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vom 09.12.2017

Nach Angaben des Bundesverband Sicherheitstechnik (BHE) hat das Bundesministerium des Innern für die Innenministerkonferenz am 6./7. Dezember 2017 den Vorschlag abgegeben, die Hersteller von Alarm- und Sicherungsanlagen zu verpflichten, Ermittlungsbehörden für richterlich angeordnete Überwachungsmaßnahmen Zugang zu den Anlagenzentralen zu verschaffen, um diese unbemerkt überwinden zu können. Zu diesem Vorschlag hat der BHE eine Stellungnahme abgegeben. In dieser erklärt der Verband unter anderem, dass die Verschaffung eines regelmäßigen Zugangs zu Alarmanlagen überhaupt nur möglich sei bei vergleichsweise neuen Anlagen, die über eine Online- oder Remote-Schnittstelle verfügen. Die meisten installierten Alarmanlagen sein aber älteren Datums und verfügen über eine solche technische Möglichkeit nicht.

Die Verschaffung eines regelmäßigen Zugangs zu Alarmanlagen, wo dies technisch möglich wäre, bedeutet laut BHE die faktische Aufhebung der Sicherheit, die solche Anlagentechnik derzeit liefert. Denn einen derartigen Zugang softwaretechnisch zu schaffen, sei nicht in der Weise möglich, dass diese Schnittstelle nur von gerichtlich im Einzelfall zu ihrer Nutzung ermächtigten Polizeibehörden genutzt werden könnte. Eine solche Schnittstelle kann, ist sie überhaupt vorhanden, von jedem Hacker, der sie kennt oder findet, ebenfalls genutzt werden, heißt es in der Stellungnahme. Die einfache und unbemerkte Überwindung der vorhandenen Zugangssperren werde deshalb derzeit bei Anlagen mit Online-Schnittstellen effektiv dadurch verhindert, dass jedwede Änderung an den Einstellungen aktiv von einer Person bestätigt bzw. genehmigt wird. Bei älteren Anlagen könne dies ohnehin auch nur durch eine Person bewirkt werden, die physisch an der Anlagenzentrale im Gebäude anwesend ist und an dieser die entsprechenden Bedienbefehle ausführt. Das bedeute in der Praxis: Ohne Zustimmung des berechtigten Inhabers oder Betreibers der Alarmanlage lässt sich keine Einstellung an der Alarmzentrale ändern, also auch kein elektronischer Zugang schaffen. Wenn diese Person oder ihre Wohnung also überwacht werden soll, müsste sie zustimmen.

Der BHE sieht die Schwierigkeiten, die sich für Polizeibehörden angesichts effektiver technischer Sicherungsmaßnahmen im Einzelfall auftun können. Zur Beseitigung dieser bislang nur in äußerst seltenen Fällen auftretenden Probleme künftig bei allen Alarmanlagen ein Scheunentor für Dritte zu öffnen, die erlauben würden, solche Anlagen über das Internet anzugreifen und gezielt außer Betrieb zu setzen, würde das Kind mit dem Bade ausschütten, weil es jegliche solcher Sicherungsmaßnahmen bereits im Ansatz konterkarieren würde, heißt es in Stellungnahme weiter. Ob ein solches Ergebnis eine gerechtfertigte und deshalb in Kauf zu nehmende Konsequenz sein kann oder darf, um in nur einer Handvoll Fälle den Ermittlungsbehörden unbemerkten Zugang zur Wohnung von potentiellen Straftätern zu verschaffen, erscheint dem BHE äußerst zweifelhaft.

Laut BHE-Stellungnahme ist den Innenministern und vor allem dem Bundesinnenministerium wichtig, die Bürger bei der Sicherung ihrer Wohnungen auch durch Förderung der Anschaffung von Sicherungstechnik zu unterstützen, wie frühere IMK-Beschlüsse und die KfW-Fördermaßnahmen für Einbruchschutz zeigen. Dazu passe der jetzige Vorstoß grundsätzlich nicht. Ob eine Weiterentwicklung der Techniken zum Schutz des Online-Zugangs zu Zentralen von Alarmanlagen möglich ist, die einen Kompromiss zwischen beiden Anforderungen ermöglicht, steht laut BHE derzeit dahin. Das sei nicht absehbar und würde zunächst über viele Jahre eine Diskussion in nationalen und europäischen Fachgremien erfordern, mit offenem Ausgang.

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vom 08.12.2017

Rund 150 Betriebe haben im Jahr 2017 in der Winkhaus Academy erfolgreich eine Weiterbildung absolviert, um die Voraussetzungen zur Aufnahme in die Errichterlisten für Mechanische Sicherungstechnik der Landeskriminalämter zu erfüllen. Sie nahmen an der dreitägigen Grund- und Aufbauschulung mit dem Titel „Nachrüsten mechanischer Sicherungstechnik an Fenstern und Türen nach  dem Anforderungsprofil des Bayerischen Landeskriminalamtes“ teil. Insgesamt fanden elf Seminare an den Winkhaus Standorten in Telgte und Meiningen statt. Mitte Oktober schloss die Reihe, die im nächsten Jahr ihre Fortsetzung finden wird, mit einer Schulungsveranstaltung im Werk Meiningen. Neben Grundinformationen zum Fenster und dem Beschlagaufbau erfuhren die Teilnehmer Wissenswertes über Schwachstellen und Konstruktionsmerkmale einbruchhemmender Fenster und Türen. Einzelheiten über die sicherungstechnische Nachrüstung von Türen, Fenstern und sonstigen Gebäudeöffnungen mit Produktvorstellungen, Einsatzempfehlungen und Montagevorgängen schlossen sich an. Einbaurichtlinien, Sicherungsrichtlinien und Grundsätze der Befestigungstechnik nach DIN 18104-1 erläuterte Reinhold Jessel, freier Mitarbeiter bei Winkhaus, der auch weitere Normen und Richtlinien zum Thema Einbruchhemmung an Fenster, Türen und anderen Gebäudeöffnungen vorstellte.

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vom 08.12.2017

In einem bundesweiten Marktcheck haben die Verbraucherzentralen Preise für seriöse Schlüsseldienste erhoben. Denn unseriöse Dienste werben häufig mit günstigen Preisen ab 9 Euro, verlangen vor Ort dann aber drei- bis vierstellige Beträge. Mit Hilfe des Marktchecks könnten sich Verbraucher ein besseres Bild davon machen, welche Preise in ihrem Bundesland angemessen sind.Um fragwürdigen Angeboten und überhöhten Preisen Einhalt zu gebieten, haben die Verbraucherzentralen nicht nur eine Liste mit Tipps zum Umgang mit Schlüsseldiensten erstellt, sondern im Herbst 2017 auch eine repräsentative Umfrage zu den Preisen einer einfachen Türnotöffnung gestartet. Das neue Informationsangebot ist online auf www.verbraucherzentrale.de/schluesseldienste.

Bundesweit sind den Angaben zufolge rund 600 Schlüsseldienste befragt worden. Die Auswahl der befragten Unternehmen erfolgte in nach Bevölkerungszahl repräsentativ ausgewählten Gebieten. Gefragt wurde danach, was die Öffnung einer lediglich in das Schloss gefallenen Tür an einem Werktag, tagsüber und inklusive Anfahrt aus der näheren Umgebung kostet. Des Weiteren ermittelten die Verbraucherschützer, was die Öffnung der zugefallenen Tür nachts oder an einem Sonn- oder Feiertag maximal kostet. Im bundesweiten Mittel bewegten sich die Preise für eine einfache Türöffnung um 70 Euro. Richtig kostspielig ist der Unglücksfall mit dem Schlüssel in Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Baden-Württemberg. Besonders günstig können Verbraucher ihre zugefallene Tür dagegen in Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern wieder öffnen lassen. Hier haben die Verbraucherzentralen Normalpreise von unter 60 Euro erfasst.

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vom 06.12.2017

Forscher am Fraunhofer-Institut für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen INT und am Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS in Dresden haben gemeinsam eine Einbruchsmeldeanlage für Fenster entwickelt, die relevante Manipulationen am Fenster erkennen können und viele Vorteile im Vergleich zu marktüblichen Glasbruchmeldern haben soll. Die Technik soll sowohl Temperaturänderungen als auch Erschütterungen durch äußeres Einwirken am Glas in Echtzeit erkennen können, auch ohne, dass das Glas bricht. Die Wirksamkeit dieses Sensors mit Faser-Bragg-Gitter wurde in zahlreichen Tests nachgewiesen, unter anderem dem VdS-Test  – einer Prüfkontrolle der VdS Schadenverhütung GmbH in Köln.

 
Der Einbruchschutz der Fraunhofer-Forscher liegt nun als Demonstrator vor. Nicht nur Juweliergeschäfte und andere einbruchanfällige Objekte lassen sich laut Fraunhofer mit dem System schützen, es eigne sich beispielsweise auch zum Überwachen von Brücken, Gebäuden, Rohrleitungen, tragenden Strukturen in der Luft- und Raumfahrt sowie Windkraftanlagen.

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vom 06.12.2017

Mittels einer „individuellen Prüfvereinbarung für Innovationen“ hat der VdS erstmals ein videobasiertes Branderkennungssystem anerkannt. Die „Aviotec IP Starlight 8000“ von Bosch wurde den Angaben zufolge speziell für groß dimensionierten Räume (etwa Flugzeughallen, Lagerhäusern) und viele Bereiche der Holz- und Papierverarbeitung mit ihren meist immensen Brandlasten sowie in staubigen und feuchten Umgebungen (zum Beispiel Wertstoffaufbereitungsanlagen, Textil-Produktionshallen, Parkhäusern) entwickelt. Diese Orte sein für klassische Melder schwierig zu überwachen. Das neue System von Bosch soll Flammen und auch Rauch videobasiert direkt an der Quelle erkennen können. Um die Zuverlässigkeit der Erfindung belegen zu können, meldete Bosch die Technik zur VdS-Anerkennung an. VdS-Labor-Ingenieur Philipp Mondrik erklärt: „Als Prüfungsgrundlage für Video-Branderkennungsprodukte existieren bisher noch keine Europäischen Normen oder abgestimmten technischen Regelwerke. In einem solchen Fall bieten wir Herstellern aufgrund des Innovationsfokus von VdS die Möglichkeit individueller Prüfvereinbarungen. Gemeinsam mit den Bosch-Entwicklern haben wir die Funktionsweise der Erfindung analysiert, um ein valides, eigenes Prüfverfahren zu entwickeln, welches die Zuverlässigkeit dieses speziellen Produktes bewertbar und somit belegbar macht.“ VdS-anerkannt sei jetzt die Branderkennung in Form eines Algorithmus, welcher in die Kamera selbst integriert ist. "Aviotec" soll bestehende Systeme vor allem dort ergänzen, wo klassische Meldetechnik nicht ausschließlich geeignet sei.

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vom 02.12.2017

Das Wohnungsunternehmen Vonovia bietet seinen Mietern an, Sicherheitstechnik gegen monatlichen Aufpreis zu mieten. Dabei greift das Unternehmen nach eigenen Angaben ausschließlich auf Produkte von Abus zurück, die es von einem nicht genannten Großhändler bezieht. Das Projekt „Wohnungssicherheit“ wird jetzt nach einer erfolgreichen Pilotphase in wenigen Städten bundesweit ausgeweitet.

Mehr zu den Hintergründen des Projekts lesen Sie im schloss+beschlagmarkt 12/17.

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vom 02.12.2017

Kunden entscheiden heute spontan, wann und wo sie kaufen möchten: Online, im Kaufhaus oder in modernen Shopping-Welten. Unter dem Motto „Vom Verkaufsort zum Place to be – Welche Handelsimmobilien benötigt der Handel für den hybriden Kunden?“ diskutieren zum Jahresauftakt am 31. Januar und 1. Februar 2018 renommierte Experten beim 14. Deutschen Handelsimmobilien-Kongress in Berlin, wie der stationäre Handel die Menschen in Zukunft bewegt und wie unter anderem die Belebung des innerstädtischen Handels gelingt. Highlight des Kongresses, der vom Handelsverband Deutschland (HDE) und Management Forum der Verlagsgruppe Handelsblatt veranstaltet wird, ist die Verleihung der „Stores of the Year“ Awards in den Kategorien Food, Fashion, Home / Living, Out of Line und Concept Store.

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vom 01.12.2017

Mit „Bluetosec“ (kurz BTS) hat AMG Sicherheitstechnik nach eigenen Angaben eine Funktechnologie entwickelt, die den weltweit genutzten Bluetooth LE (Low Energy, kurz BLE) Industriestandard für die Sicherheits- und Smart-Home-Branche nutzbar macht. Durch die Entwicklung eines neuen Funkprotokolls in der Bluetooth-Kommunikation zwischen Sendern und Empfängern erreiche die Technologie einen Sicherheitsstandard gegen Manipulationsversuche, der den Angaben zufolge bislang noch von keinem vergleichbaren System erreicht wurde. Dieser hohe Sicherheitsstandard, vereint mit den positiven Eigenschaften von BLE (niedriger Energieverbrauch, hohe Funkreichweite und Datenübertragungsraten im Megabit-Bereich) ermögliche ganz neue Systeme im Bereich Sicherheitstechnik und Smart Home.

Bluetooth ist vor allem in der Unterhaltungselektronik und Telekommunikation etabliert. Im Bereich der Sicherheits- und Smart Home-Technik habe sich Bluetooth bislang unter anderem aufgrund des hohen Energieverbrauchs und der kurzen Reichweite der Geräte nicht durchgesetzt. Hier würden andere Technologien beziehungsweise Protokolle genutzt. AMG Sicherheitstechnik hat nach eigenem Bekunden den Bluetooth Standard nun so modifiziert, dass er für die Sicherheits- und Smart Home-Branche praktisch nutzbar wird. Das Funkprotokoll wird in von AMG selbst entwickelten digitalen Alarmanlagen eingesetzt. Dabei erhielten sämtliche Sensoren einen Microcomputer, der als Funksender mit dem eigenen Funkprotokoll arbeite. Neben dem Einbruchschutz werde „Bluetosec“ mittlerweile auch im Brandschutz, in der Zugangskontrolle, der Smart Home-Steuerung, in Notrufsystemen, in der Videoüberwachung bis hin zur Erfassung im Zeitmanagement verwendet. Dadurch, dass das neue Funkprotokoll auf den weltweiten Industriestandard Bluetooth setzt, geht AMG davon aus, dass sich die „Bluetosec“-Technologie weltweit im Bereich der Sicherheitstechnik durchsetzen wird. Bereits heute sei es die einzige Funktechnologie in diesem Bereich, deren Einsatz in allen Ländern weltweit erlaubt sei.

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vom 01.12.2017

Das Wirtschaftsfrühstück der Schlüsselregion hat 90 Personen zu CES gelockt. Auf dem Programm standen neben einer Betriebsführung durch die Produktionshallen des Velberter Traditionsunternehmens, das auch Mitglied im Verein Schlüsselregion ist, ein Fachvortrag zum Thema Mobile Access. Diesen hielt Arne Schwerdtfeger, Leiter der Abteilung Industrial Engineering bei CES, der gerade seine Doktorarbeit am Institut für Sicherungssysteme der Bergischen Universität Wuppertal über IT-Sicherheitsaspekte bei mechatronischen Schließzylindern schreibt.

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vom 25.11.2017

Der Bielefelder Hersteller professioneller Videoüberwachungssysteme Luna HD ist dem Bundesverband Sicherheitstechnik (BHE) beigetreten und war am Anfang November seiner HD-CVI-Technologie auf dem BHE-Fachkongress „Essener Sicherheitstage“ vertreten. Speziell im Bereich der Videoüberwachung biete der BHE seinen Mitgliedern Vorteile: Beim Einsatz von Videoüberwachung ist beispielsweise die rechtliche Zulässigkeit von enormer Bedeutung. Der BHE arbeite daher mit Spezialisten für Rechtsfragen zusammen – und liefere Betreibern und Anbietern so fundierte fachliche Informationen. Im Fachausschuss Video diskutieren Hersteller, Planer und Errichter zweimal im Jahr über aktuelle Themen der Videotechnik.

Der BHE Bundesverband Sicherheitstechnik verzeichnet den Angaben zufolge derzeit über 990 angeschlossene Unternehmen. Diese setzen sich zu circa 78 Prozent aus Errichtern, 20 Prozent Herstellern und zwei Prozent Planern zusammen. Der BHE arbeitet mit anderen Fachverbänden, Institutionen und Behörden zusammen. Er bietet seinen Mitgliedern nach eigenen Angaben Hilfestellungen für den alltäglichen Geschäftsablauf sowie Informationsmaterial und koordiniert Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten.