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vom 19.10.2018

Smartfrog, eines der nach eigenen Angaben führenden IoT-Unternehmen in Europa, hat eine Kontrollmehrheitsbeteiligung an US-IoT-Pionier Canary übernommen und investiert gemeinsam mit Canarys bestehenden Hauptinvestoren 25 Millionen US Dollar in das Unternehmenswachstum. Charles Fränkl, CEO von Smartfrog, führt fortan beide Unternehmen. Die Zusammenlegung der Geschäfte von Canary und Smartfrog ermögliche es, die Ressourcen beider Unternehmen, die Teams, deren Marktexpertise und die komplementären Distributionskanäle optimal zu nutzen und von Synergieeffekten zu profitieren, um das Geschäft sowohl in den USA als auch in Europa gemeinsam weiter auszubauen.

Smartfrogs und Canarys Produkte, Technologien, Märkte, Geschäftsmodelle und Vertriebskanäle ergänzen sich den Angaben zufolge nahtlos. Während sich Smartfrog bisher auf den europäischen Markt konzentrierte, konnte sich Canary nach eigenen Angaben als einer der Marktführer in den USA positionieren. Smartfrog verfolgt ein reines SaaS-Geschäftsmodell, bietet Software als Service inklusive Hardware als Abo an und erzielt über 90 Prozent des Umsatzes direkt im eigenen Online-Shop, unabhängig vom stationären (Retail) und Online-Handel (Etail). Canary hingegen bietet seine Produkte hauptsächlich im Handel an und ist nach eigenen Angaben in mehr als 10.000 Einzelhandelsgeschäften in den USA und Europa erhältlich. Etwa die Hälfte der Kunden erwirbt den Angaben zufolge direkt im Anschluss ein kostenpflichtiges Abo, das Zugang zu weiteren Funktionen und Services wie Cloud-Speicher ermöglicht. Beide Unternehmen pflegen nach eigenen Angaben Vertriebskooperationen mit internationalen Partnern. Smartfrog kooperiert unter anderem mit Energieversorgern wie Eon in Deutschland, First Utility in Großbritannien und Maxenergy in Österreich. Canary baute Partnerschaften mit Versicherern in den USA auf. Auch die Produkte und Technologien beider Unternehmen sein komplementär.

Ähnlich wie Smartfrog in Europa, gelang es Canary nach eigenen Angaben vor allem in den USA, eine führende Marktposition sowie eines der stärksten SaaS-Geschäftsmodelle mit einem stabilen Wachstum der wiederkehrenden Erlöse, sogenannten 'Recurring Revenues' aufzubauen. "Durch die Bündelung unser Potenziale ist die Gruppe noch besser im wettbewerbsintensiven IoT-Markt aufgestellt und für weiteres internationales Wachstum gerüstet", so Charles Fränkl. "Das gemeinsame Investment von führenden US-Investoren und Smartfrog ist eine weitere Validierung unserer Vision und unseres Geschäftsmodels - auch im Silicon Valley", so Fränkl weiter.

Der Markt für Smart Home-IoT habe mit rund 16 Prozent Marktpenetration in Deutschland und 7,5 Prozent weltweit einen Wendepunkt erreicht und biete damit ein weiterhin großes Wachstumspotenzial.

Smartfrog hatte bereits vor wenigen Wochen eine weitere, relevante Zusammenarbeit verkündet: Anlässlich der IFA gab das Unternehmen die Zusammenarbeit mit eQ-3, nach eigenen Angaben Marktführer mit über 35 Prozent der installierten Whole Home Systeme in Europa, bekannt. Ab sofort sei die Sicherheitslösung von Smartfrog auch in der Cloudlösung von "Homematic IP" direkt nutzbar. „Wir suchen kontinuierlich nach Mehrwert für unsere Anwender. Durch die Zusammenarbeit mit Smartfrog steht nun eine hochwertige Überwachungskamera zur Verfügung, die mit besonders kundenfreundlichen kommerziellen Konditionen punktet. Sicherheit durch Kameras ist die logische Erweiterung unserer Lösung“, sagte Bernd Grohmann, Vorstands bei eQ-3.

Mit der "Homematic IP"-App von eQ-3 stehe Nutzern eine breite Palette von Smart-Home-Geräten und Sensoren zur Verfügung, die vom Smartphone aus innerhalb einer einzigen App bedient werden können. Durch die Partnerschaft mit Smartfrog werde diese Produktpalette nun um eine Überwachungskamera erweitert.

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vom 19.10.2018

Auf der Security hat der BHE Bundesverband Sicherheitstechnik sein 1000stes Mitglied geehrt. Im Anschluss an die Preisverleihung der Security Innovation Awards am ersten Messetag, zeigte der Vorstandsvorsitzende des BHE, Norbert Schaaf, in einer kurzen Rede auf, dass der BHE seit seiner Gründung für die Belange der Errichter, Hersteller und Planer von Sicherheitstechniken einsteht. Die vielfältigen Hilfestellungen des Verbandes und sein umfassendes Leistungsangebot sorge für eine kontinuierlich steigende Mitgliederanzahl. Der Meilenstein „1000stes Mitglied“ zeige, dass die Sicherheitsanbieter der Fachkompetenz des BHE vertrauen.

Das 1000ste BHE-Mitglied ist ein familiengeführtes Mittelstandsunternehmen aus Ostfriesland, die Certech Sicherheitssysteme GmbH aus Leer. Als Mitglied der Geschäftsführung nahm Michael Janßen die Ehren-Urkunde von Schaaf und dem BHE-Geschäftsführer Dr. Urban Brauer in Empfang.

Die Certech Sicherheitssysteme GmbH wurde im Jahr 1994 unter dem Namen WASI GmbH durch Helmuth Sandersfeld gegründet. Sie agiert mit speziellen Videolösungen am Markt, um Warenschwund zu bekämpfen und die Sicherung von Wertgegenständen jeglicher Art zu gewährleisten. Die Firma bildet einen wichtigen Baustein der Sandersfeld Gruppe, die den Angaben zufolge über 30 Jahre Erfahrung im Bereich der Sicherheitstechnik verfügt. Durch die Verbindung zu Sandersfeld Sicherheitstechnik ist Certech Sicherheitssysteme fest mit einer 24h-besetzten Europaleitstelle verbunden.

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vom 18.10.2018

Mitte Oktober hat erneut eine Interkey Activ Tagung statt, diesmal hatte Abus Pfaffenhain an seinen Firmensitz nach Jahnsdorf in Sachsen eingeladen. Knapp 30 Interkey Mitglieder erlebten ein informatives Herbstwochenende im Erzgebirge. Die Teilnehmer wurden von den beiden Geschäftsführern Michael Ulrich und Sven Stuhlmann sowie vom Verkaufsleiter Martin Mühlenbrock und Entwicklungsleiter Sebastian Müller begrüßt und in Gruppen durch die Produktion geführt. Schon vor zehn Jahren fand dort eine Verbandstagung statt und bereits 2008 konnte eine Fertigung besichtigt werden, die laut Interkey ihrer Zeit voraus war. Heute sei Abus Pfaffenhain weiter gewachsen und gelte als einer der modernsten Schließanlagenhersteller. Inzwischen ist die Belegschaft auf weit über 300 Mitarbeiter am Standort gewachsen. Gerade wurde eine weitere Halle eingerichtet, deren Erweiterung bereits eingeplant ist.

Andre Goerke, Leiter der Abus Akademie, referiert zum Thema „Führen in herausfordernden Zeiten“. Dabei gab er Impulse für Chefs und Führungskräfte für die Mitarbeiterführung, die in Zeiten des Fachkräftemangels eine noch wichtigere Bedeutung zukommt. Die Tagung endete mit einem Besuch beim Chemnitzer Interkey Mitgliedes Gruß Sicherheitssysteme. Firmeninhaber Frank Gruß stellte dabei mit seinen Mitarbeitern seine neuen Räumlichkeiten vor und lud zum Fachsimpeln ein. Der traditionelle Meisterbetrieb und VdS-Errichter wurde 1963 gegründet. Heute beschäftigt Gruß 15 Mitarbeiter und besitzt eine weitere Filiale in Chemnitz.

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vom 17.10.2018

Gira Giersiepen hat am Standort Radevormwald ein neues Produktions-, Entwicklungs- und Logistikzentrum errichtet. Einen hohen zweistelligen Millionenbetrag hat der Mittelständler aus dem Bergischen Land nach eigenen Angaben für den Bau auf der "grünen Wiese" und dessen Ausstattung mit modernster Anlagentechnologie in die Hand genommen – die größte Investition in der 113-jährigen Unternehmensgeschichte. Rund 550 Beschäftigte des Gebäudetechnikspezialisten sollen hier ab dem Frühjahr 2019 arbeiten.

"Alles auf einer Ebene mit idealem Warenfluss – vom Wareneingang in die Montage zum Warenausgang, dazwischen eine sehr leistungsfähige Kommissionier- und Lagerlogistik. Und ein Entwicklungszentrum auf einer Ebene auf dem Dach der Montage statt auf mehrere Geschosse verteilt. Was für ein Unterschied", so Dirk Giersiepen, Geschäftsführender Gesellschafter der Gira Giersiepen, anlässlich der Einweihung.

Mit der Inbetriebnahme des neuen Werks werde für Gira eine Zeit enden, in der Teile der Fertigung und Logistik in eine Vielzahl angemieteter Gebäude ausgelagert waren. Dies habe "nicht zu idealen Prozessen" und zu einer "sehr aufwendigen internen Logistik" geführt, so Giersiepen. Mit dem neuen, 30.000 Quadratmeter großen Werk gehe Gira jetzt neue Wege und schaffe zudem die Voraussetzungen für weiteres Wachstum. "Im ‚Campus Röntgenstraße‘ bilden wir wesentliche Teile der Wertschöpfungskette unter einem Dach ab. Unsere Produktivität wird so natürlich steigen – und zwar am Standort Radevormwald durch kürzere Wege, intelligente Abläufe und eine verbesserte Prozesseffizienz, nicht durch plumpe Verlagerung in Niedrigstlohn-Länder", erklärte Giersiepen. "Und für die nächsten 15 Prozent Wachstum müssen wir nicht bauen oder anmieten. Für die internationale Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit ist dieses Projekt ein wichtiger Meilenstein."

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vom 09.10.2018

Das nach eigenen Angaben mehrfach ausgezeichnete deutsch-schweizerische Unternehmen Digitalstrom hat die Fusion mit dem belgischen Unternehmen One Smart Control bekanntgegeben. Die Fusion bringe zwei auf dem europäischen Smart-Home-Markt führende Unternehmen zusammen. Digitalstrom ist ein Smart-Home-System-Anbieter, der mit verschiedenen Herstellern zusammenarbeitet. One Smart Control möchte nach eigenen Angaben das Stromnetz in Gebäuden intelligent nutzen und Benutzern und Bewohnern von Gebäuden mittels eines Hausautomationssystems zusätzliche Möglichkeiten verschaffen, ohne die Komplexität zu vergrößern. Der Firmensitz von One Smart Control befindet sich in Antwerpen und das Unternehmen vertreibt seine Lösungen in ganz Europa.

One Smart Control baut seit seiner Gründung vor fünf Jahren auf der Technologie von Digitalstrom auf. Durch die Fusion werde diese langjährig bestehende Partnerschaft auf ein neues Level gehoben und die Stärken beider Unternehmen vereint: die Technologie von Digitalstrom mit der Vertriebsexzellenz von One Smart Control. Beide Unternehmen stärken damit nach eigenen Angaben ihre Position in den komplementären Kernmärkten Schweiz, Deutschland, Belgien, Niederlande, Dänemark, Finnland, Polen sowie der Türkei und der MEA-Region.

Das neue Unternehmen wird von Adrian Obrist (CEO) und Bert de Haes (Co-CEO) geführt. "Die Fusion bringt zwei innovative Unternehmen mit einzigartigem Kundennutzen, ausgezeichneter Technologie und hohem operativem Potenzial zusammen. In Bezug auf die Aktivitäten und Kernmärkte ergänzen sich beide Unternehmen optimal. Die entstehenden Synergien werden wir nutzen, um attraktive Mehrwerte für Kunden und Partner entstehen zu lassen. Ich bin davon überzeugt, dass wir gemeinsam zu Europas führendem Anbieter im Smart Home-Bereich werden können“, sagt Adrian Obrist, CEO der Digitalstrom AG.

"Unsere Lösung bringt zahlreiche Vorteile – sowohl für Immobilienentwickler als auch für Hausbesitzer. Damit haben wir im Smart Home-Bereich ein absolutes Alleinstellungsmerkmal. Gleichzeitig übernehmen wir Verantwortung entlang des gesamten Prozesses: vom Konzept über die Planung bis hin zum Service. Und da sich unsere Technologie bewährt und unsere Produkte solide und erfolgreich sind, werden wir uns jetzt darauf fokussieren, den Installations-, Inbetriebnahme- und Wartungsprozess zu vereinfachen. Das sind Dinge, die zum Beispiel bei großen Immobilienprojekten eine wichtige Rolle spielen", so Bert de Haes, CEO von One Smart Control.

 
 

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vom 09.10.2018

Laut dem aktuellen Home & Smart Preisindex sinken seit Februar 2018 die Preise für einen Smart-Home-Musterhaushalt fast kontinuierlich und erreichten im Monat September einen neuen Tiefststand. Vergleicht man den Preis zum Vormonat August, so sei der Musterhaushalt im September um durchschnittlich 28 Euro günstiger geworden. Wie bereits im Vormonat haben die Preise für die günstigsten Produkte dagegen einen minimalen Anstieg von vier Euro zu verbuchen. Die Preisdifferenz zwischen Standardausstattung und den günstigsten vergleichbaren Produkten am Markt werde dementsprechend immer kleiner.

„Wer sich also heute einen Smart-Home-Musterhaushalt zulegen möchte, zahlt im Durchschnitt und für eine Standardausstattung 2.776 Euro. Wer den Geldbeutel etwas mehr schonen möchte, aber nicht auf einen Smart-Home-Haushalt verzichten möchte, kann zu den günstigen Alternativprodukten greifen und hat lediglich mit einer Investition von durchschnittlich 1.313 Euro zu rechnen“, erklärt Smart-Home-Experte Thilo Gans, Geschäftsführer von Homeandsmart, einem nach eigenen Angaben unabhängigem Verbraucherportal.

Einzig die Lichtsteuerungen erfuhren im Monat September einen leichten Preisanstieg von durchschnittlich zehn Euro. Alle anderen Kategorien und damit unter anderem die Sicherheit (-5,24 Euro), Hausautomation & Steuerung (-12,30 Euro), Thermostate (-69,55 Euro), Sensoren (-5,82 Euro) und Multiroom (-2,90 Euro) bleiben preislich weiterhin auf dem Weg nach unten.

Gans sieht die Entwicklung am Smart-Home-Markt positiv: „Die sinkenden Preise sprechen für die positive Entwicklung auf dem Smart-Home-Absatzmarkt. Immer mehr Menschen rüsten ihr zu Hause mit smarten Geräten aus. Durch die steigende Nachfrage haben die Hersteller schlussendlich auch mehr Spielraum, was die Preisgestaltung angeht.“

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vom 06.10.2018

Der VDE hat eine Vornorm zum Thema Gefahrenwarnanlagen veröffentlicht, die nun auch den Bereich Smart Home umfasst. Sie hat die Nummerierung DIN VDE V 0826-1 (VDE V 0826-1): 2018-09 und steht unter dem Titel "Überwachungsanlagen – Teil 1: Gefahrenwarnanlagen (GWA) sowie Sicherheitstechnik in Smart Home-Anwendungen für Wohnhäuser, Wohnungen und Räume mit wohnungsähnlicher Nutzung". In der Vornorm geht es um die Planung, Einbau, Betrieb und Instandhaltung von Gefahrenwarnanlagen Wohngebäuden. Sie richtet sich an Polizei, Versicherer, Feuerwehr, Brandschutzdienststellen, Planer, Architekten, gewerbliche Installateure, Hersteller und Fachfirmen von Sicherheitsanlagen sowie Bauherren, Eigentümer, Betreiber, Nutzer und Bewohner. Gegenüber der DIN VDE V 0826-1 (VDE V 0826-1): 2013-09 gibt es einige Änderungen. Es fand eine generelle Überarbeitung zur Aufnahme und Abbildung von Anforderungen an der Sicherheitstechnik im Smart-Home-Bereich statt. Auch ein neuer Abschnitt "Zusätzliche Anforderungen an Smart-Device-Applikation" und ein Anhang "Hinweise zu Smart Home Anwendungen" findet sich wieder. Nähere Informationen zu der neuen Vornorm gibt es beim VDE unter diesem Link.

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vom 05.10.2018

Die Neuauflage der Kölner Studie ist jetzt veröffentlicht worden. In der Erhebung, die bereits zum achten Mal durchgeführt wurde, werden die Vorgehensweise von Wohnungseinbrechern hinsichtlich Tatzeit sowie Tatörtlichkeit analysiert und Schwachstellen an Ein- und Mehrfamilienhäusern aufgezeigt, um präventive Empfehlungen abzuleiten.

In der aktuellen Auflage zeigt sich, dass die Zahl der Wohnungseinbrüche im Polizeipräsidium Köln von 2015 bis 2017 um insgesamt 2.349 Fälle gesunken ist. Dennoch dürfe nicht von einer langfristigen Trendwende ausgegangen werden, so die Autoren der Erhebung. Neben umfassenden repressiven und präventiven Maßnahmen der Polizei sei die Sensibilisierung der Bürger und betroffener Kooperationspartner zur Sicherung von Wohnraum weiterhin notwendig.

Zu den wichtigsten Erkenntnisse der „Kölner Studie 2017“ zählt unter anderem, dass im Jahr 2017 fast jeder zweite Einbruch im Versuchsstadium steckengeblieben ist; in Parterre oder Hochparterre gelegene Wohnungen in Mehrfamilienhäusern am meisten gefährdet sind; die dunkle Jahreszeit (November – März) weiterhin Haupteinbruchszeit ist und Einbrecher von donnerstags bis samstags besonders aktiv sind. Ferner wurde festgestellt, dass immer mehr Menschen auf Sicherungstechnik setzen, um sich vor Einbrüchen zu schützen und dabei die Smart-Home-Technologie zusätzliche Möglichkeiten bietet. In nur 17 Fällen (1,05 Prozent) konnte verbaute Sicherungstechnik den Einbruch nicht verhindern.

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vom 29.09.2018

Auf der heute (28. September) zu Ende gehenden Security 2018 in Essen haben 950 Aussteller aus über 40 Nationen ihre Neuheiten der internationalen Sicherheitsbranche vorgestellt. Vor zwei Jahren verzeichnete die Messe 1.040 Unternehmen aus 45 Nationen. Noch liegen keine Zahlen zu den Besuchern vor, aber auch diese könnten geringer ausfallen als im Jahr 2016, als sich aus 119 Ländern rund 40.000 Fachbesucher den Weg auf in die Messe Essen fanden. Von einigen Ausstellern, die schon viele Jahre auf der Security vertreten sind, war zu hören, dass der erste Messetag in diesem Jahr der besucherschwächste war, den sie je erlebt hatten. Dafür verliefen der zweite und dritte Messetag für viele Unternehmen zufriedenstellend. Einige habe betont, welch hohen Stellenwert die Messe für ihr Unternehmen hat.

Die erstmals auf dem modernisierten Gelände der Messe Essen stattfindende Security wollte mit einer gezielten Fokussierung auf digitale Sicherheit Maßstäbe setzen. Aussteller aus dem Bereich Cyber Security und Wirtschaftsschutz präsentierten ihre Lösungen in einer eigenen Messehalle. Ob dies gelungen ist und wie zufrieden die Aussteller waren, lesen Sie im nächsten schloss+beschlagmarkt (Ausgabe 11).

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vom 28.09.2018

Am ersten Messetag der Security (bis 28. September) ist der Security Innovation Award verliehen worden. Aus insgesamt 75 Einreichungen hatte die Jury in den Kategorien „Dienstleistungen“, „CyberSecurity/Wirtschaftsschutz“ und „Technik & Produkte“ die innovativsten Lösungen ausgewählt und mit dem Gold-, Silber- und Bronze-Award ausgezeichnet. Beurteilt wurden alle Einreichungen in der sechsten Auflage des Security Innovation Awards nach den Kriterien Innovationsgehalt, Anwendernutzen, Wirtschaftlichkeit, Zuverlässigkeit und Zumutbarkeit.

Der Gold Award in der Kategorie Technik & Produkte ging an die Urban Alps AG mit Stealth Key: Mit 3D-Scannern und -Druckern können auch Hochsicherheitsschlüssel kopiert werden. Das ist eine Gefahr für Betriebe und Gebäude. Mit einem nachgemachten Schlüssel erfolgt der Zugang dann ohne Spuren und ohne Beweise einer kriminellen Tat für die Versicherung. Urban Alps setzt auf eine neue Lösung: „Stealth Key“, der weltweit erste 3D-Metalldruckschlüssel, wird von innen heraus gebaut und verbirgt die Sicherheitscodes – dies sei ein neues Level im Schlüsselkopierschutz.

Der Gold Award in der Kategorie Dienstleistungen ging an Kötter Security mit Notruf- und Serviceleitstelle. Neben den zu erfüllenden Normen habe Kötter Security sämtliche technischen Systeme redundant gesichert und die Prozesse vom Alarmempfang über die Alarmbearbeitung und die Ausführung der operativen Intervention und letztendlich bis hin zur Information des Kunden konsequent digitalisiert.

In der Kategorie Cyber-Security/Wirtschaftsschutz erhielt den Gold Award das Unternehmen Innogy SE mit „Cyber Security Maturity Cockpit“ (CSMC). Es misst Reife- und Wirkungsgrad sowie Kosten/Nutzen der Cybersicherheits-Maßnahmen auf Basis der ISO 27001. Es zeigt Handlungsoptionen und Prioritäten zur Risikominimierung sowie Erfolge zielgruppengerecht auf. Das Tool schafft laut Jury maximale Transparenz und versetzt Entscheider in die Lage, monetäre und personelle Ressourcen optimal einzusetzen.