Home » BSD e.V. » Themen rund um den Bau

Fachhandelspartner 2016/2017

Platz

Firma

01.

Salto

02.

ABUS Pfaffenhain

03.

WILKA

bsd-fachpartner-logo

Fachpartner unterstützen den Bundesverband Sicherungstechnik Deutschland e.V.

Themen rund um den Bau

>>

BSD Service GmbH

Ihr kompetenter Partner für:

  • Finanzdienstleistungen
  • Know How Vermittlungen
  • Marketingaktivitäten
  • Warenbezugsmöglichkeiten
vom 16.08.2017

Die Bergische Universität Wuppertal hat eine Kooperationsvereinbarung mit dem Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr (BAPersBw) unterzeichnet. Damit wird 25 Beamten im Vorbereitungsdienst des gehobenen feuerwehrtechnischen Dienstes in der Bundeswehr ermöglicht, ab Herbst den Studiengang „Bachelor of Science Sicherheitstechnik“ zu studieren. Es handelt sich bei den Studierenden um zivile Beschäftigte im Status eines Beamten auf Widerruf. Die Bundeswehr benötigt eigene Brandschutzkräfte unter anderem auf Flugplätzen, Truppenübungsplätzen, in Marine-Stützpunkten und in Untertage-Anlagen – der neue duale Studiengang soll den Karriereweg der Brandschutz-Führungskräfte deutlich attraktiver machen. "Es ist einmalig, was da aufgesetzt worden ist. Es hat Symbolkraft für das ganze deutsche Feuerwehrwesen. Ich bin mir sicher, dass Länder und Kommunen nachziehen werden", sagte der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, Hartmut Ziebs, unmittelbar vor der Unterzeichnung. "Die Bundeswehr ist der richtige Partner für diesen ersten Schritt."

Im Studiengang "Bachelor of Science Sicherheitstechnik" lernen die Anwärter, sicherheitsrelevante Problemstellungen zu erkennen und zu lösen. Die praxisnahen Studieninhalte reichen vom baulichen Brandschutz über Chemie und Arbeitssicherheit bis hin zum vorbeugenden Brand- und Explosionsschutz. Seit Jahrzehnten ist die Wuppertaler Universität mit ihrem Fachgebiet "Chemische Sicherheit und Abwehrender Brandschutz" führend. Hintergrund der Kooperationsvereinbarung ist, dass die Bundeswehr erstmals Anwärter in einem eigenen, neu eingerichteten dualen Studiengang im gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst einstellt und ausbildet. Nach dem dreieinhalbjährigen, aus Fachstudien und berufspraktischen Studienzeiten bestehenden Vorbereitungsdienst erwerben die Teilnehmer einen akkreditierten Bachelorabschluss. Jedes Jahr sollen 25 weitere Studierende das Angebot nutzen können.

Die Konzipierung der Laufbahnausbildung sowie die Einstellung und Betreuung der Anwärter ist ein gemeinsames Projekt des BAPersBw und des Bundesamtes für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (BAIUDBw). Diesem Amt untersteht das Zentrum Brandschutz der Bundeswehr, das mit 70 bundesweit verteilten Feuerwachen und insgesamt mehr als 3.000 zivilen Dienstposten umgerechnet eine der größten Feuerwehren in Deutschland ist. 

---
vom 16.08.2017

Der Bundesverband Sicherheitstechnik (BHE) bietet ein Fachseminar an, das den Schwerpunkt Blitz- und Überspannungsschutz für sicherheitstechnische Anlagen hat. Zielgruppe des Grundlagenseminars am 20. September mit anschließendem Workshop am 21. September sind Planer und Errichter (Vertriebsmitarbeiter und Techniker) von Sicherheitstechnik.

Hintergrund ist, dass Blitzeinschläge und Überspannung erhebliche Schäden an sicherheitstechnischen Anlagen verursachen können. Für Errichter und Planer wird es teuer, wenn die Schäden auf eine mangelhafte Planung und Montage zurückzuführen sind. Dies gilt laut BHE für den Errichter auch dann, wenn er das Leitungsnetz von einem externen Elektrounternehmen erstellen lässt.

Im Vordergrund des Seminars stehen die Gewerke Einbruch- und Brandmelde- sowie Videoüberwachungsanlagen. Vorgestellt werden unter anderem die planer- und errichterspezifischen Anforderungen an den Blitz- und Überspannungsschutz, die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) und die Leitungsnetze. Das Fachseminar soll zeigen, wie sich Montage- und Planungsfehler vermeiden lassen. Weitere Informationen gibt es unter www.bhe.de

---
vom 12.08.2017

Assa Abloy hat jetzt das Unternehmen Advan IDe verkauft. Käufer ist eine neue Holding-Gesellschaft mit Sitz in Singapur. Die Transaktion soll für Advan IDe die Möglichkeit eröffnen, zu wachsen, was innerhalb der Assa Abloy Gruppe so nicht möglich gewesen wäre, heißt es in einer Mitteilung. Advan IDe ist nach eigenen Angaben ein führender Hersteller in der Halbleitertechnik mit Sitz in Singapur und hat sich auf Komponenten für RFID-Transponder, Chipkarten, RFID-Leser und Terminals konzentriert. Das Unternehmen beschäftigt 56 Mitarbeiter und erwartet für dieses Jahr einen Umsatz mehr als 150 Millionen US-Dollar (ungerechnet 127,7 Millionen Euro). 

---
vom 05.08.2017

Zum 1. September erscheint der neue Produktkatalog 2017/2018 mit neuer Preisliste von Abi Sicherheitssysteme, Albstadt. Seit dem Jahr 2015 konnte das Unternehmen nach eigenen Angaben stabil halten und teilweise sogar senken. Doch nun mussten die Preise um 1,5 bis zwei Prozent angepasste werden, da Rohstoffe und Halbfertigprodukte teurer geworden seien, heißt es aus Albstadt. 

---
vom 26.07.2017

Der Markt der elektronischen Sicherheitstechnik hat sich im Jahr 2016 besser entwickelt als erwartet. Der Umsatz der Unternehmen in Deutschland ist im Vergleich mit dem Vorjahr um 6,2 Prozent auf knapp 3,95 Milliarden Euro gestiegen, berichtet der ZVEI-Fachverband Sicherheit. Ein wichtiger Grund hierfür sei die anhaltend gute Baukonjunktur. Eine weitere Ursache für das Wachstum der Sicherheitstechnik ist für Uwe Bartmann, Vorsitzender des Fachverbands, das gestiegene Sicherheitsbedürfnis. „Die terroristischen Anschläge in Europa haben in der Politik jüngst zu einer Neubewertung der Videotechnik geführt“, so Bartmann.

Die langfristige Wachstumsperspektive sieht der Vorsitzende in der Digitalisierung und Vernetzung der Sicherheitstechnik mit anderen Gewerken: „Die elektronische Sicherheitstechnik wird integraler Bestandteil im Smart Home und Smart Building. Sensoren der Sicherheitstechnik bieten neue Möglichkeiten zur Datenerhebung.“ Darauf aufbauend könnten neue Services und Geschäftsmodelle entwickelt werden.

Der Umsatz mit Brandmeldetechnik – dem nach wie vor größten Segment der Sicherheitstechnik, das zudem stark von der Baukonjunktur abhängig ist – ist 2016 um 6,8 Prozent auf knapp über 1,8 Milliarden Euro gewachsen. Hohes Wachstum verzeichnete erneut die Überfall- und Einbruchmeldetechnik mit plus acht Prozent auf 800 Millionen Euro. Dazu tragen laut Verband einerseits die auf hohem Niveau gleichbleibenden Einbruchszahlen, aber andererseits auch Fördermaßnahmen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Wohnungsbau bei.

Videotechnik hat unter dem Eindruck der gegenwärtigen Sicherheitsdebatte mit einem Plus von acht Prozent auf 511 Millionen Euro am stärksten zugelegt. Zutrittskontrolle kam auf 307 Millionen Euro, was ein Plus 4,8 Prozent bedeutet. Etwas abgeschwächt hat sich das Umsatzwachstum bei Sprachalarmierungstechnologie mit 5,3 Prozent auf 100 Millionen Euro. Rauch- und Wärmeabzugsanlagen und Rufanlagen nach DIN VDE 0834 verzeichneten eine stabile Entwicklung.

---
vom 26.07.2017

Die italienische Sicherheitsmesse Sicurezza, die vom 15. bis 17. November in Mailand stattfindet, wächst weiter. Aufgrund der bislang guten Resonanz und der erneuten Standbuchungen von Ausstellern, wird die Messe die Hallen 3, 5 und 7 belegen. Schon jetzt verzeichnet die Messegesellschaft nach eigenen Angaben eine Zunahme in allen Bereichen der Sicherheits- und Branchschutzbranche. So soll die Videoüberwachung erneut stark vertreten sein. Zudem sei ein Steigerung im Bereich der Zutrittskontrolle zu verzeichnen und bestätige damit den Trend der Sicurezza 2015. Auch die Seite der mechanischen Sicherheit soll mit namhaften Herstellern vor Ort vertreten sein. Eine gesonderte Ausstellungsfläche mit Demonstrationsmöglichkeiten widmet sich wieder dem Thema Drohnen sowie speziellen sicherheitsbezogenen Lösungen. Darüber hinaus wird der Bereich der Brandmelde- und Löschanlagen zum ersten Mal auf der Messe vertreten sei. Abgerundet wird das Messegeschehen durch Fachvorträge und Diskussionsrunden, beispielsweise zum Thema Smart City and Safe City.

---
vom 22.07.2017

Auch nach der Übernahme der Opertis GmbH durch die Primion Group soll das erfolgreiche Geschäftsmodell des Vertriebs durch Partnerfirmen beibehalten werden, um die Stellung am Markt weiter auszubauen. Zur Markteinführung des neuen elektronischen Schließsystem „eLock eXpert“ waren 15 Opertis-Partner, darunter auch einige Fachhändler, zu einem zweitägigen Treffen in der Primion-Niederlassung Stuttgart eingeladen und hatten Gelegenheit, technische Informationen aus erster Hand zu erhalten, die neue Fertigungslinie in der Primion-Zentrale in Stetten am kalten Markt zu besichtigen und den neuen Eigentümer kennenzulernen.

Die teilnehmenden Vertreter der Partnerfirmen nutzten die Gelegenheit, konkrete Fragen zum neuen Schließsystem zu stellen. Im Anschluss stellten sich Matthias Mörretz und Manuel Bulling den Partnern vor; sie werden künftig den Vertrieb der Opertis-Schließlösungen zusätzlich mitbetreuen und so das Vertriebsteam mit Uwe Schellhaas und Wilhelm Emde ergänzen. 

---
vom 20.07.2017

Im 2. Quartal dieses Jahres ist bei Assa Abloy der Umsatz um acht Prozent auf 19,39 Millionen Schwedische Kronen (umgerechnet 2,03 Millionen Euro) gestiegen. Dies wurde nach Unternehmensangaben mit zwei Prozent organischem und zwei Prozent erworbenem Wachstum erreicht. Das Betriebsergebnis (Ebit) legte um sieben Prozent auf 3,11 Millionen Schwedische Kronen (325.721 Euro) zu. 

 „Das 2. Quartal war ein weiteres gutes Quartal für Assa Abloy“, sagt Johan Molin, Präsident und CEO von Assa Abloy. „Das organisches Wachstum lag bei zwei Prozent. Das bedeutet, dass wir ein organisches Wachstum von vier Prozent für das 1. Halbjahr verbuchen können. Die Umsätze in Nordamerika entwickeln sich weiterhin gut. In Europa ist die Nachfrage ebenfalls gut, hat sich aber nicht merklich verbessert. Die Verkäufe in China sind weiter zurückgegangen, und enttäuschenderweise hat sich auch die sinkende Nachfrage in Brasilien und im Nahen Osten fortgesetzt.“

Die Bereiche Eingangssysteme und Global Technologies verzeichnen nach Angaben des schwedischen Konzerns drei Prozent organisches Wachstum, ebenso die Region Amerika. Derweil ist der Wirtschaftsraum EMEA (Europa, Arabien und Afrika) um zwei Prozent gewachsen. Aufgrund der schwachen Nachfrage in China, ist der Umsatz im pazifischen und asiatischen Raum zurückgegangen.

Während des 2. Quartals wurden Verträge für den Erwerb von fünf Firmen im Wert von ungefähr 900 Millionen Schwedische Kronen (94,14 Millionen Euro) unterzeichnet, einschließlich Arjo, einem führenden Lieferanten von Identitätslösungen für Dokumente des nationalen Personalausweises. „Dieses Unternehmen stärkt unser gegenwärtiges Angebot von sicheren Identitätslösungen und bietet ergänzende Wachstumsgelegenheiten“, so Molin.

Zur wirtschaftlichen Entwicklung urteilt der CEO: „... dass sich die globale Wirtschaftstendenz zu einem gewissen Grad im Vergleich zum letzten Jahr verbessert hat. Auf den meisten Märkten in Nord- und Südamerika und in Teilen Europas gibt es eine positive Tendenz, aber auf einigen Märkten, hauptsächlich in Asien und dem Nahen Osten, ist die Entwicklung schwach. Jedoch bleibt unsere Strategie, unsere Präsenz  auf den Märkten auszuweiten, unverändert. Wir setzen auch unsere Investitionen in neue Produkte, besonders im Wachstumsbereich der Elektromechanik, fort.”

---
vom 12.07.2017

„Komfort + Sicherheit automatischer Türen und Tore“ heißt die Sonderschau des Institut für Fenster und Fassaden, Türen und Tore, Glas und Baustoffe (Ift), Rosenheim, auf der R+T 2018 in Stuttgart. Sie will in der neuen Paul Horn Halle (Halle 10) zeigen, was Türen und Tore und deren Komponenten heute leisten können und müssen, wie die Anforderungen zu prüfen sind und wie die Qualität gesichert werden kann. Dies wird ergänzt durch ein Vortragsforum, das gemeinsam mit dem BVT organisiert wird.

Im Mittelpunkt der Sonderschau steht die Präsentation von Sicherheits- und Qualitätsmerkmalen automatischer Türen und Tore. Ein besonderer Schwerpunkt liegt zudem auf der Planung und Auslegung der Antriebe und Steuerungen sowie auf den konstruktiv bedingten Eigenschaften. Der Messebesucher kann anhand der ausgestellten Produkte, in einem Vortragsforum und auf Aktionszonen die Themen live erleben, beispielsweise die Einbruchhemmung von Toren oder die Funktion und Planung von Fangvorrichtungen. Die Anforderungen und Nachweise sowie die Prüfung der Nutzungssicherheit gemäß EN 12453, der elektrischen Sicherheit nach EN 60335-1, EN 60335-2-95, EN 60335-2-103 und EN 60204-1 sowie der funktionalen Sicherheit gemäß EN 13849-1 wird von Ift-Experten anhand der Exponate und einfacher Prüfverfahren im Detail erklärt.

---
vom 05.07.2017

In Frankreich hat Assa Abloy jüngst Arjo Systems SAS erworben, einen führenden Lieferanten von mechanischen und digitalen Lösungen für sichere Regierungs-ID-Anwendungen. Damit verstärkt der schwedische Hersteller sein Angebot an sicheren Identitätslösungen. Arjo wurde 2011 gegründet und beschäftigt rund 100 Angestellte in Frankreich, Italien und Hongkong. Für 2017 wird ein Umsatz von rund 56 Millionen Euro erwartet.

In den USA hat Assa Abloy das Unternehmen Altantic Door Control gekauft. Mit der Akquise des Türdistributors in den Bundesstaaten Maryland und Virginia erweitert der schwedische Hersteller seine Vormachtstellung im Bereich der Eingangsautomation in Nordamerika. Die Verkäufe haben dort von drei Milliarden Schwedische Kronen (umgerechnet 311,42 Millionen Euro) im Jahr 2008 auf 20 Milliarden Schwedische Kronen (2,08 Milliarden Euro) im Jahr 2016 zugelegt. Atlantic Door Control wurde 1992 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Columbia im Bundesstaat Maryland. Für das Jahr 2017 wird ein Umsatz von zwölf Millionen US-Dollar (10,54 Millionen Euro) erwartet.