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vom 20.04.2019

Zum dritten Mal in Folge nach 2017 und 2018 ist Wagner Sicherheitstechnik, Gerbrunn bei Würzburg, bei der „Computer Bild“ als „Top Shop 2019“ im Bereich Garten und Handwerk gekürt worden.

Die Bewertung erfolgte laut der Zeitschrift auf Basis einer detaillierten Bewertung von 115 Kriterien in sechs Bereichen: Aufbau & Usability, Vertrauen & Sicherheit, Service & Kommunikation, Payment, Kauf & Lieferung, Technische Details. Für die Auswertung zeichnet das Statistikportal Statista verantwortlich.

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vom 19.04.2019

Die Redaktion vom Schloss + Beschlagmarkt und der Bauelement & Technik wünscht allen Leserinnen und Lesern sowie Kunden frohe Ostertage.

Der nächste Newsletter der Bauelement & Technik erscheint am Dienstag, den 23. April. Der nächste Newsletter vom Schloss + Beschlagmarkt am 26. April.

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vom 18.04.2019

Der Verband SES (Schweizerische Errichter von Sicherheitsanlagen) hat seine Branchenstatistik für das Jahr 2018 veröffentlicht. Demnach konnte die Branche in der Schweiz den leichten Abschwung von 2017 stoppen und wieder zulegen. Das sowohl gegenüber 2017, wie auch gegenüber dem erfolgreichen 2016. Der gemeldete Gesamtumsatz stieg demnach von 695,8 Millionen Schweizer Franken (umgerechnet rund 611,9 Millionen Euro) auf über 723 Millionen Schweizer Franken (circa 635,8 Millionen Euro).

Der Verband weist jedoch darauf hin, dass 2018 erstmals auch die bei den Mitgliedern erhobenen Werte aus der TAK Sprachalarmanlagen (SAA) mitgezählt wurden. Von dem Plus von gut 27,5 Millionen Schweizer Franken (24,2 Millionen Euro) resultierten elf Millionen Schweizer Franken (9,7 Millionen Euro) aus dem Bereich der SAA. Einen massiven Sprung von 14 Millionen Schweizer Franken (12,3 Millionen Euro) verzeichnen laut SES die Brandmeldeanlagen. Der Bereich der Einbruchmeldeanlagen folge dem Abwärtstrend von 2017 weiter und verzeichne erneut einen massiven Rückgang von fünf Prozent (Vorjahr -3,5 Prozent). Dem gegenüber schließen die Zutrittskontrolle laut Statistik mit einem Plus von vier Prozent und Video Security sogar mit einem Plus von 6,5 Prozent ab.

Der Verband Schweizerischer Errichter von Sicherheitsanlagen SES umfasst nach eigenen Angaben die in dieser Branche führenden Unternehmen in der Schweiz.

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vom 16.04.2019

Bei einer Befragung des Deutschen Instituts für Service-Qualität (DISQ) im Auftrag des Nachrichtensenders „n-tv“ überzeugt in der Kategorie „Sonnenschutzsysteme“ neben Jarolift auch Markilux und Weinor. In der Kategorie „Sicherheit“ belegten Abus, Burg-Wächter und DOM die vorderen Plätze.

Bei der nach eigenen Angaben bevölkerungsrepräsentativ angelegten Umfrage bewerteten rund 63.000 Kunden über ein Online-Panel 1.144 Marken und Unternehmen in 53 Branchen. Die genannten Gewinner dürfen das Gütesiegel „Deutschlands Kundensieger 2019“ tragen. Das DISQ wollte unter anderem von den Befragten wissen, ob sie die genannten Marken wieder kaufen oder auswählen, und ob sie die Marke mit gutem Gewissen Freunden oder Familienmitgliedern weiterempfehlen würden. Auch zur Gesamtzufriedenheit wurden Auskünfte verlangt.

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vom 13.04.2019

Die internationale Zertifizierungsstelle ECB-S (European Certification Body Security) hat Ende Februar ausführliche Vergleichstest zur Tresorqualitätsprüfung in spanischen und italienischen Testinstituten durchgeführt. Diese wurde von Hartmann Tresore unterstützt: Das Unternehmen lieferte vollfunktionstüchtige Probekörper. „Uns ist sehr daran gelegen, dass die Testmethoden in Europa vereinheitlicht werden und gleichzeitig auf einem exzellenten Qualitätsniveau sind. Eine europäische Standardisierung bietet für Hersteller, Händler und Versicherer, aber ganz besonders für den Kunden den Vorteil einer hohe Produktsicherheit in Bezug auf die Zertifizierung. Darum lieferten wir gerne Tresore für diese Tests“, so Markus Hartmann, Vorstand Vertrieb der Hartmann Tresore.

Hintergrund: Wenn Qualitätsprüfer von Tresoren anreisen, haben sie schweres Gerät dabei. Mit diesem Werkzeug, Kraft und mit Geschick malträtieren die Experten die massiven Stahlkisten, um deren Einbruchswiderstand zu ermitteln. In Europa wurden diese Tests bisher in den Ländern der Tresorhersteller beziehungsweise -anbieter durchgeführt, die aktuell alle nach unterschiedlichen Kriterien prüfen. Das soll jetzt vereinheitlicht werden, damit Testphilosophien und Prozesse harmonisiert werden.

Begleitet und begutachtet wurde das groß angelegte Projekt von ECB-S -Mitarbeiter Dirk Etheber, der seit vielen Jahren als Prüfer von Wertbehältnissen tätig ist. Ziel der ECB-S-Zertifizierungsstelle war es, zu kontrollieren, ob die Prüfungen, deren Planung, die Prüfergebnisse und deren Aufzeichnungen auf höchstem Niveau sind. „Die durchgeführten Prüfungen der Labore sind jetzt vergleichbar. Es zeigte sich während der Vergleichsprüfung, wie wichtig es ist, eine Prüfung in diesem Umfang durchzuführen. Nur durch solche groß angelegten Vergleichstests ist es möglich, unterschiedliche Ansätze und Normeninterpretationen zu identifizieren und zu harmonisieren“, weiß Etheber.

In den Vergleichstests wurden folgende Punkte von ECB-S kontrolliert:

• Vergleich in Bezug auf Vorbereitung, Durchführung sowie die Nacharbeit der Prüfung

• Vergleich der Prüfmethoden

• Vergleich bezüglich der Handhabung der Werkzeuge gemäß der Euro-Norm

EN 1143-1, die sich mit dem Einbruchschutz von Wertschutzschränken (Tresoren) beschäftigt

• Harmonisierung der Prüf-Philosophien

• Harmonisierung der Normen-Interpretation

• Erfahrungsaustausch zwischen den Kooperationspartnern.

Die Qualitätsanforderungen und Testmethoden prüfen, evaluieren und anschließend auf hohem Niveau vereinheitlichen: Das soll durch die Anpassung der Prüfprozesse und Prüfbewertungen der europäischen Testlabore in Zukunft Standard sein. „Transparenz und Vergleichbarkeit von Prüfungen spielen in der Sicherheitsbranche immer eine besondere Rolle. Ein besonderer Effekt für die Branche ist auch die Vergleichbarkeit der Kalkulationen der Prüfinstitute“ sagt Markus Hartmann, der als Vorstandsmitglied der ESSA eine besondere Verantwortung in der Standardisierung dieser Tests für Europa sieht.

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vom 13.04.2019

Die International Data Corporation (IDC) hat die Ergebnisse ihrer vierteljährlichen erscheinenden Untersuchung namens „Smart Home Device Tracker“ veröffentlicht, laut der sich die Beliebtheit intelligenter Technik in den nächsten Jahren nochmals deutlich verstärken wird, unter anderem weil Nutzer eines smarten Gerätes meist noch weitere nachkaufen.

Im Jahr 2017 wurden laut IDC weltweit 433,1 Millionen Smart-Home-Geräte ausgeliefert. Das sein 27,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Mit Blick auf die Zukunft rechnet IDC mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 18,5 Prozent, so dass der Markt im Jahr 2022 auf 939,7 Millionen ausgelieferte Geräte steigt. "Der Smart-Home-Markt steckt noch in den Kinderschuhen, aber wir sehen bereits einige bedeutende Änderungen in der Vorgehensweise von Verbrauchern und Anbietern", sagte Jitesh Ubrani, Senior Research Analyst bei IDC Mobile Device Trackers. Die Unternehmen würden beginnen, einzelne Geräte und Dienste besser miteinander zu vernetzen. Zudem würden Servicesangebote und Zusatzangebote bedeutender werden.

„Während der Smart-Home-Markt und das breitere IoT-Ökosystem für Konsumenten im Allgemeinen noch neu sind, erwarten wir in den nächsten Jahren ein beträchtliches Wachstum, zumal die Verbraucher auf Smart-Assistant-Plattformen wie Amazons Alexa aufmerksam werden und zunehmend mit diesen interagieren“, sagte der leitende Research-Analyst von Adam Wright für das Consumer IoT- Programm von IDC . „Die intelligenten Assistenten werden zum Eckpfeiler des Consumer-IoT, indem sie die Zugänglichkeit, die Verwendung und die Funktionalität angeschlossener Geräte verbessern. Dies wird spürbar die Akzeptanzraten in naher Zukunft steigern.“

Home Monitoring/Security umfasst in der Studie Geräte wie vernetzte Türschlösser, Kameras, Feuchtigkeitssensoren, Türklingeln und mehr. IDC geht davon aus, dass dies die zweitgrößte Kategorie in Bezug auf Stückgutlieferungen bis 2022 bleiben wird, da die Produkte im privaten Bereich leichter zu installieren sind und die Verbraucher keine Fachkenntnisse benötigen, um diese Produkte mit ihren intelligenten Assistenten und anderen Geräten zu verbinden. In diesem Produktsegmenten rechnen die Marktforscher mit einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum bis 2022 von 23 Prozent.

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vom 04.04.2019

Das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat (BMI) sowie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) haben zeitgleich die Kriminalstatik für 2018 und damit die aktuellen Einbruchszahlen veröffentlicht. Beide Statistiken weisen einen Rückgang auf: Laut BMI gab es im vergangenem Jahr 97.504 polizeilich erfasste Fälle von Wohnungseinbruchdiebstahl, was einem Rückgang im Vergleich zu 2017 von 16,3 Prozent entspreche. Die Aufklärungsquote war 2018 mit 18,1 Prozent (2017: 17,8 Prozent) erneut gering.

Den deutschen Versicherern, die in ihrer Statistik im Gegensatz zum BMI die erfassten Fälle von Einbrüchen in Keller, Dachböden oder Wirtschaftsräume auflisten, wurden rund 110.000 Einbrüche in 2018 gemeldet. Das seien rund 20.000 Einbrüche weniger als im Vorjahr (circa 15 Prozent Rückgang). Auch die Schadenhöhe sei um 50 Millionen Euro gesunken und liege mit 310 Millionen Euro auf dem niedrigsten Stand seit dem Jahr 2007. Im Durchschnitt verursachte ein Einbruch Schäden in Höhe von rund 2.850 Euro – das sind 100 Euro mehr als im Jahr 2017.

Laut BMI steigt der Anteil der versuchten Einbrüche weiter und liegt bei über 45 Prozent. Dies sei ein Indiz dafür, dass die Sensibilisierung der Bevölkerung und die bestehenden Programme zur finanziellen Förderung zum Einbau von Einbruchsschutzmaßnahmen ihre Wirkung entfalten und die Vollendung der Taten verhindern. „Vorsorge wirkt“, kommentierte auch GDV-Präsident Wolfgang Weiler und fordert: „Moderne Sicherheitstechnik muss als Standard in die Bauvorschriften für Neubauten aufgenommen werden”. Hauptangriffspunkte der Einbrecher sind vor allem Fenster und Türen. Bei Neubauten werden in Deutschland einbruchhemmende Fenster und Türen nicht standardmäßig eingebaut. Vorschriften zur Beschaffenheit und zu den Widerstandsklassen von Fenstern und Türen gebe es laut GDV bislang nicht. „Nahezu jeder zweite Einbruchsversuch wird abgebrochen, weil Täter nicht schnell genug ins Haus kommen“, sagt Weiler. Durch Mindestanforderungen für neu eingebaute Fenster und Türen könnte der Einbruchschutz wirksam erhöht werden.

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vom 04.04.2019

Der Bundesverband Sicherheitstechnik (BHE) weist laut Hekatron in einer aktuellen Stellungnahme nachdrücklich darauf hin, dass an Brandschutztüren ausschließlich DIBt-zugelassene Feststellanlagen installiert werden dürfen. Brandschutztüren erfüllen eine wichtige Funktion im Brandschutz. Sie verhindern, dass Rauch und Feuer im Ernstfall von einem auf den anderen Brandabschnitt übergreifen können. Werden solche Türen offen gehalten, müssen dafür zugelassene Feststellanlagen verwendet werden.

Laut BHE werden derzeit in Deutschland nachrüstbare Feststellvorrichtungen für Brandschutztüren angeboten, die den Eindruck erwecken, sie dürften als Feststellanlagen für Feuerschutzabschlüsse verwendet werden. Diese Produkte sind zwar nach DIN EN 1155 „Schlösser und Baubeschläge - Elektrisch betriebene Feststellvorrichtungen für Drehflügeltüren“ als Feststellvorrichtung geprüft, aber nur hinsichtlich der Beschläge. Diese nachrüstbaren Feststellanlagen entsprechen somit nicht der Definition „Feststellanlage“, die in den DIBt-Richtlinien festgeschrieben ist. Demnach sind Feststellanlagen Geräte oder Gerätekombinationen, die geeignet sind, die Funktion von Schließmitteln kontrolliert unwirksam zu machen. Die Richtlinien beschreiben ebenfalls die erforderliche Mindestausstattung: Eine Feststellanlage besteht aus mindestens einem Brandmelder, einer Auslösevorrichtung, einer Feststellvorrichtung und einer Energieversorgung. Ein wichtiger Grundsatz ist: Alle systemzugehörigen Teile müssen zusammen geprüft und zugelassen werden. Ein einziges nicht zugelassenes Teil hat zur Folge, dass die gesamte Anlage nicht zugelassen ist. Systeme, die durch ein akustisches Signal eines Rauchwarnmelders oder einer Alarmsirene ausgelöst werden, sind nicht DIBt-konform und entsprechen nicht den allgemein anerkannten Regeln der Technik.

Oliver Eckerle, Produktmanager Markt bei Hekatron Brandschutz, betont: „Wir vom BHE weisen Bauherren und Gebäudebetreiber eindringlich darauf hin, dass die Verwendung nicht DIBt-zugelassener Produkte an Brandschutztüren gegen das Bauordnungsrecht verstößt. Das kann dazu führen, dass die bauaufsichtliche Betriebsgenehmigung für das Gebäude erlischt bzw. der Bestandsschutz verloren geht.“ Um auf der sicheren Seite zu sein, sollten Bauherren und Gebäudebetreiber deshalb die Installation, Abnahme und spätere Wartung ausschließlich von autorisierten Fachkräften durchführen lassen, führt Eckerle weiter aus. Die BHE-Datenbank im Internet unter www.bhe.de hilft bei der Suche.

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vom 04.04.2019

Mitglieder von insgesamt sechs Architektenkammern in Deutschland können sich seit kurzem die Teilnahme an den G-VAP- und A-VAP-Seminaren zur Einbruchmeldetechnik von Telenot offiziell als Nachweis ihrer Fortbildungspflicht anerkennen lassen. Die Kurse sind Teil eines Angebots des Unternehmens, bei dem nach Angaben des Herstellers Architekten, Bauträger, Sachversicherer, Elektriker und Kripoberater Expertenwissen im Bereich Sicherheitstechnik erhalten.

Im Grundlagenkurs G-VAP lernen die Teilnehmer, aus welchen Komponenten Einbruchmeldesysteme für private Haushalte und gewerbliche Objekte bestehen. Zudem sollen sie erfahren, wie man solche Sicherheitslösungen richtig projektiert und plant. Der Kurs dauert einen Tag und ist kostenlos. Auch für das Aufbauseminar A-VAP entstehen laut Hersteller den Teilnehmern keine Kosten. Während des eintägigen Kurses werden die Inhalte des G-VAP Kurses vertieft. Zudem erhalten die Teilnehmer einen Überblick über nationale und europäische Regelwerke sowie deren Anwendung in der Praxis. Daneben steht auch hier die Planung und Projektierung von Einbruchmeldesystemen für private Haushalte und gewerbliche Objekte auf dem Programm.

Neben Architekten sollen die Kurse auch für Mitarbeiter von Versicherungen, ED-Spezialisten, Planer und Kripomitarbeiter, die bereits Erfahrungen im Bereich Sicherheitstechnik gesammelt haben, interessant sein. Alle Informationen zu aktuellen Kursterminen sowie zu weiteren Seminarangeboten von Telenot gibt es unter www.telenot.com/de/architekten-planer.

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vom 04.04.2019

Die Herstellererlöse mit Außentüren sind 2018 in Österreich um 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 193,1 Millionen Euro gewachsen. Von Umsatz entfielen 124,7 Millionen Euro auf Haustüren, die zu neunzig Prozent in Eigenheimen montiert wurden, und 68,4 Millionen Euro auf Wohnungstüren. Erstmals waren rund 73 Prozent aller verkauften Wohnungs- und Haustüren als Sicherheitstür ausgeführt, wie Daten einer Marktstudie zu Haustüren und Wohnungstüren in Österreich von Branchenradar.com Marktanalyse zeigen. Das entspricht einem Anstieg um zwei Prozentpunkte gegenüber 2017. Rund 69 Prozent aller Sicherheitstüren waren in den Widerstandsklassen RC 1 und RC 2 zertifiziert, der Rest in RC 3 oder höher.

Wohnungstüren wurden dabei deutlich besser gesichert als Haustüren. Bei Wohnungstüren waren mehr als 98 Prozent aller verkauften Türen als Sicherheitstür zertifiziert. Knapp die Hälfte aller Wohnungstüren verfügten bereits über Widerstandsklasse RC 3 oder höher. Bei Haustüren lag der Anteil von Sicherheitstüren indessen erst knapp über fünfzig Prozent. Die überwiegende Mehrheit entsprach dabei den Kriterien der Widerstandsklassen RC 1 und RC 2. RC 3-Türen wurden kaum verkauft.

Der bei Haustüren vergleichsweise geringe Anteil an Sicherheitstüren war gemäß der Analyse im Wesentlichen die Folge eines nach wie vor zu schmalen Angebots. Viele Hersteller von Haustüren haben demnach Sicherheitstüren überhaupt nicht im Angebot. Andere beschränken sich auf die beiden untersten Widerstandsklassen. Dabei sei die Nachfrage nach Sicherheitstüren auch bei Haustüren in Eigenheimen groß. Nach einer Befragung von Branchenradar.com Marktanalyse würden sich mehr als achtzig Prozent der Häuselbauer und Sanierer für eine Sicherheitstür entscheiden, wenn der Aufpreis nicht mehr als zwanzig Prozent beträgt. Im Jahr 2018 waren Haustüren in den Widerstandsklassen RC 1 und RC 2 im Durchschnitt um fünf Prozent teurer als nicht gesicherte Türen.