einzelnen Kundengruppen wurden laut BHE Best-Marken verzeichnet. Der gewerbliche Bereich erzielte mit 1,72 einen Spitzenwert und der behördliche Kundenkreis konnte sein gutes Ergebnis aus dem vergangenen Frühjahr (2,47) halten.Lediglich der Privatmarkt sei im Vergleich zu den vergangenen Umfragen etwas rückläufig. Dies wirke sich auch auf die Beurteilung der Einbruchmeldetechnik aus. Der Blick auf die einzelnen Fachsparten zeige hier einen leichten Rückgang. Eine Steigerung erfuhren hingegen die Sparten Videosicherheit (2,45) und Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (2,20). Branchenübergreifend rechnen die Facherrichter laut Umfrage auch in Zukunft mit einer positiven Entwicklung (1,94). Rund 77 Prozent erwarten eine gute Geschäftslage, fast 15 Prozent sogar eine sehr gute.

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vom 09.11.2018

Laut einer aktuellen Studie von Statista Digital Market Outlook hat smarte Sicherheitstechnik für Gebäude im letzten Jahr starkes Wachstum gezeigt.  Der geschätzte Umsatz im Smart-Home-Segment Gebäudesicherheit lag demnach in Deutschland im Jahr 2016 bei 233 Millionen Euro und ist 2017 auf 335 Millionen Euro angestiegen. Gemäß der Analyse wird sich diese Entwicklung in den kommenden Jahren fortsetzen: Für 2018 prognostizieren die Marktforscher einen Umsatz in dem Segment von 448 Millionen Euro, für 2019 schon 552 Millionen Euro in Deutschland. Dafür spreche, dass in den kommenden Jahren eine Vielzahl smarter Sicherheitsprodukte auf den Markt gelangen werden. 

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vom 08.11.2018

Der Verband Schweizerischer Errichter von Sicherheitsanlagen (SES) bietet am 26. Februar ein Praxisseminar zur aktuellen Video Security Norm EN 62676-4 in Egerkingen in der Schweiz an. Hintergrund: Die EN 62676-4 ist eine Norm für Praktiker. Sie soll Betreiber, Errichter und Benutzer einer Video-Security-Anlage bei der Aufstellung ihrer Anforderungen sowie die Planer bei der Festlegung von geeigneten Anlagenteilen unterstützen. Außerdem stellt die Norm Mittel für die objektive Bewertung einer Videoanlage zur Verfügung. Das Seminar soll die Inhalte der Norm in praxisgerechter und anschaulicher Art und Weise vermitteln. Weitere Informationen unter https://save.ch/events/videosecurity-seminar-2019/.

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vom 07.11.2018

Die Save AG, ein Schweizer Veranstalter spezialisiert auf die praxisnahe Vermittlung von Sicherheitsthemen, hat mit dem Verband Schweizerischer Errichter von Sicherheitsanlagen (SES) als Patronat, zum Security-Day 2018 am 20. November nach Zürich eingeladen. Auf der Veranstaltung berichten Referenten, wie mit dem Einsatz intelligenter Technologien, Methoden und moderner Planungstools Lösungen zum Schutz von Personen, Sachwerten und Gebäuden erzielt werden können.

Hintergrund: Unglaubliche Entwicklungsschritte erlebt die Sicherheitstechnik – wie futuristisch, wie vernetzt darf es sein und wo liegen die aktuellen Herausforderungen und Grenzen? Wachsen Gebäude- und Sicherheitstechnik (komplett) zusammen? Wie wird der Schutz vor dem quasi "Unvorhersehbaren" erlangt? Mit fortschreitender Digitalisierung steigt auch das Risiko von Cyber-Attacken auf die Sicherheitstechnik, wodurch die Integrität und Funktionalität der Systeme nicht mehr gewährleistet ist oder ein allfälliger Zugang zu den IT-Netzwerken des Betreibers erreicht werden kann. Welche Trends und Entwicklungen zeichnen sich hierzu ab? Der Security-Day 2018 verspricht Lösungsansätze – und dies zu Fragestellungen im Umgang mit den diversen Sicherheitsgewerken und vernetzten Systemen.

Die Veranstaltung beinhaltet folgende Themenblöcke: > Video-Security: Was mache ich mit der Datenflut? > Sicherheitsschnittstellen: erfolgreich gelöst. > Einbruchmeldetechnik: qualifiziert und sicher! > Wie uns Cyber-Security und Datenschutz herausfordern. > Türmanagement in einem modernen ZuKo-System > Neue Aspekte bei Service und Wartung > Keynote-Referat: Wenn Physisches und Virtuelles verschmelzen: IoT am Bau

Weitergehende Informationen und Programm unter nachfolgendem Link: https://save.ch/events/sicherheitstechnik-security-day-2018/

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vom 03.11.2018

Das Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern hat mit der Universität Rostock ein Projekt gestartet, um Verfahren zu entwickeln, welche die Chancen und Herausforderungen des Internet-of-Things (IoT) nutzen können. Hintergrund: Als "Internet of Things" (IoT) wird allgemein die Verknüpfung eindeutig identifizierbarer physischer Objekte ("things", Dinge) mit einer virtuellen Repräsentation in einer Internet-ähnlichen Struktur bezeichnet. Heute bereits eingesetzte IoT-Geräte sind zum Beispiel Überwachungskameras, die ihre Bilder über das Internet zur Verfügung stellen, elektronische Schließsysteme, die über das Internet bedient werden können oder Stromzähler, die über das Internet ausgelesen und bedient werden können. Diese Objekte können nicht nur mit den Nutzern über das Internet kommunizieren, sondern in vielen Fällen auch untereinander. Durch die Komplexität der IoT-Netze und der Menge der darin eingesetzten IoT-Geräte ergibt sich eine Vielzahl von neuen Herausforderungen und Möglichkeiten für die Strafverfolgungsbehörden. Auf der einen Seite entwickeln sich ganz neue Phänomenbereiche durch den illegalen Zugriff von Straftätern auf die IoT-Geräte, auf der anderen Seite können die Fähigkeiten der IoT-Geräte im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten gezielt durch Strafverfolgungsbehörden genutzt werden, beispielsweise bei der Suche nach vermissten Personen. Das gemeinsame Verbundprojekt "Emerge IoT" der Universität Rostock und des Landeskriminalamtes Mecklenburg-Vorpommern zielt daher darauf ab, die Aufklärung und Verfolgung von IoT-Sachverhalten zu verbessern und präventive Maßnahmen voranzutreiben. Dafür sollen die technischen Grundlagen des Internets der Dinge identifiziert und analysiert sowie Werkzeuge entwickelt werden, die für Ermittlungen rund um mögliche Angriffsszenarien im Internet der Dinge genutzt werden können. Das mit etwa 1,2 Millionen Euro durch den Europäischen Fonds für die Innere Sicherheit geförderte Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren.

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vom 03.11.2018

Die Doozer Real Estate GmbH und die Kiwi.ki GmbH haben offiziell mit einem Partnerschaftsvertrag besiegelt. Beide Unternehmen eine das Ziel, die Potenziale der digitalen Transformation für die Immobilienbranche nutzbar zu machen.

Doozer betreibt eine gleichnamige Online-Softwareplattform www.doozer.de, die die Sanierung und Modernisierung im Innenausbaubereich von Wohnungen für Wohnungsunternehmen zeit- und kostenminimal möglich machen soll. Doozer ist damit nach eigenen Angaben die erste nachhaltige Plattform für eine cloud-basierte End-to-End-Abwicklung professioneller Modernisierungsmaßnahmen. Zu den Kunden des Unternehmens zählen über 40 größere Bestandshalter, Wohnungsunternehmen, Immobilienverwalter, Asset Management Gesellschaften, Genossenschaften und Kommunen. Kiwi bietet ein digitales Schließsystem für Mehrfamilienhäuser an. Seit 2014 am Markt, sind heute den Angaben zufolge über 65.000 Wohneinheiten bei über 450 Wohnungswirtschaftskunden an die Kiwi-Infrastruktur angeschlossen. Über die offene API Schnittstelle ist Kiwi in weiteren Anwendungen, wie das Doozer-Portal, integriert. Künftig werde Kiwi Handwerkern, die über das Doozer-Portal beauftragt wurden, die Tür öffnen.

 „Türen können fortan direkt mit dem Merkmal Kiwi auf der Doozer-Plattform bestellt werden“, sagt Petzold. Das freut auch Karsten Nölling. „Der Doozer-Shop ist für uns ein idealer Vertriebskanal, da wir unsere wichtigste Zielgruppe, die Wohnungswirtschaft, unmittelbar erreichen können.“

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vom 03.11.2018

Ein kleines Startup aus Ludwigsburg bei Stuttgart, Dancing Bee, hat eine Open-source-Smart-Home-Plattform entwickelt, die sich jetzt versuchen, über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter zu finanzieren und auf den Markt zu bringen. Hintergrund: Es gibt viele Anbieter von Smart-Home-Geräten auf dem Markt, und oft ist es kompliziert, sie zur Zusammenarbeit mit den Geräten anderer Hersteller zu bewegen. Eine Vielzahl inkompatibler Standards und Kommunikationsprotokolle machen es nicht nur dem Laien schwer, die richtige Entscheidung für den geeigneten Standard zu treffen – oder auch nur herauszufinden, was auf lange Sicht überhaupt die richtige Entscheidung sein könnte. Dieses Problem will Dancing Bee mit der Smart-Home-Zentrale „Omni Q“ lösen. Die Zentrale hat eine vollständig vorinstallierte und vorkonfigurierte Open-Source-Technik, die Nachrüstung zusätzlicher Funkstandards über passende USB-Sticks sei möglich. Das Ziel sei, den Anwendern die freie Wahl zu lassen, welche smarten Geräte sie für ihr Zuhause nutzen möchten, ohne sich zuvor mühsam mit Kompatibilitätsprüfungen beschäftigen zu müssen.

Eine überzeugende Präsentation auf Kickstarter soll nun Sponsoren anlocken und die Vorfinanzierung der Produktion ermöglichen. „Wir wollen als eine Art Katalysator fungieren und die Lösung von einer Crowd von Experten einer noch breiteren Crowd von Anwendern zur Verfügung stellen. Dazu möchten wir auf Kickstarter möglichst viele Unterstützer für die Vorfinanzierung gewinnen. Es geht also nicht nur um die gute Produktidee, sondern auch um die ein wenig revolutionäre Vorgehensweise. Wir sind wirklich begeistert von diesem Konzept“, führt Metin Savignano von Dancing Bee aus.

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vom 01.11.2018

Konntec Sicherheitssysteme aus Mönchengladbach verzeichnet nach eigenen Angaben schnelle Zuwächse und plant deswegen, Ende 2019 mit den mehr als 45 Mitarbeitern in ein neues, mit 3000 Quadratmetern wesentlich größeres Firmengebäude in den Mönchengladbacher Nordpark umzuziehen. Das 2004 gegründete bedient den vor allem das Kerngeschäft Objektsicherung mit elektronischen Zutrittslösungen und Schließsystemen. Auch in diesem Jahr gewann das Unternehmen nach eigenen Angaben deutschlandweit viele neue Kunden und bediente Bestandskunden mit Sicherheitslösungen. Hinzu komme die rasche positive Entwicklung der jungen Tätigkeitsfelder. Die Bereiche Videoüberwachung und Einbruchmeldeanlagen sein mittlerweile fester Bestandteil des Portfolios für Objektkunden und Privathaushalte. Konntec wachse auch als Franchise-Geber und ist nach eigenen Angaben stetig auf der Suche nach attraktiven Möglichkeiten positiv in den Markt zu investieren.

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vom 31.10.2018

Z-Wave, nach eigenen Angaben ein internationaler Funk-Standard für die Hausautomatisierung, der in mehr als 2.400 verschiedenen Produkten von verschiedenen Herstellern verwendet wird und gewährleisten soll, dass alle diese Produkte zusammenarbeiten, hat eine Produktreihe mit dem Namen „Z-Wave Selection“ herausgebracht. Diese soll laut Hersteller die Komplexität des Marktangebots reduzieren und die besten Produkte in den Bereichen Komfort, Sicherheit und Energie sparen identifizieren. „Selection“ biete die gesamte Palette an Aktoren, Sensoren und Controllern für ein komplettes Smart Home – von unterschiedlichen Herstellern. Dieser einheitliche Markenauftritt soll Händlern das Geschäft erleichtern, da Unübersichtlichkeit der Plattformen und Standards als eines der größten Markthemmnisse gilt. Den Anfang machen insgesamt 17 Produkte verschiedener Hersteller.

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vom 30.10.2018

Den Markt für Außentüren in Deutschland hat die Unternehmensberatung Titze, Neuss, in einer Studie analysiert. Darin sei die erstmalig durchgeführte Erfassung des aktuellen Türenbestandes in Deutschland eingeflossen. Dafür wurde laut der Beratungsfirma neben dem Wohnbau der komplette Objektmarkt mit seinen wichtigsten Nutzergruppen analysiert. Pro Gruppe wurde der Türenbestand ermittelt und dann als Ganzes ausgewiesen. Danach umfasst der Gesamtmarkt mehr als 28,1 Millionen Außentüren.

Mit 23 Prozent Marktanteil nehme das Objektgeschäft in der Vermarktung eine beträchtliche Rolle ein. Im Handel dominieren gemäß Analyse die großflächigen Baumärkte, die sich mit 25 Prozent längst einen Teil der Baustoffgeschäfte gesichert hätten. Der Baustoffhandel kommt auf 21,5 Prozent. Der Holzhandel erreicht nur 11,5 Prozent. Bei Außentüren seien Tischler/Schreiner deutlich weniger erfolgreich als bei Innentüren. Der Online-Handel wachse noch langsam, erreiche aber bereits 6,5 Prozent. Eine wichtige Rolle spiele ebenfalls der Direktverkauf vom Hersteller an das Handwerk.

Außentüren aus Aluminium erreichen 35,1 Prozent, Kunststoff kommt auf 31,3 Prozent Marktanteil. Es folgen die Ausführungen aus Holz mit 23,7 Prozent. Zuletzt eine deutlich positive Entwicklung nehmen die Türen aus Materialmix mit 5,2 Prozent. Stahltüren finden speziell im Nichtwohnbau Anwendung und landen bei 3,2 Prozent.

Die Konzentration der Hersteller schreitet auch bei den Außentüren voran, allerdings nur mit langsamen Schritten. Getrieben werde der Markt aktuell von ausländischen Lieferanten speziell aus Polen und Slowenien. Die meisten deutschen Unternehmen aus dem Mittelstand stehen aus diesem Grunde unter erheblich steigendem Preisdruck.

Im Wohnbau ist das Thema Zutrittskontrollsysteme für Außentüren von höchster Wichtigkeit. Während heute noch 97,2 Prozent des Marktes von den mechanischen Verriegelungssystemen beherrscht werden, werden bis 2025 schon fast zehn Prozent der Türen mit nichtmechanischen Zutrittskontrollsystemen ausgestattet sein. Welche das sein werden und welchen Marktanteil diese dann erreichen, verrät die Studie angeblich auch, aber nicht in der veröffentlichten Pressemitteilung.

Sicherheit und Bequemlichkeit prägen Markt. Gerade die potenziellen älteren Kunden, und hier die häufig vermögenden Best Ager, werden laut Untersuchung bisher nur unzureichend animiert, um neue Anschaffungen zu realisieren. Diese Tatsache sei bedenklich, da die Zielgruppe über das höchste frei verfügbare Einkommen verfüge und heute noch häufig mehr als 20 Jahre in den eigenen vier Wänden leben werde.